Juniors Workstation

Seitenanfang
Seite
Menü
Info
Achtung! Sie sind nicht angemeldet.

Archiv Tipps und Tricks

Alle Lern- und Lehrfilme - bzw. -beiträge auf "Juniors Workstation" sind urheberrechtlich geschütz. Aus diesem Grund stehen Ihnen ohne Login bzw. Registrierung nur einzelne Teile unseres Informations-, Lern- und Lehrportals zur Verfügung.

Zahlen-, Währungs-, Uhrzeitformat

In Windows 8 lässt sich das Anzeigeformat für Zahlen, Währungen, die Uhrzeit oder das Datum leicht auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen. Geben Sie im Startmenü den Begriff "Datums" ein und wechseln Sie zu den Einstellungen. Öffnen Sie die Datums-, Uhrzeit-, und Zahlenformate.

In den Regionseinstellungen legen Sie nun fest, welche Datums- und Uhrzeitformate Sie bevorzugen. Über das Dropdown-Menü Datum (kurz) und Uhrzeit (kurz) geben Sie an, wie das Datum sowie die Uhrzeit in der Taskleiste angezeigt werden sollen. Datum (lang) bzw. Datum (kurz) legt fest, wie das Datum angezeigt werden soll, wenn Sie mit der Maus über dem Datum verweilen. In den Beispielen gleich darunter finden Sie eine Vorschau für das Ergebnis. Wählen Sie hier Ihre bevorzugten Einstellungen.

In den Weiteren Einstellungen können Sie Ihr bevorzugtes Dezimaltrennzeichen, die Anzahl der Dezimalstellen, sowie das Symbol für die Zifferngruppierung also das Tausendertrennzeichen angeben. Außerdem legen Sie hier fest, welches Vorzeichen Sie bei negativen Zahlen verwenden möchten bzw. welches Maßsystem, welche Standardziffern sowie welchen Ziffernsatz Sie bevorzugen.

Im Register Währung wählen Sie Ihr Standardwährungssymbol, sowie das Format für positive sowie negative Beträge.

Das Register Uhrzeit bezieht sich auf das Uhrzeitformat. Hier geben Sie an, in welchem Format die Uhrzeit angezeigt werden soll bzw. ob Sie ein Symbol für Vormittag und Nachmittag, also das im englischen Sprachraum gebräuchliche AM und PM, verwenden möchten.

Auch das Datumsformat lässt sich hier anpassen, wechseln Sie dazu in das Register Datum und öffnen Sie das Klappmenü im Abschnitt Datumsformate. Datum kurz wird in der Taskleiste angezeigt, Datum lang erscheint, wenn Sie mit der Maus in der Taskleiste über dem Datum verweilen.

Im Abschnitt Kalender legen Sie fest, wie eine zweistellige Jahreszahl interpretiert werden soll. Auch den ersten Wochentag für die Woche bestimmen Sie hier.

Im letzten Register Sortierung legen Sie noch fest welche Sortiermethode für Zeichen, Wörter, Dateien und Ordnern verwendet werden soll. Sind Sie mit den Einstellungen einverstanden, bestätigen Sie einfach mit OK.

 

Tastaturlayout ändern

Da Windows 8 in vielen Ländern mit verschiedenen Sprachen und Tastaturlayouts verwendet wird, kann man die Spracheinstellung und das Tastaturlayout einfach ändern. Öffnen Sie das Startmenü und tippen Sie „Systemsteuerung“ ein. Öffnen Sie daraufhin die gleichnamige Anwendung.

Ändern Sie falls nicht schon ausgewählt die Anzeige auf Kategorie und klicken Sie im Abschnitt Zeit Sprache und Region auf Eingabemethoden ändern. In den Spracheinstellungen fügen Sie nun eine Sprache hinzu. Suchen Sie dazu die gewünschte Sprache aus der Liste aus und bestätigen Sie noch mit Öffnen.

Falls mehrere Layouts zur Verfügung stehen, wählen Sie aus der darauffolgenden Liste die passende Spracheinstellung aus, und bestätigen mit Hinzufügen. In der Taskleiste lässt sich das Tastaturlayout nun einfach umstellen.

 

Kurznotizen erstellen und verwalten

In Windows 8 lassen sich Kurznotizen rasch anfertigen und recht einfach verwalten. Die Kurznotizen können Sie übrigens ver- wenden, um sich an wichtige Ereignisse erinnern zu lassen und diese nicht zu verpassen.

Öffnen Sie das Startmenü und suchen Sie nach „Kurznotizen“. Starten Sie die gleichnamige Anwendung. Schon finden Sie einen virtuellen Notizzettel auf Ihrem Desktop, mit dem Sie sich nun an wichtige Ereignisse oder etwa an das Besorgen von Lebensmitteln erinnern lassen können.

Weitere Notizen lassen sich über das Plussymbol links auf dem Notizzettel erstellen. Wenn Sie eine Notiz in der Mitte anfassen, lässt sich diese beliebig auf dem Bildschirm platzieren. Über den Anfasser rechts unten legen Sie die Größe der einzelnen Notizen fest, indem Sie den Zettel auf die gewünschte Größe aufziehen.

Mit dem X Symbol in der rechten oberen Ecke lässt sich die Nachricht von Ihrem Desktop wieder löschen, falls sie nicht mehr benötigt wird.

 

Wordpad und MS Office Format

WordPad, das "kleine" MS Word das Microsoft kostenlos mit Windows 8 mitliefert, kann ebenfalls Dokumente im Office Format lesen und abspeichern. Das Schreibprogramm das im Gegensatz zum Microsoft Word oder anderen Schreibprogrammen nur wenige Funktionen mitbringt eignet sich vor allem für das simple Erstellen von Textdokumenten ist aber für größere Projekte und vor allem, wenn mit Bilder und Tabellen gearbeitet werden soll, nicht wirklich geeignet. Mit WordPad kann man allerdings Dokumente im häufig verwendeten Word Format abspeichern.

Navigieren Sie dazu auf Datei > Speichern unter und wählen Sie als Dateityp Office Open XML Dokument. Geben Sie nun noch einen Dateinamen an und speichern Sie das Dokument an einem Speicherort Ihrer Wahl ab.

 

Laufwerksdefragmentierung

Durch das Löschen, Ändern und Verschieben von Dateien kommt es vor, dass die Daten einer einzelnen Datei nicht mehr hintereinander auf der Festplatte ge- speichert werden, sondern in verschiedenen Sektoren liegen.

Ist dies der Fall, dann benötigt der Dateiaufruf länger und es kann mitunter einige Sekunden dauern bis die betreffende Datei geöffnet wird. Damit Sie dieses Problem beheben können, gibt es die Datenträgeroptimierung, welche in älteren Windows Versionen auch Defragmentierung genannt wurde.

Öffnen Sie über die Tastenkombination Windows + E den Windows Explorer und klicken Sie mit der Maus auf den Datenträger den Sie defragmentieren möchten und wählen Sie anschließend im Register Laufwerk den Eintrag Optimieren aus.

Im Abschnitt Current status finden Sie die Datenträger für die eine Optimierung erforderlich ist. Hier finden Sie auch die Stärke der Fragmentierung. Über die Schaltfläche Optimieren starten Sie den Defragmentierungsvorgang.

 

Netzlaufwerk verbinden

Damit Sie nicht immer umständlich im Netzwerk nach dem gewünschten Ordner bzw. der gewünschten Festplatte suchen müssen, können Sie Ihren PC mit einem Netzlaufwerk verbinden. Dazu sind nur einige Klicks notwendig.

Öffnen Sie den Windows Explorer über die Tastenkombination Windows + E und klicken Sie im Reiter Computer auf Netzlaufwerk verbinden. Öffnen Sie das Klappmenü und wählen Sie Ihren gewünschten Laufwerksbuchstaben und den freigegebenen Ordner aus. Wenn Sie nun mit Fertigstellen bestätigen wird das Netzlaufwerk verbunden und im Arbeitsplatz angezeigt.

 

Zugriff bei falscher Kennworteingabe

In Windows 8 können Sie Ihren PC mit einem Kennwort vor unbefugten Augen schützen, indem Sie eine Kennwortsperrschwelle einrichten. Diese verwehrt den Zugriff für einen bestimmten Zeitraum, falls das Passwort öfter falsch eingegeben wurde, als die eingestellte Schwelle erlaubt. Dies ist ein zusätzlicher Schutz, der das Eindringen von Unbefugten ins Betriebs- system erschwert.

Öffnen Sie das Startmenü, tippen Sie Systemsteuerung ein und öffnen Sie diese. Klicken Sie auf den Eintrag Verwaltung und anschließend auf Lokale Sicherheitsrichtlinie. In den Kontorichtlinien öffnen Sie den Ordner Kontosperrungsrichtlinien und den Eintrag Kontosperrungsschwelle.

Hier können Sie nun angeben, nach wie vielen ungültigen Anmeldeversuchen der Zugriff zum Konto gesperrt werden soll. Wenn Sie in dieses Feld den Wert 0 eingeben wird das Konto nicht gesperrt und es sind unendlich Anmeldeversuche möglich. Haben Sie die bevorzugten Einstellungen getroffen bestätigen Sie die Änderungen mit OK um diese zu übernehmen. Somit haben Sie den Zugriff für unbefugte Personen erschwert.

 

Öffnen mit-Liste editieren

Manche Dateitypen lassen sich mit einer Vielzahl von Programmen öffnen. Wenn Sie im Kontextmenü einer Datei den Eintrag Öffnen mit wählen, erhalten Sie eine Liste mit Anwendungen. Alle Anwendungen die zum Bearbeiten dieser Datei jemals verwendet wurden, werden in dieser Liste angezeigt.

Die Reihenfolge legt Windows nach der Häufigkeit selbst fest. Möchten Sie ein Programm aus dieser Liste entfernen, weil Sie es nicht benötigen, dann können Sie dies folgendermaßen bewerkstelligen:

Rufen Sie das Startmenü auf, geben Sie regedit ein und öffnen Sie den Registrierungseditor. Im Registrierungseditor wechseln Sie zum angegebenen Schlüssel.

Wählen Sie die gewünschte Dateiendung aus, aus deren Öffnen mit-Dialog Sie ein Programm entfernen möchten, und öffnen Sie den Ordner OpenWithList.

Je nach zugewiesenen Programmen finden Sie hier eine Liste der Programme. Diese sind mit a, b, c und so weiter sortiert. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Wert, dessen Programm Sie entfernen möchten und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Löschen.

Bestätigen Sie noch die Warnmeldung mit Ja um den Vorgang abzuschließen

 

Vorschaufenster und Detailbereich

Der Windows Explorer bietet unter Windows 8 eine nützliche Vorschaufunktion mit der Sie die Inhalte von Textdokumenten schon vor dem Öffnen betrachten können. Der Detailbereich des Explorers zeigt Ihnen Informationen zum Dateityp der Dateigröße sowie dem Erstellungsdatum der Datei an. Folgendermaßen blenden Sie das Vorschaufenster bzw. den Detailbereich ein:

Wechseln Sie in das Register Ansicht und klicken Sie auf den Eintrag Vorschaufenster, welches den Inhalt einer Datei anzeigt. Wenn Sie beispielsweise ein Textdokument oder ein Bild markieren, wird Ihnen der Inhalt des Dokuments im Seitenbereich angezeigt.

Wenn Sie den Eintrag Detailbereich wählen, finden Sie im Vorschaufenster Angaben zur Dateigröße und Datei-spezifisch, im Falle einer Bild-Datei auch die Abmessungen dieser.

 

Leistungsengpässe ermitteln

Windows 8 bringt mit den Leistungsinformationen ein nützliches Tool zum Ermitteln von Engpässen bei Prozessor, Grafikkarte oder Arbeitsspeicher. Die Leitungsinformationen bewerten die wichtigsten Systemkomponenten auf einer Skala von 1,0 bis 9,9 wobei 1 den schlechtesten Wert und 9,9 den besten Wert darstellt.

Öffnen Sie den Windows Explorer über die Tastenkombination Windows + E und klicken Sie auf den Eintrag Systemsteuerung öffnen.

Wählen Sie nun die Leistungsinformationen und Leistungstools. Hier finden Sie die Bewertung Ihrer wichtigsten Hardwarekomponenten. An dieser Stelle können Sie Ansetzen wenn Sie beispielsweise darüber nachdenken Ihren PC aufzurüsten. Eine schlechte Bewertung in einem Bereich beispielsweise bei der Grafik kann durch eine neuere und bessere Grafikkarte verbessert werden.

Eine Detaillierte Ansicht zu den Leistungs- und Systeminformationen können Sie über den angebotenen Link aufrufen und bei Bedarf auch Drucken.

In dieser Ansicht werden Ihnen nicht nur die Bewertung sondern auch detailliertere Informationen wie beispielsweise dem installierten Arbeitsspeicher oder die Grafikkarte mit Grafikspeicher und Auflösung angezeigt. Einen Ausdrucke dieser Seite können Sie über die Schaltfläche Diese Seite drucken erstellen

 

Systemsteuerung und Benutzerordner

In Windows 8 wird auf dem Desktop standardgemäß der Arbeitsplatz und der Papierkorb angezeigt. Um schneller auf Dateien und Einstellungen zugreifen zu können, kann es nützlich sein zusätzlich die Systemsteuerung und den Benutzerordner auf dem Desktop einzublenden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das erreichen können.

Öffnen Sie über die Tastenkombination Windows + E den Explorer und wechseln Sie mit einem Klick auf Systemsteuerung öffnen in die Systemsteuerung. Wählen Sie daraufhin Anpassung und klicken Sie anschließend auf den Link Desktopsymbole ändern.

In den Desktopsymboleinstellungen können Sie nun auswählen welche Funktionen Sie auf dem Desktop anzeigen möchten, je nachdem setzen Sie das Häkchen für die gewünschte Funktion, beispielsweise bei den Benutzerdateien und der Systemsteuerung. Auf Wunsch können Sie auch einen Schnellzugriff auf den Ordner Netzwerk hinzufügen. Bestätigen Sie nun noch mit OK um die ausgewählten Symbole auf dem Desktop anzuzeigen

 

Schneller starten

Wenn Sie mehr als ein Betriebssystem auf Ihrem PC installiert haben, dann können Sie mit diesem Trick die Dauer der Anzeige für die Betriebssystemauswahl verringern.

Öffnen Sie das Startmenü über die Windows Taste und geben Sie den Begriff msconfig ein und anschließend starten Sie die gleichnamige Anwendung.

Wechseln Sie in der Systemkonfiguration in das Register Start und geben Sie im Abschnitt Timeout die Zeit, in der das Auswahlmenü angezeigt werden soll in Sekunden ein. Um eine Verkürzung zu erwirken ist logischerweise die Eingabe eines kleineren Wert als die vorgeschlagenen 30 Sekunden erforderlich.

Sobald Sie mit OK bestätigen und den PC Neustarten wird das Betriebssystemauswahlmenü nur noch 15 Sekunden angezeigt.

 

Screenshots erstellen

Auch in Windows 8 ist das Sniping Tool wieder mit an Bord. Dieser kleiner Helfer von Microsoft soll Ihnen das Erzeugen von Screenshots erleichtern.

Wechseln Sie über die Windows Taste in das Startmenü, geben Sie Sniping Tool ein und öffnen Sie die gleichnamige Anwendung.

Nun können Sie durch klicken und ziehen den Bereich für den Screenshot aufziehen. Sobald Sie die Maustaste loslassen wird der ausgewählte Bereich in den Editor geladen. Mit dem Stift können Sie noch zusätzliche Anmerkungen zum Screenshot machen. Über das Textmarkerwerkzeug markieren Sie beispielsweise Texte oder wichtige Bereiche im Bild.

Über die Kopieren Schaltfläche können Sie das Bild in die Zwischenablage kopieren. Das Diskettensymbol dient zum Abspeichern des Bildes. Wie üblich geben Sie einen Dateinamen an, wählen anschließend noch einen Dateityp beispielsweise JPEG aus und speichern das Bild ab.

 

Benutzerordner und Systemsteuerung

In Windows 8 wird auf dem Desktop standardgemäß der Arbeitsplatz und der Papierkorb angezeigt. Um schneller auf Dateien und Einstellungen zugreifen zu können, kann es nützlich sein zusätzlich die Systemsteuerung und den Benutzerordner auf dem Desktop einzublenden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dies erreichen.

Öffnen Sie über die Tastenkombination Windows + E den Explorer und wechseln Sie mit einem Klick auf Systemsteuerung öffnen in die Systemsteuerung. Wählen Sie daraufhin Anpassung und klicken Sie anschließend auf den Link Desktopsymbole ändern.

In den Desktopsymboleinstellungen können Sie nun auswählen welche Funktionen Sie auf dem Desktop anzeigen möchten, je nachdem setzen Sie das Häkchen für die gewünschte Funktion, beispielsweise bei den Benutzerdateien und der Systemsteuerung. Auf Wunsch können Sie auch einen Schnellzugriff auf den Ordner Netzwerk hinzufügen. Bestätigen Sie nun noch mit OK um die ausgewählten Symbole auf dem Desktop anzuzeigen.

 

Systeminformationen anzeigen

Möchten Sie detaillierte Systeminforma- tionen von Ihrem Computer anzeigen, dann gibt es in Windows einen nützlichen Systeminformationsbericht, welcher Ihnen Informationen zu Ihrem Installierten Betriebssystem, Prozessor, Arbeitsspeicher, USB Geräte und so weiter anzeigt.

Öffnen Sie den Windows Explorer über die Tastenkombination Windows + E und klicken Sie auf den Eintrag Systemsteuerung öffnen. Öffnen Sie die Verwaltung und klicken Sie daraufhin auf Systeminformationen.

Im Systeminformationsfenster werden Ihnen Informationen zum installierten Betriebssystem, Ihrem Prozessor, der BIOS Version, Ihrem Arbeitsspeicher sowie zur Zeitzone und der Auslagerungsdatei angezeigt.

Rechts können Sie über Hardwareressourcen detaillierte Informationen zu Ihrem Arbeitsspeicher aufrufen. Auch Informationen zu den Installierten Audio- und Video Codecs sind über Komponenten > Multimedia abrufbar. Wenn Sie also detaillierte Angaben zu Ihrem System brauchen, ist dies die richtige Anlaufstelle.

 

Infobereichsymbole

Infobereichsymbole ermöglichen Ihnen einen schnellen Zugriff auf nützliche Funktionen, wie beispielsweise die Lautstär- keregelung, die Netzwerkeinstellungen, dem Taskmanager, etc. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Infobereichsymbole anzeigen bzw. ausblenden können.

Öffnen Sie den Windows Explorer über die Tastenkombination Windows + E und öffnen Sie die Systemsteuerung über die entsprechende Schaltfläche. Stellen Sie die Anzeige auf kleine Symbole um und öffnen Sie das Menü für die Infobereichsymbole.

Hier werden Ihnen alle Infobereichsymbole angezeigt. Im Abschnitt Verhalten legen Sie fest welche Symbole angezeigt, welche ausgeblendet oder bei welchen nur Benachrichtigungen angezeigt werden. Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK. Sobald Sie nun die Infobereichsymbole anzeigen, werden Ihnen nur noch diejenigen angezeigt, welche Sie festgelegt haben.

 

Computer zeitgesteuert herunterfahren

Viele Menschen lassen Ihren Computer über Nacht laufen um große Downloads abzu- schließen oder eine Defragmentierung bzw. einen manuellen Virenscan durchzuführen. Diese Vorgänge können schon nach ein oder zwei Stunden abgeschlossen sein und der PC läuft möglicherweise in den restlichen Stunden im Leerlauf, was wiederum schnell zu einer höheren Stromrechnung führen kann. Aber mit einem kleinen Trick lässt sich der PC zeitgesteuert ausschalten und somit der Stromverbrauch senken.

Wechseln Sie über die Windows Taste in das Startmenü und geben Sie Ausführen ein. Öffnen Sie das gleichnamige Programm. Geben Sie anschließend im Öffnen Feld shutdown -s -f -t 3600 ein.

Shutdown bezeichnet hier eine Windows-Funktion die den Computer ausschaltet. s,f und t sind Attribute, wobei S für shutdown steht, dies bedeutet, dass der Computer heruntergefahren wird.

Anstelle des S könnten Sie ein R schreiben. R steht für Restart oder zu Deutsch Neustart. Das Attribut F steht für Force und bedeutet, dass das Herunterfahren erzwungen wird und alle geöffneten Programme geschlossen werden. Das abschließende T bedeutet Time und leitet den Vorgang nach Ablauf der angegebenen Anzahl von Sekunden ein. Wir haben die Zahl 3600 gewählt, das sind bekanntlich 60 Minuten bzw. 1 Stunde.

Wenn Sie diesen Befehl nun über die Eingabetaste bestätigen startet der Countdown. Möchten Sie diesen wieder abbrechen, öffnen Sie erneut den Ausführen Dialog und schreiben shutdown -a in das Öffnen Feld. Nach Betätigung der Eingabetaste erhalten Sie die Meldung dass das geplante Herunterfahren des Computers abgebrochen wurde.

 

Computer beschleunigen

Windows 8 erstellt eine Auslagerungsdatei, wenn bestimmte Programme im Arbeitsspeicher nicht mehr Platz finden. Man nennt diesen Vorgang Swapping. Die Idee dahinter ist, da in der Regel die Festplatte deutlich größer ist als der RAM, Speicheranfragen von Programmen, die über den verfügbaren RAM hinausgehen, über den Swap-Speicher bis zur maximalen virtuellen Speichergröße zu bedienen.

Nachteil ist, dass der auf Festplatten ausgelagerte Speicher deutlich langsamer gelesen wird als der Arbeitsspeicher. Möchten Sie dieses Auslagern verhindern, dann deaktivieren Sie die Auslagerungsdatei. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn Sie einen Computer mit 4GB oder mehr Arbeitsspeicher besitzen, da andernfalls die Performance eingeschränkt wird.

Öffnen Sie über die Windows Taste das Startmenü und geben Systemsteuerung ein. Daraufhin öffnen Sie diese.

Beachten Sie dass die Anzeige auf Große Symbole eingestellt ist und klicken Sie anschließend auf System. Öffnen Sie anschließend noch die Erweiterten Systemeinstellungen.

Im Register Erweitert klicken Sie im Abschnitt Leistung auf den Button Einstellungen. In den Leistungsoptionen rufen Sie ebenfalls das Register Erweitert auf.

Nun klicken Sie noch auf die Schaltfläche Ändern und deaktivieren das Häkchen bei Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten. Wählen Sie im Anschluss noch Keine Auslagerungsdatei und bestätigen Sie mit OK. Abschließend starten Sie Ihren Computer neu um die Änderungen zu übernehmen.

 

Informationen mit DxDiag anzeigen

Das DirectX Diagnoseprogramm ist eine Diagnosesoftware für Audio und Videopro- bleme unter Windows. Das Programm zeigt außerdem Informationen zu Prozessor und Arbeitsspeicher an.

Geben Sie im Startmenü den Begriff dxdiag an und öffnen Sie dieses Programm. Lassen Sie anschließend Ihre Treiber auf eine digitale Signatur überprüfen.

Im ersten Register System werden Ihnen Informationen zum installierten Betriebssystem, Ihrem Prozessor, den Arbeitsspeicher sowie die installierte DirectX-Version angezeigt.

Im Register Anzeige finden Sie Informationen zu Ihrer Grafikkarte und dem derzeitigen Anzeigemodus. Im Register Sound finden Sie Angaben zu Ihrer Soundkarte.

Möchten Sie wissen, welche Eingabegeräte auf Ihrem Rechner installiert sind, finden Sie diese im entsprechenden Register. Alle Informationen lassen sich über die gleichnamige Schaltfläche an einem Speicherort Ihrer Wahl abspeichern.

 

Datenträger formatieren

Festplatten und USB-Speicher benötigen ein Dateisystem, um Daten speichern zu können. Durch das Formatieren eines Datenträgers wird dieser mit einem Dateisystem versehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unter Windows 8 einen Datenträger formatieren.

Öffnen Sie den Windows Explorer und wechseln Sie zur Systemsteuerung.

Stellen Sie die Anzeigen auf kleine Symbole um und öffnen Sie die Computerverwaltung, indem Sie auf den Link Verwaltung klicken, und anschließend die Computerverwaltung öffnen. Im Abschnitt Datenträgerverwaltung werden Ihnen alle Festplatten und Datenträger aufgelistet.

Suchen Sie den Datenträger, beispielsweise Ihren USB Stick oder eine Festplatte, den Sie formatieren möchten und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Partition. Hier wählen Sie nun Formatieren aus. Bestätigen Sie noch, dass Sie verstanden haben, dass dadurch alle Dateien auf dem Datenträger gelöscht werden und wählen Sie das gewünschte Dateisystem aus.

Wenn Sie NTFS wählen, können Sie noch die Komprimierung von Dateien und Ordnern aktivieren. Das Formatieren des Datenträgers kann einige Sekunden bis wenige Minuten Zeit benötigen.

Sobald Sie bei Ihrer Partition den Status Fehlerfrei lesen können ist die Formatierung abgeschlossen. Wenn Sie nun den Arbeitsplatz über Windows + E öffnen, finden Sie den frisch formatierten Datenträger eingebunden.

 

Gadgets nutzen

Auch unter Windows 8 können Sie auf Ihrem Desktop wieder nützliche Gadgets beispielsweise zum Anzeigen der Uhrzeit, eines Newsfeeds mit den neuesten Schlagzeilen oder ein Wetter-Widget zum Anzeigen des Wetterberichtes platzieren.

Um ein Gadget auf Ihrem Desktop zu platzieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen im Kontextmenü den Eintrag Gadgets.

Hier können sie beispielsweise eine Uhr, einen Kalender, Feed-Schlagzeilen, einen Wetterbericht oder einen Währungsrechner als Gadget auf Ihrem Desktop platzieren. Wählen Sie den gewünschten Helfer mit der rechten Maustaste aus und platzieren Sie diesen über Hinzufügen auf dem Desktop. Weitere Gadgets lassen sich auf dieselbe Weise hinzufügen.

Über den unteren Anfasser lassen sich die Gadgets auf dem Desktop verschieben. Über das Werkzeugsymbol gelangen Sie in das Einstellungsmenü für das entsprechende Widget. Hier geben Sie zum Beispiel in der Wetteranwendung den Ort für die Wetterprognose an, wählen den richtigen Ort aus und bestätigen mit OK.

So einfach nutzen Sie Gadgets unter Windows 8 um Ihnen nützliche Informationen übersichtlich zu präsentieren.

 

Gastkonto aktivieren

Das Gastkonto ist nützlich wenn Sie andere Personen auf Ihrem Computer arbeiten lassen, diesen aber nicht vollends vertrauen und daher nicht alle, sondern nur einige wenige Berechtigungen vergeben möchten.

Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie den Begriff Gastkonto ein. Wechseln Sie zu den Einstellungen und klicken Sie auf den Eintrag Gastkonto aktivieren oder deaktivieren.

Das Gastkonto ist derzeit inaktiv, klicken Sie darauf und wählen Sie anschließend Einschalten um es zu aktivieren.

Das Gastkonto ist nun aktiv, und Nutzer können Sich über den Gastzugang auf Ihrem System anmelden und zumindest mit eingeschränkten Rechten auf dem PC arbeiten.

 

Systemstart mit Abgesicherten Modus

Wenn Ihr System nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert und Sie beispielsweise einen Virus oder eine schadhafte Registrierungsdatenbank haben, können Sie versuchen, Windows im Abgesicherten Modus zu starten und zu reparieren.

Dies können Sie entweder direkt beim Bootvorgang durch das Drücken der Taste F8 bewerkstelligen, oder Sie geben in den Startoptionen an, dass der nächste Systemstart im Abgesicherten Modus stattfinden soll. Letzteres zeigen wir vor.

Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie den Begriff msconfig ein. Öffnen Sie die Anwendung msconfig.exe.

Wechseln Sie in den Register Start und aktivieren Sie im Abschnitt Startoptionen den Abgesicherten Start. Aktivieren Sie bei Bedarf noch die Startprotokollierung, um eventuelle Systemfehler leichter auffindbar zu machen und bestätigen Sie die Einstellungen mit OK. Wenn Sie nun über die Neu Starten Schaltfläche das System neu starten, startet Windows im Abgesicherten Modus.

 

Energieoptionen

Die Energieoptionen von Windows 8 helfen Ihnen Strom und damit auch bares Geld zu Sparen. In diesen können Sie einstellen, nach welcher Inaktivitätsdauer beispielsweise der Bildschirm abgeschaltet werden soll oder der Computer in den Ruhezustand wechseln soll.

Öffnen Sie den Windows Explorer über die Tastenkombination Windows + E und klicken Sie auf Systemsteuerung öffnen.

Wechseln Sie zu den Energieoptionen und ändern Sie die Energiesparplaneinstellungen für den ausgewählten Energiesparplan.

Je nach Bedarf geben Sie an, nach welcher Inaktivitätsdauer Sie den Bildschirm ausschalten möchten bzw. ab wann Sie den Energiesparmodus aktivieren möchten. Über den Link Erweiterte Einstellungen ändern gelangen Sie zu sämtlichen Energieeinstellungen für Ihr System.

Hier geben Sie beispielsweise an, nach welcher Inaktivitätsdauer der Ruhezustand aktiviert werden soll, oder wann sich Ihr Bildschirm oder Ihre USB Geräte ausschalten sollen. Sind Sie mit den Einstellungen zufrieden bestätigen Sie mit OK. Mit Änderungen speichern übernehmen Sie die Energieplaneinstellungen für Ihr System.

 

Bildschirmschoner als Computerschutz

Wenn Sie auf Ihrem Arbeitsplatz eine Pause einlegen, um beispielsweise eine Zigarette zu rauchen oder Kaffee zu trinken, dann ist es ratsam den PC zu sperren, damit Ihre Kollegen nicht darauf wichtige Daten ausspionieren oder unabsichtlich löschen können.

Nun denkt man ja vielleicht nicht immer genau dann daran, den PCs zu sperren, wenn dies nötig wäre. Also behilft man sich mit einem Automatismus, zum Beispiel mit dem Bildschirmschoner. Denn dieser kann, vorausgesetzt er ist richtig eingestellt, auch dazu dienen eine Passwortabfrage zur Beendigung zu erzwingen. Klicken Sie also mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Anpassen.

Öffnen Sie die Bildschirmschoner-Einstellungen und entscheiden Sie sich für Sie einen Bildschirmschoner Ihrer Wahl. Geben Sie nun eine relativ niedrige Wartezeit an und aktivieren Sie das Häkchen bei Anmeldeseite bei Reaktivierung. Sobald nun der Bildschirmschoner nach der zuvor angegebenen Zeit der Computerinaktivität aktiv wird, ist Ihr PC mit dem Passwort geschützt und lässt sich erst wieder aktivieren, wenn das richtige Passwort eingegeben wurde.

 

Versteckte Dateien anzeigen

In Windows können Sie Ordner und Dateien verstecken, damit diese vor Blicken neugieriger Nutzer geschützt sind. Allerdings ist dieser Schutz nur wenig wirksam, weil versteckte Dateien einfach wieder angezeigt werden können.

Öffnen Sie den Windows Explorer über Windows + E und klicken Sie im Register Ansicht auf Optionen.

In den Ordneroptionen wechseln Sie ebenfalls in den Register Ansicht. Scrollen Sie im Abschnitt Erweiterte Einstellungen nach unten und aktivieren Sie die Option Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen und bestätigen Sie mit OK.

 

Begrenztes Speicherkontingent

Wenn Sie den Computer mit mehreren Personen teilen, kann es sinnvoll und fair sein, jedem Nutzer den gleichen Speicher zuzuweisen.

Öffnen Sie den Windows Explorer über die Tastenkombination Windows + E. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Partition, für die Sie ein Kontingent festlegen möchten, und wählen Sie Eigenschaften.

Wechseln Sie in den Register Kontingent und klicken Sie auf Kontingenteinstellungen anzeigen. Aktivieren Sie die Kontingentverwaltung und beschränken Sie den Speicherplatz auf den gewünschten Wert.

Öffnen Sie daraufhin die Kontingenteinträge und legen Sie einen neuen Kontingenteintrag fest. Geben Sie anschließend im Feld Objektnamen den Benutzernamen des Nutzers an, dessen Speicherkontingent Sie beschränken möchten, und bestätigen Sie mit OK.

Geben Sie anschließend noch die Speicherplatzbeschränkung und die Warnstufe ein. Sobald Sie mit OK bestätigen wird der Kontingenteintrag angelegt und die festgelegten Nutzer können nur über den beschränkten Speicherplatz verfügen.

 

Verwaltungstools am Startbildschirm

Die Verwaltungstools von Windows 8 ermöglichen Systemadministratoren und fortgeschrittenen Usern schnell auf die Computerverwaltung und wichtige Systemtools zuzugreifen. Wie Sie diese nützlichen Tools am Startbildschirm anzeigen können, möchten wir Ihnen nachfolgend zeigen.

Fahren Sie mit der Maus an den rechten unteren Rand um die Seitenleiste einzublenden. Klicken Sie auf Einstellungen und wählen Sie im nächsten Menü erneut den Menüpunkt Einstellungen. Betätigen Sie den Schalter bei Verwaltungstools anzeigen um ebendiese einzublenden.

Wenn Sie nun am Startbildschirm mit dem Scrollbalken am unteren Rand nach rechts scrollen finden Sie die Verwaltungstools aufgelistet. So haben Sie beispielsweise schnell Zugriff auf den Ressourcenmonitor, die Dienste, die Ereignisanzeige, die Computerverwaltung, die Windows Power Shell sowie weitere nützliche Tools. Klicken Sie beispielsweise auf Dienste um die laufenden Windows Dienste zu bearbeiten. So einfach funktioniert es wichtige Tools ins Startmenü aufzunehmen und immer griffbereit zu haben.

 

Standardprogramme festlegen

Möchten Sie bestimmte Dateitypen wie z.B. mp3 immer mit einem bestimmten Programm öffnen, dann legen Sie am besten Standardprogramme an. Das funktioniert folgendermaßen:

Geben Sie auf dem Startscreen mit der Tastatur das Wort Standardprogramme ein. Öffnen Sie daraufhin den gleichnamigen Eintrag. Klicken Sie im nächsten Schritt auf Standardprogramme festlegen und wählen sie nun das gewünschte Programm aus. Abschließend klicken Sie auf Dieses Programm als Standard festlegen.

Umgekehrt geben Sie mit der Option Standards für dieses Programm auswählen, an welche Dateitypen Sie mit dem ausgewählten Programm abspielen wollen. Sind Sie mit den Einstellungen zufrieden speichern Sie die Änderungen über die Schaltfläche Speichern ab.

 

Systemwiederherstellungspunkt

Windows 8 kann mithilfe der Systemwiederherstellung auf einen früheren Zeitpunkt zurückgesetzt werden. Haben Sie beispielsweise Änderungen vorgenommen die nun Probleme verursachen ist es mit der Systemwiederherstellung leicht möglich diese wieder rückgängig zu machen.

Wiederherstellungspunkte werden von Windows in regelmäßigen Abständen und in der Regel jedes Mal nach wichtigen Ereignissen wie Treiber-, Programm-, und Updateinstallationen generiert. Man kann Wiederherstellungspunkte aber auch manuell setzen. Öffnen Sie dazu über die Windows Taste den Startscreen und geben Sie über die Tastatur den Begriff Wiederherstellungspunkt ein. Wählen Sie daraufhin im Abschnitt Einstellungen den Unterpunkt Wiederherstellungspunkt erstellen.

Klicken sie nun noch auf die Schaltfläche Erstellen und geben Sie noch einen Namen für den Wiederherstellungspunkt an. Das Erstellen eines Wiederherstellungspunktes kann einige Zeit benötigen, sobald die Erstellung abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Erfolgsmeldung.

Ebenfalls im Register Computerschutz finden Sie die Möglichkeit Ihren PC über die Systemwiederherstellung auf einen früheren Zeitpunkt zurückzusetzen. Bestätigen Sie mit Weiter und wählen Sie im nächsten Schritt den Wiederherstellungspunkt aus, zu dem Sie Ihr System zurücksetzen möchten. Über Weiter und Fertigstellen starten Sie die Systemwiederherstellung zum ausgewählten Zeitpunkt.

 

Startbutton zurückholen

In Windows 8 hat der Startbildschirm im Metro-Look das Startmenü ersetzt. Dadurch ist natürlich die Benutzernavigation und Benutzerführung in Windows 8 etwas anders geworden. Für alle die sich einfach nicht umgewöhnen möchten gibt es mit Start 8 die Möglichkeit das Startmenü zurück- zuholen.

Navigieren Sie auf die Webseite www.stardock.com/products/start8, geben Sie Ihre E-Mailadresse in das zugehörige Feld ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Download. Nach erfolgreichem Download installieren Sie die Software.

Wenn Sie nun die Taskleiste betrachten werden Sie feststellen dass der Startbutton inklusive Startmenü wieder vorhanden ist. Hier finden Sie die wichtigsten Apps, und können in der Suchleiste rechts oben nach Anwendungen suchen. Auch auf die wichtigsten Einstellungen und auf Ihre eigenen Dateien haben Sie hier Zugriff.

 

Virtuelle Festplatte erstellen

Wer mit Microsoft Virtual PC ein anderes Windows Betriebssystem auf seinem PC virtualisieren möchte, ist gut beraten für diesen Zweck eine virtuelle Festplatte zu erstellen. Dies ist in Wirklichkeit eine Datei auf der echten Festplatte welche in virtuellen Systemen wie Microsoft Virtual PC einen gewissen Speicherplatz zur Verfügung stellt. Wir zeigen Ihnen wie Sie unter Windows 8 eine solche virtuelle Festplatte erstellen.

Öffnen Sie über Windows + E den Windows Explorer und öffnen Sie die Systemsteuerung. Klicken Sie auf die Computerverwaltung und anschließend Datenträgerverwaltung. Im Register Aktion wählen Sie Virtuelle Festplatte erstellen und geben über die Schaltfläche Durchsuchen einen Speicherort für diese an. Wählen Sie im Anschluss noch die Größe, das Format und die Art der virtuellen Festplatte aus.

VHD Festplatten werden auch in älteren Windows Versionen unterstützt, VHDX erst unter Windows 8. Zu guter Letzt geben Sie entweder noch eine feste Größe an oder wählen ob die Festplatte dynamisch erweiterbar sein soll.

Damit Sie die virtuelle Festplatte verwenden können, müssen Sie diese zuvor noch initialisieren. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Datenträger und wählen Sie Datenträgerinitialisierung und bestätigen Sie mit OK. Nun können Sie über einen Rechtsklick und der Auswahl von Neues einfaches Volume die virtuelle Festplatte erstellen. Bestätigen Sie einige Male mit Weiter und zuletzt mit Fertigstellen.

Wenn Sie nun über Windows + E Ihren Arbeitsplatz öffnen, könne Sie die virtuelle Festplatte wie eine echte verwenden.

 

Physische Standortabfrage

Manche Webseiten fragen Ihren Standort ab um regionale Werbeanzeigen, Suchergeb- nisse aber auch Wetterberichte und co. auf Ihre Region zu beschränken. Möchten Sie dies nicht können Sie diese Funktion unter Windows 8 einfach abschalten.

Öffnen Sie den Windows Explorer über Windows + E und wechseln Sie zur Systemsteuerung. Falls noch nicht ausgewählt ändern Sie die Anzeige auf Kleine Symbole und klicken anschließend auf Internetoptionen.

In den Internetoptionen wechseln Sie zum Register Datenschutz und wählen im Abschnitt Ort und Geräte die Funktion Nie zulassen, dass Webseiten Ihren physischen Standort anfordern aus. Bestätigen Sie zu guter Letzt noch mit OK.

 

Schriften installieren

Auch unter Windows 8 ist es wieder sehr einfach Truetype oder Opentype Schriften zu installieren. Solche Schriftdateien erhalten Sie beispielsweise auf dafont.com. Alles was Sie dazu machen müssen, ist die entsprechende Schriftdatei herunterzuladen.

Anschließend genügt ein Doppelklick auf die Schriftdatei und die anschließende Auswahl von Installieren, um die Schrift auf Ihrem PC System zur Verfügung zu stellen. Von nun an können Sie die Schriftart auf den installierten Textverarbeitungsprogrammen nutzen.

 

Ordner an den Startbildschirm

Manchmal kann es sehr nützlich sein wichtige Dokumente immer griffbereit zu haben. Für diesen Zweck können Sie Ordner am Startbildschirm platzieren und so schnell auf diese zugreifen. Wechseln Sie über den Desktop oder über den Windows Explorer zu demjenigen Ordner den Sie am Startscreen anzeigen möchten und klicken Sie mit dem rechten Maustaste auf diesen. Wählen Sie hier den Eintrag An Startmenü anheften.

Fortan können Sie den Ordner direkt via Windowstaste erreichen. Mit gedrückter Maustaste platzieren Sie diesen noch an die gewünschte Stelle. Mit einem Rechtsklick öffnen Sie diesen.

 

Speicherplatz freigeben

Temporärer Programmdateien die von einem Programmabsturz verursacht werden oder aus dem Internet heruntergeladen wurden können unnötig viel Speicherplatz auf der Festplatte verbrauchen. Über die Datenträgerbereinigung können Sie solche Dateien löschen und den Speicherplatz wieder freigeben.

Öffnen Sie den Windows Explorer über die Tastenkombination Windows + E und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Systemfestplatte. Wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften und klicken Sie letztendlich auf Bereinigen.

Die Datenträgerbereinigung untersucht nun Ihre Festplatte nach nicht mehr benötigten Dateien, die ohne Bedenken gelöscht werden können. Das sind vor allem Temporäre Internetdateien die beim Surfen auf dem PC zwischengespeichert wurden und Temporäre Dateien die meist durch Systemabstürze auf dem Rechner bleiben.

Auch zwischengespeicherte Miniaturansichten oder Setup-Protokolldateien, sowie Offline Webseiten oder Windows Fehlerberichterstattungen können ohne Bedenken von Ihrem PC entfernt werden. Bestätigen Sie nach der Auswahl mit OK und anschließend mit Dateien Löschen um die unnötigen Daten von Ihrer Festplatte zu entfernen.

 

Programmgruppen im Startmenü

Der kachelartig aufgebaute Startbildschirm in Windows 8 kann bei einer großen Anzahl von Programmen schnell unübersichtlich werden. Indem Sie Programme zu Programmgruppen zusammenfassen behalten Sie leichter den Überblick. Folgendermaßen können Sie dies bewerkstelligen.

Klicken Sie auf eine Anwendung die Sie zusammen mit anderen Anwendungen als Programmgruppe verwenden möchten, und ziehen Sie diese mit gedrückter linker Maustaste an den rechten Rand. Sobald sie an der richtigen Position sind erscheint ein heller Balken der die Programmgruppe von den anderen Anwendungen abgrenzt.

Neue Programmgruppen erstellen Sie ebenso einfach, ziehen Sie dazu bei gedrückter linker Maustaste wieder eine Anwendung an den rechten Rand bis der Balken erscheint und lassen Sie die linke Maustaste los. So einfach Ordnen Sie Ihren Startbildschirm an und behalten durch logische Anordnung den Überblick.

 

Eingabeaufforderung und Gerätemanager

Windows 8 bietet direkt vom Metroscreen eine Möglichkeit auf wichtige Computerinformationen zuzugreifen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in die linke untere Ecke des Metroscreens. Im Kontextmenü finden Sie Einträge zu den Programmen, den Netzwerkverbindungen, den Energieoptionen und viele weitere wichtige Befehle zur Computeradministration.

In den Energieoptionen wählen Sie beispielsweise Ihren Energiesparplan aus. Aber auch auf die Ereignisanzeige sowie die Systeminformationen können Sie hier schnell zugreifen. So rufen Sie auch die Systeminformationen hier ab.Auch die Datenträgerverwaltung oder die Computerverwaltung erreichen Sie hier schnell über den gleichnamigen Eintrag.

Die Eingabeaufforderung können Sie im Kontextmenü entweder als Standarduser oder als Administrator starten. Auch den Windows Taskmanager starten Sie indem Sie in die linke untere Ecke fahren und per Rechtsklick das Kontextmenü einblenden. Hier wählen Sie den Eintrag Taskmanager aus.

In der Systemsteuerung nehmen Sie wichtige Einstellungen für Ihr Betriebssystem vor. Ebenfalls finden Sie die Suchoberfläche sowie den Ausführen Dialog im gleichen Kontextmenü. Über die Suchen Funktion finden Sie Anwendungen schnell und einfach. Der Ausführen Dialog erlaubt Ihnen Programme schnell zu starten. Der letzte Eintrag namens Desktop bringt Sie schnell zur Desktopapplikation von Windows 8.

 

Laufwerke mit Bitlocker

Windows 8 bietet erneut die Möglichkeit Festplatten und USB Speichersticks mittels der BitLocker Laufwerksverschlüsselung zu sichern. Die Daten auf dem Datenträger sind somit nur noch nach entschlüsseln des Laufwerkes verfügbar. Wie Sie ein Laufwerk verschlüsseln möchten wir Ihnen kurz demonstrieren.

Öffnen Sie den Windows Explorer und wechseln Sie in die Systemsteuerung. Stellen Sie die Ansicht auf Kleine Symbole um und klicken Sie auf den Eintrag Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung. Wählen Sie nun noch das Laufwerk aus, welches Sie verschlüsseln möchten, in unserem Fall verwenden wir das USB Gerät im Abschnitt Removable data drives.

Entscheiden Sie nun ob Sie ein Kennwort oder eine Smartcard zum Entsperren des Laufwerks verwenden möchten. Wir entscheiden uns für das Kennwort und geben dieses in die entsprechenden Felder ein. Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert ein Backup Ihres Recovery Keys zu speichern. Dieser Key ermöglicht Ihnen wieder Zugriff auf das Laufwerk zu erhalten, selbst wenn Sie das Passwort vergessen haben. Wir entscheiden uns für das Speichern in einer Datei, und bestätigen anschließend mit Weiter.

Nun wählen Sie noch aus ob Sie das gesamte Laufwerk oder nur den verwendeten Speicherplatz verschlüsseln möchten. Wenn Sie nur den verwendeten Speicherplatz verschlüsseln kann es sein, dass Hacker bei schon länger im Einsatz befindlichen Laufwerken Zugriff auf ehemals gelöschte Daten erhalten, allerdings ist dieser Vorgang deutlich schneller.

Wenn Sie das gesamte Laufwerk verschlüsseln gehen Sie auf Nummer sicher und sperren im Normalfall auch die zuvor genannte Berufsgruppe aus. Wählen Sie Ihre bevorzugte Einstellung und fahren Sie mit Weiter fort. Über die Schaltfläche Verschlüsselung starten beginnt Windows 8 letztendlich mit dem Verschlüsseln des Laufwerkes.

Dieser Vorgang kann je nach Größe des Speichers und der zuvor gewählter Auswahl mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie nun über den Arbeitsplatz auf das Laufwerk zugreifen möchten, müssen Sie zum entsperren das richtige Kennwort angeben, sonst erhalten Sie keinen Zugriff auf die Daten.

 

CD und DVD ISO Images mounten

In Windows 8 ist es nun auch möglich ISO Images ohne zusätzliche Software direkt in Windows als virtuelles Laufwerk einzubinden. So müssen Sie nicht mehr auf Drittsoftware zurückgreifen wenn Sie Datenträgerabbilder von CDs, DVDs oder Blu-ray Medien öffnen möchten.

Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Image Datei und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Bereitstellen. Schon wurde die Image Datei als Laufwerk gemountet und Sie können darauf wie auf eine herkömmlich eingelegte CD oder DVD zugreifen

 

Remotezugriff zulassen

Über einen Remotezugriff können Sie Ihren Freunden erlauben kurzfristig die Kontrolle über Ihren PC zu erlangen und Ihnen beispielsweise bei einem Computerproblem weiterzuhelfen. Erfahren Sie nun wie Sie einen Remotezugriff von außen zulassen können.

Öffnen Sie den Windows Explorer, scrollen Sie in der Seitenleiste hinunter zur Systemsteuerung und öffnen Sie diese. Wechseln Sie zu System und Sicherheit und klicken Sie im Abschnitt System auf Remotezugriff zulassen.

Aktivieren Sie im Register Remote die Option Remoteunterstützungsverbindungen mit diesem Computer zulassen sowie im Abschnitt Remotedesktop die Option Verbindungen von Computern zulassen, auf denen eine beliebige Version von Remotedesktop ausgeführt wird.

Somit können auch ältere PCs mit früheren Windows Versionen, per Remotezugriff auf Ihren PC zugreifen. Im Register Erweitert geben Sie noch an wie lange eine Einladung zu Remoteverbindungen gültig sein. Wenn Sie mit OK bestätigen, haben Sie alle Einstellungen getroffen damit andere auf Ihren PC per Remotedesktopverbindung zugreifen können.

 

Die wichtigsten Shortcuts

Auch Windows 8 kann wieder mit Tastenkürzeln einfach bedient werden. Durch die neue Metro-Oberfläche und die Charms-Bar sind einige Kürzel hinzugekommen oder haben an Wichtigkeit zugenommen ...

Die erste Tastenkombination ist die Windows-Taste gemeinsam mit D. Mit dieser wechseln Sie auf den Desktop. Über die Windows Taste gelangen Sie zurück in das Startmenü. Windows und C öffnet die Charms-Bar, in dieser finden Sie Möglichkeiten zum durchsuchen Ihres PCs, zum Teilen von Anwendungen, bzw. zum Aufrufen des Gerätemanagers oder des Einstellungsmenüs.

Den Windows Explorer rufen Sie weiterhin über die Tastenkombination Windows + E auf. Möchten Sie auf Ihrem PC nach einer Datei oder Anwendung suchen dann ist der Shortcut Windows + F sehr nützlich, damit öffnen Sie nämlich das Suchpanel.

Das Panel Einstellungen erreichen sie ganz einfach mit Windows + I. Von hier haben Sie Zugriff auf die Netzwerkeinstellungen, die Lautstärkeeinstellungen, sowie Einstellungen zur Bildschirmhelligkeit. Außerdem können Sie den Computer hier Ausschalten oder zu den Spracheinstellungen zu wechseln.

Zu den Geräten gelangen Sie über die Tastenkombination Windows +K. Wenn Sie geöffnete Fenster minimieren möchten dann können Sie die Tastenkombination Windows + M dazu benutzen.

Über Windows + Q öffnen Sie die Suchleiste zum durchsuchen Ihrer installierten Anwendungen. Den Ausführen Dialog starten Sie wie schon bei den früheren Windows Versionen mit Windows + R.

Das Tastenkürzel für das Center für erleichterte Bedienung ist Windows + U. Hier starten Sie beispielsweise die Bildschirmlupe oder die Bildschirmtastatur. Möchten Sie die Systemeinstellungen durchsuchen genügt das betätigen der Tastenkombination Windows + W und die anschließende Eingabe des Suchwortes.

Windows + X öffnet ein Kontextmenü über das Sie schnell und einfach Zugriff auf wichtige Computereinstellungen wie beispielsweise auf die Energieoptionen, den Geräte-Manager oder die Computerverwaltung haben.

Wenn ein App wie beispielsweise der Internet Explorer Ihren Bildschirm ausfüllt können Sie über das Tastenkürzel Windows + Z das Kontextmenü einblenden.

Auch ein Zoom viaüber die Bildschirmlupe ist möglich. Betätigen Sie dazu entweder Windows + Plus bzw. Windows + Minus um die Bildschirmlupe zu starten und einen größeren bzw. kleineren Zoommodus zu wählen.

Die Windows Sprachausgabefunktion starten Sie mit gleichzeitigem Drücken der Windows und der Eingabetaste. So nun kennen Sie die wichtigsten Tastenkombinationen unter Windows 8 und können das neue Microsoft Betriebssystem leichter und schneller bedienen.

 

Jugendschutz für Benutzer

Wenn Ihre Kinder am Computer spielen werden Sie nicht andauernd kontrollieren können, ob alle Games auch für die Altersgruppe freigegeben sind. Daher können Sie in Windows 8 mit der Jugendschutzeinstellung Spiele einer zu hohen Alterseinstufung aussperren. Wir zeigen Ihnen wie es geht.

Starten Sie den Windows Explorer, scrollen Sie nach unten und öffnen Sie die Systemsteuerung. Klicken Sie hier auf Jugendschutz für beliebige Benutzer einrichten und klicken Sie auf denjenigen Benutzer, für den Sie Jugendschutzrichtlinien einrichten möchten. Aktivieren Sie den Jugendschutz und klicken Sie anschließend auf den Windows Webfilter um die Filtereinstellungen bearbeiten zu können.

Im Windows Webfilter legen Sie fest auf welche Webseiten Ihre Kinder zugreifen dürfen. Aktivieren Sie dazu die Option Websites oder Inhalte blockieren und öffnen Sie anschließend den Link Zulassungs-/ Blockierungsliste bearbeiten. So nun lassen sich in das Adressfeld die Webadressen eingeben und über die jeweilige Schaltfläche entweder Zulassen oder Blockieren. Haben Sie die gewünschten Einstellungen getroffen bestätigen Sie diese mit OK.

In den Zeitlimits geben Sie an wann Ihre Kinder den Computer verwenden dürfen. Klicken Sie dazu einfach mit der Maus in den Wochtentagskalender und ziehen Sie überall dort einen Rahmen auf, wann der Computer nicht verwendet werden soll. Durch erneutes klicken auf ein blaues Kästchen heben sie irrtümlich markierte Zellen wieder auf. Sind Sie mit der Zeiteinteilung zufrieden bestätigen Sie mit OK.

Auch die Spiele lassen sich in den Jugendschutzeinstellungen verwalten und sperren. Klicken Sie dazu auf Spiele und anschließend auf Spielfreigaben festlegen. Wählen Sie nun aus bis zu welcher Freigabestufe Sie Spiele erlauben möchten, und bestätigen Sie mit OK. Sie können nicht nur Spiele nach Altersfreigabe erlauben und verbieten sondern auch bestimmte Spiele zulassen. Klicken Sie dazu auf den gleichnamigen Link und wählen Sie aus, welche Spiele Sie blockieren oder erlauben möchten.

Möchten Sie bestimmte Programme zulassen und blockieren navigieren Sie auf den gleichnamigen Link. Aktivieren Sie die Option Benutzer darf nur die zugelassenen Programme verwenden. Aktivieren sie nun alle Programme aus der Liste die von dem Benutzer ausgeführt werden dürfen und bestätigen Sie anschließend mit OK. Schon haben Sie die Jugendschutzeinstellungen getroffen und können mit ruhigem Gewissen Ihre Kinder am Computer alleine lassen.

 

Virtueller Arbeitsspeicher

Wenn Sie auf Ihrem Computer nicht ausreichend Arbeitsspeicher zum Ausführen eines aufwändigen Programmes installiert haben, dann können Sie unter Windows einen virtuellen Arbeitsspeicher festlegen und das Programm trotzdem ausführen.

Klicken Sie auf den Windows Explorer, scrollen Sie nach unten und öffnen Sie die Systemsteuerung. Ändern Sie die Anzeige auf Große Symbole und öffnen Sie die Leistungsinformationen und -tools. Wählen Sie anschließend noch Visuelle Effekte anpassen.

Im Register Erweitert gelangen Sie über die Ändern Schaltfläche zum Menü für den virtuellen Arbeitsspeicher. Deaktivieren Sie das Häkchen bei virtueller Arbeitsspeicher automatisch verwalten und geben Sie bei der Anfangsgröße höchstens das Ausmaß Ihres RAM an. Ab diesem Wert wird nämlich der Arbeitsspeicher durch die Auslagerungsdatei entlastet.

Bei Maximale Größe geben Sie einen höheren Wert ein. Es empfiehlt sich hier ungefähr denselben Wert wie den tatsächlich installierten Arbeitsspeicher einzusetzen. Wenn Sie mit OK Bestätigen verlangt Windows einen Neustart, kommen Sie dieser Forderung nach. Viel Erfolg.

 

Wo ist der Ausschaltknopf?

Seit jeher konnte man den Rechner über das Startmenü herunterfahren. Mit dem Startmenü wurde jedoch auch der Power-Button verbannt, im ersetzenden Startbildschirm ist dieser nicht mehr aufzufinden.

Stattdessen hat er sich an einer anderen Stelle niedergelassen, welche zwar sinnvoll ist, jedoch zunächst gefunden werden muss.

Rufen Sie die Charms-Bar auf, etwa indem Sie mit der Maus in einer der rechten Bildschirmecken verweilen, und wählen Sie den Eintrag Einstellungen .Die Schaltfläche Ein/Aus im unteren Bereich des Panels erlaubt es Ihnen das System herunterzufahren, einen Neustart einzuleiten sowie in den Energiesparmodus zu wechseln.

 

Bildschirmtastatur

Das Betriebssystem Windows 8 bringt eine für Tablets optimierte Oberfläche mit. Damit Sie auch in der Desktopansicht schnell Zugriff auf die Bildschirmtastatur erhalten, gibt es eine Möglichkeit diese in der Taskleiste einzublenden.

Folgendermaßen erreichen Sie dies.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie Eigenschaften. Wechseln Sie im geöffneten Fenster in den Register Symbolleisten und aktivieren Sie die Bildschirmtastatur. Die Bildschirmtastatur lässt sich nun über das neue Tastaturicon in der Taskleiste ein- und ausblenden.

 

Autostartprogramme deaktivieren

Autostartprogramme können sehr nützlich sein wenn man immer die selben Programme, beispielsweise einen Virenschutz oder eine Firewall, direkt beim Systemstart zur Verfügung haben möchte.

Allerdings nisten sich auch Programme in den Autostart ein, die nicht unbedingt bei jeder Windowssitzung benötigt werden, diese verlangsamen den PC beim Hochfahren. Wie Sie den Autostart für Programme deaktivieren möchten wir Ihnen jetzt kurz zeigen.

Geben Sie im Startmenü den Begriff msconfig ein und öffnen Sie die gleichnamige Anwendung. Wechseln Sie nun in den Register Systemstart und öffnen Sie den Taskmanager über den angebotenen Link. Im Register Autostart, wählen Sie nun ein Programm aus dessen Status Sie ändern möchten und klicken anschließend auf die Schaltfläche Deaktivieren wenn Sie dieses Programm beim Systemstart nicht ausführen möchten.

 

Registrierung sichern

Die Microsoft Registry zu Deutsch Registrierungsdatenbank ist die Konfi- gurationsdatenbank von Windows, in Ihr werden alle Systemrelevanten Einstellungen sowie Informationen zu Programmen gespeichert.

Wird die Registrierung durch Viren oder Nutzermanipulation beschädigt, kann das fatale Auswirkungen auf das System haben. Aus diesem Grund kann es nützlich sein die Registrierung von Zeit zu Zeit zu sichern.

Dazu gehen Sie wie folgt vor. wechseln Sie über die Windows Taste in das Startmenü und geben Sie mit Ihrer Tastatur den Begriff regedit ein. Öffnen Sie daraufhin die Regedit.exe. Wählen Sie nun Datei > Exportieren , suchen Sie den gewünschten Speicherort, geben Sie einen Dateinamen an und speichern Sie die Sicherung ab.

 

Apps im Startmenü anordnen

Die Apps auf dem Startbildschirm von Windows 8 werden standardmäßig nach Installationsdatum gereiht.

Dies kann praktisch sein, allerdings ist oft eine Anordnung nach Verwendungszweck sinnvoller. Wie Sie die Apps des Startbildschirms anordnen, möchten wir Ihnen nachfolgend zeigen.

Durch Drag & Drop mit der linken Maustaste lassen sich Apps ganz einfach an einem beliebigen Ort platzieren. Apps welche eine größere Kachel belegen lassen sich mit einem Rechtsklick und der anschließenden Auswahl des Befehls kleiner auf ein Quadrat reduzieren. Analog dazu funktioniert das vergrößern von Kacheln, klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf eine kleine Kachel und wählen Sie den Befehl größer aus.

 

Benutzerkontensteuerung deaktivieren

Die Windows Benutzerkontensteuerung, auf englisch User Account Control, soll Malware und andere Schadsoftware daran hindern ungefragt Änderungen am System durchzuführen. Aber auch bei der Installation von Software oder nur beim Ausführen eines Programms springt die Benutzerkontensteuerung ein und blendet eine kleine Warninformation ein.

Möchten Sie dies nicht weil Sie dadurch viel Zeit verlieren und diese Funktion mit der Zeit nervig ist, können Sie die Benutzerkontensteuerung auch deaktivieren.

Öffnen Sie den Windows Explorer über Start > Windows Explorer und scrollen Sie im linken Seitenbereich zur Systemsteuerung nach unten. Klicken Sie auf den Eintrag Benutzerkonten und Jugendschutz und wählen Sie daraufhin Benutzerkonten. Im nächsten Menü öffnen Sie Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern und verschieben den Schieberegler ganz nach unten auf Nie benachrichtigen um die Benutzerkontensteuerung komplett zu deaktivieren.

 

Datenübertragung beschleunigen

Wenn man sich die Datenübertragungswerte der gängigen Festplatten in durchschnittlichen Windows7-Rechnern ansieht, so ist es schon beachtlich auf welchem hohen Standard wir uns bereits befinden. Doch man kann diesen Standard oftmals problemlos noch weiter steigern. Hierfür reichen schon die simpelsten Klicks in den Windows-Einstellungsfenstern.

Einer der bedeutendsten Dienste im Internet ist das World Wide Web oder kurz WWW genannt. Damit ist das System von Webseiten gemeint, in welchem neben Text z.B. auch Bilder, Musik und Videos zu finden sind, die durch sogenannte Hyperlinks miteinander verbunden sind.

Als Erstes klicken Sie auf das Startsymbol und suchen nach dem Geräte-Manager. Anschließend selektieren Sie das Dreieck neben Laufwerke um die Unterpunkte zu öffnen. Führen Sie einen Rechtsklick auf der Auswahl aus und wählen Sie Eigenschaften.

Setzen Sie im Register Richtlinien ein Häkchen neben der Option Schreibcache auf dem Gerät aktivieren. Jetzt folgt ein wichtiger Schritt. Sie müssen nun den DMA-Modus aktivieren. DMA steht für Direct Memory Access und ermöglicht es den Laufwerken direkt auf den Speicher des Computers zuzugreifen. Sollte DMA deaktiviert sein werden die Daten über den Prozessor geschickt und belasten diesen, wodurch andere Prozesse langsamer abgearbeitet werden.

Den DMA-Modus aktivieren Sie, indem Sie den Eintrag IDA ATA/ATAPI-Cotroller doppelklicken und in den jeweiligen ATA Channels 0 bzw. 1 mit einem Rechtsklick die Auswahl Eigenschaften wählen. Danach setzen Sie im Register Erweiterte Einstellungen ein Häkchen neben DMA aktivieren und schließen das Fenster mit einem Klick auf OK. Führen Sie nun diese Schritte auch bei den weiteren Einträgen durch. Zur Kontrolle können Sie unter Ansicht > Ressourcen nach Typ nachsehen ob DMA-Einträge vorhanden sind.

 

Versteckte Systemprogramme einblenden

Nicht alle Programme, welche in Windows integriert sind, können in einem Menü aufgerufen werden. Viele der Tools im Windows-Verzeichnis müssen Sie über die Suche im Startmenü oder durch Eingabe im Dialogfenster Ausführen starten. Den Ausführen-Dialog können Sie mit der Tastenkombination Windows + R aufrufen.

Durch die Eingabe dxdiag erreichen Sie die Anwendung DirectX Diagnose, welche vor allem bei Problemen mit der grafischen Darstellung nützlich sein könnte. Das Diagnoseprogramm für DirectX-Treiber zeigt die installierten DirectX-Versionen und die dazu eingebundenen Treiber an. Zudem ermöglicht es Tests zur ordnungsgemäßen Konfiguration von DirectX.

Die nächste spannende Anwendung trägt den Namen Ereignis-Anzeige. Diese starten Sie mit dem Befehl eventvwr im Eingabefeld des Ausführen-Dialogs. Die Ereignisanzeige ist eine famose Hilfe bei der Suche nach kritischen Ereignissen. Diese werden in den Protokollen der Anwendung gespeichert, womit Sie alle erfassten Ereignisse aus den Bereichen System, Sicherheit und Anwendungen im Auge haben. Sie können interne Fehlermeldungen erkennen und unberechtigte Zugriffe identifizieren, aber auch herausfinden, welche Ereignisse einem Fehler vorausgingen.

Als nächstes können Sie mit der Eingabe des Befehls eudcedit die Anwendung Editor für benutzerdefinierte Zeichen, den End User Defined Characters Editor, starten. Diese Anwendung erfüllt den Zweck, eigene benutzerdefinierte Schriftzeichen erstellen zu können erstellt, welche in alle oder ausgewählte Schriftarten eingebettet und anschließend verwendet werden können. So lassen sich etwa eigene Aufzählungszeichen einfügen oder eine Miniatur des Firmenlogos, welches so leicht im Textfluss integriert werden kann.

Mit dem Befehl mstsc können Sie die Remotedesktopverbindung öffnen, also die Microsoft Terminal Screen Connection. Eine Remote-Verbindung dient dazu, den Bildschirm eines anderen Rechner angezeigt zu bekommen und diesen steuern zu können.

Der Code odbcad32 führt Sie zur ODBC Datenquellen Administration. Diese Anwendung dient zur Kontrolle und Verwaltung aller ODBC Datenquellen. Zusätzliche können Sie neue Treiber für beispielsweise MySQL Datenbanken einbinden.

Mit der Eingabe des Befehls perfmon erreichen Sie den Performance-Monitor. Diese Anwendung zeigt Ihnen die Leistungsdaten Ihres PCs. Sie können Informationen über die CPU Auslastung, Fehlermeldungen und andere Systemdaten auslesen.

Durch die Eingabe des Codes shrpubw erreichen Sie den Assistenten Freigaben erstellen, also den Share Public Wizard. Mit dieser Anwendung haben Sie einen Direktzugriff auf alle NetBIOS-Freigaben. Es besteht auch der Vorteil neue Freigaben zu erstellen und die Berechtigungen zu konfigurieren.

sigverif ist der Code für das Programm zur Dateisignaturverifizierung, Signature Verifier. Diese Anwendung sucht, prüft und kontrolliert Dateisignaturen. Sie können aber auch nach Dateien suchen, die nicht zertifiziert sind.

Der letzte Code unserer Tipp-Reihe ist verifier. Der Treiberüberprüfungsmanager wird mit diesem Code gestartet. Die Anwendung erfüllt den Zweck, dass man die auf dem System installierten Treiber kontrollieren kann. Zusätzlich kann man gezielt einzelne oder alle Treiber in die Verifizierungsanalyse einbinden. Das heißt, Sie können diesen Treibern Standardeinstellungen bzw. benutzerdefinierte Einstellungen zuweisen. Sie können vorhandenen Einstellungen löschen, anzeigen oder Informationen über verifizierte Treiber ausgeben lassen.

 

Gelöschte Dateien wiederherstellen

Es kann schon mal passieren, dass Sie ungewollt eine Datei löschen, überschreiben oder verändern. Sie brauchen sich aber keine Sorgen machen, denn Windows 7 speichert immer automatisch eine Vorgängerversion der Dateien. Allerdings muss diese Funktion auch im Computerschutz aktiviert sein.

In den Werkseinstellungen zu Windows 7 ist festgelegt, dass das Systemlaufwerk, auf welchem das Betriebssystem läuft, automatisch bei größeren Änderungen einen Wiederherstellungspunkt setzt. Diese Funktion gibt es auch für Dateien und Ordner, doch um Speicherplatz zu sparen ist sie für gewöhnlich deaktiviert. Da Speicherplatz inzwischen eher selten ein Problem darstellt ist der zusätzliche Schutz jedoch vorzuziehen.

Klicken Sie dazu auf das Startsymbol und selektieren Sie die Option Systemsteuerung. Entscheiden Sie sich im erscheinenden Fenster für den Eintrag System. Als nächstes klicken Sie links oben auf den Link Computerschutz. Nachdem Sie das richtige Laufwerk ausgewählt haben, selektieren Sie die Schaltfläche Konfigurieren.

Wie Sie beobachten können ist im Bereich Einstellungen wiederherstellen die Option Computerschutz deaktivieren angewählt.Die gewünschte Einstellung wäre in unserem Falle aber Systemeinstellungen und vorherige Dateiversionen wiederherstellen. Aktivieren Sie daher den zugehörigen Radio-Button. Damit ist alles geregelt und das Fenster kann geschlossen werden.

Sie haben die gewünschte Funktion im Computerschutz aktiviert. Wie können Sie aber eine Datei oder ein Ordner auf seine jeweilige Vorgängerversion zurücksetzen? Ganz einfach: Zunächst benötigen Sie eine Datei, welche Sie ungewollt verändert haben. Durch einen Rechtsklick öffnen Sie deren Kontextmenü und wählen den Punkt Eigenschaften.

Anschließend wechseln Sie auf den Reiter Vorgängerversion und wählen aus der Auflistung der Vorgängerversionen eine aus. Dies klappt natürlich nur mit Änderungen, welche erst nach dem aktivieren der entsprechenden Option gemacht wurden. Ansonsten lässt sich leider kein Wiederherstellungspunkt für die Datei finden.

 

Speicherdiagnose durchführen

Stürzt Ihr Windows 7-System seit Kurzem aus unerklärlichen Gründen manchmal ab? Bluescreens, Abstürze und komplettes Einfrieren sind in Windows 7 bei weitem nicht mehr so häufig wie bei den Vorgänger-Versionen - das macht sie aber umso lästiger, wenn sie dann doch auftreten. Sollte ein defekter Speicherbereich der Grund für die Misere sein, so können Sie diesen durch eine Speicherdiagnose rasch ausfindig machen. Das Windows Speicherdiagnose-Tool erreichen Sie über die Suche im Startmenü mit dem Eintrag Windows Speicherdiagnose. Das Wort „Speicher“ reicht jedoch bereits aus, um den entsprechenden Punkt in der Liste aufzuspüren.

Beim Starten des Tools stehen Sie vor einer Auswahl: Im laufenden Betrieb kann der Speicher nicht untersucht werden, daher müssen Sie auf den nächsten Start des Rechners warten oder sofort einen Neustart durchführen um eine Speicherdiagnose durchzuführen. Wir haben wenig Geduld und entscheiden uns für einen sofortigen Neustart.

Beim Start des Systems nach einer Speicherdiagnose bekommen Sie in der Anwendung Ereignisanzeige Einblick in die Fehlerprotokolle des PC-Systems. Diese erreichen Sie mit der Befehlsfolge Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Ereignisanzeige.

In der Ereignisanzeige werden alle mögliche Fehler, Gefahren und Warnungen festgehalten. In der Informationsblase steht hoffentlich, dass keine Speicherfehler festgestellt werden konnten, glücklicherweise ist der Speicher intakt. Sollte er aber fehlerhaft sein, würde man dies hier sehen.

Sie können aber auch andere Fehler in der Ereignisanzeige suchen. Wählen Sie dazu zunächst im Ordner Benutzerdefinierte Ansichten den Punkt Administrative Ereignisse.

Selektieren Sie anschließend rechts die Schaltfläche Suchen, um in der relativ langen Liste mit Ereignissen die Fehler schneller zu finden.

Geben Sie dazu in das Eingabefeld Fehler ein und wählen Sie die Schaltfläche Weitersuchen. Oder Sie sortieren direkt nach Fehler, indem Sie auf Ebene klicken. Sie erhalten dann zu jedem Fehler Allgemeininformationen und Detailinformationen

 

Privatsphäre schützen

Die Privatsphäre ist das Recht eines jeden PC-Nutzers. In Windows 7 können jedoch auch andere Nutzer sehen, welche Programme Sie zuletzt verwendet haben und welche Dokumente Sie bearbeitet haben, nämlich über die Starthistorie.

Im Startmenü bekommt jeder Nutzer Einsicht in die zuletzt geöffneten Programme und Dateien des Rechners, auch wenn diese mit dem eigenen Konto nie angefasst wurden. Es gibt aber einen Weg zu neugierigen Spionen den Spaß zu verderben.

Rufen Sie zunächst mit einem Rechtsklick auf das Startsymbol ein Kontextmenü auf, in dem Sie den Menüpunkt Eigenschaften finden. Jetzt können Sie im Bereich Datenschutz die vorhandenen zwei Häkchen entfernen und mit Klicks auf die Schaltflächen Übernehmen und OK die Auswahl bestätigen. Voila! Somit hätten Sie all Ihre Spuren auf diesem Rechner erfolgreich entfernt.

 

Festplattengeschwindigkeit ermitteln

Die Festplattengeschwindigkeit hat für das Betriebssystem Windows und die installierten Anwendungen eine sehr hohe Priorität. So gibt es viele Anwendungen, für die der Arbeitsspeicher gar nicht ausreicht, und die daher eine Auslagerungsdatei anlegen. Auslagerungsdateien sollten für einen reibungslosen Arbeitsablauf stets auf der schnellsten Festplatte gesichert werden.

Mit folgenden einfachen Schritten können Sie die Festplattengeschwindigkeit auf Ihrem Rechner ermitteln. Zu Beginn klicken Sie auf das Startsymbol und suchen anschließend nach der Eingabeaufforderung. Danach wählen Sie im Kontextmenü Als Administrator ausführen.

Nun geben Sie folgenden Befehl ein: winsat disk -seq -write -drive c.

In diesem Fall ermittelt der Rechner gerade die Schreibgeschwindigkeit der Festplatte C. Würden Sie das Wort „write“ durch „read“ ersetzen, so erhielten Sie die Lesegeschwindigkeit.

In unserem Beispiel handelt es sich um eine vergleichsweise schnelle Festplatte. Der durchschnittliche Durchsatz von 109,30 MB/s ist der ausschlaggebende Wert. Diesen erkennt man in der Zeile Disk Sequential. Je nach Wunsch können Sie auch den Schreib- oder Lesezugriff eines anderen Laufwerkes auf Ihrem Rechner ermitteln. Hierzu ersetzen Sie im Befehl den Buchstaben C am Schluss mit dem jeweiligen Laufwerksbuchstaben.

 

Gastkonto umbenennen

Wie bereits in Vista ist es auch in Windows 7 möglich, das Gast-Konto für unangemeldete Benutzer mit einem anderen Namen zu versehen. Das geht ganz einfach, allerdings nicht in der Home-Version.

Beginnen Sie mit einem Klick auf das Startsymbol und suchen Sie nach der Anwendung Lokale Sicherheitsrichtlinie. Wählen Sie den Eintrag in der Liste aus und springen Sie gleich auf den Link Lokale Richtlinien. Entscheiden Sie sich anschließend für den Link Sicherheitsoptionen. Klicken Sie nun auf irgendeinen Link im rechten Fenster und betätigen Sie die Taste K um auf den ersten Befehl zu springen, welcher mit K anfängt.

Nach dem Doppelklick öffnet sich ein Fenster mit dem Register Lokale Sicherheitseinstellung. Geben Sie nun in das Eingabefeld den neuen Namen ein und bestätigen Sie die Eingabe mit Übernehmen und OK. Somit haben Sie das Gastkonto umbenannt.

 

Systemelemente im Windows-Explorer

Vielleicht ist es Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in der Seitenleiste des Windows-Explorer nicht alle Systemelemente aufzufinden sind. Das hat den einfachen Grund, dass der Nutzer nicht durch unwichtige Elemente die Übersicht verlieren soll, weswegen die Ansicht auf das Nötigste beschränkt ist. Mit einigen einfachen Schritten können Sie weitere Ziele einblenden.

Klicken Sie dazu auf das Ordner-Symbol in der Taskleiste, um den Explorer zu öffnen, und vergrößern Sie das Fenster. Selektieren Sie nun die Schaltfläche Organisieren und wählen Sie im Untermenü die Auswahl Ordner- und Suchoptionen. Sie müssen im Navigationsbereich ein Häkchen bei Alle Ordner anzeigen setzen und mit Übernehmen bzw. OK bestätigen.

Somit haben Sie weitere Systemelemente wie zum Beispiel Systemsteuerung und Papierkorb in den Navigationsbereich Ihres Windows Explorers eingebunden. Exakt die gleichen Schritte helfen Ihnen dabei, diese Systemelemente wieder aus dem Navigationsbereich zu entfernen.

 

Ordner in neuem Prozess öffnen

Standardmäßig werden in Windows 7 alle Ordner im Prozess explorer.exe zusammengefasst. Dadurch wird Arbeitsspeicher gespart, immerhin muss nur noch ein Prozess verarbeitet werden anstatt mehreren. Gibt es jedoch Komplikationen mit einem der Ordner so dass der Prozess abstürzt, muss die gesamte explorer.exe neu gestartet werden und alle geöffneten Explorerfenster werden dadurch geschlossen.

Verhindern lässt sich dieses Problem, indem Sie Ihre Ordner in eigenen Prozessen öffnen. Das geht ganz einfach. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag In neuem Prozess öffnen.

Sollten sich im neuen Explorerfenster Probleme ergeben, so finden Sie dieses im Taskmanager, den Sie über Strg + Alt + Entf oder Strg + Shift + Esc öffnen, im Register Anwendungen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Task und wählen Sie zu Prozess wechseln. So stellen Sie sicher, dass Sie die richtige explorer.exe ausgewählt haben. Diesen Prozess beenden Sie nun, und in der Folge wird tatsächlich nur der zuvor ausgewählte Ordner geschlossen und ein Neustart des Explorers ist nicht nötig.

 

Warnsignal der Feststelltaste ausgeben

Es ist Ihnen doch sicher auch schon mal passiert, dass Sie beim Tippen eines längeren Textes auf der Tastatur einen großen Teil des Textes versehentlich in Großbuchtstaben geschrieben haben, weil Sie versehentlich die Feststelltaste gedrückt haben, die eigentlich niemand mehr braucht. Das ist allemal lästig. Doch nun kommt die Lösung. Lassen Sie sich von uns zeigen, wie Sie dies in Zukunft durch die Ausgabe eines Warnsignals vermeiden können.

Öffnen Sie die Systemsteuerung über Start > Systemsteuerung. Wählen Sie den Eintrag Erleichterte Bedienung und klicken Sie anschließend auf Funktionsweise der Tastatur ändern.

Aktivieren Sie im Bereich Texteingabe erleichtern die Umschalttasten und die Option Umschalttasten durch Gedrückt halten der NUM Taste für 5 Sekunden aktivieren. Bestätigen Sie die Einstellungen mit OK.

Wenn Sie nun die Feststelltaste aktivieren – egal ob absichtlich oder versehentlich, wird ein Warnton ausgegeben. Dieser macht Sie unüberhörbar darauf aufmerksam, dass die Feststelltaste aktiviert wurde. So beugen Sie einem irrtümlichen Feststellen vor und sparen damit viel Ärger und Zeit.

 

Reparieren und aktuallisieren

Oft können Probleme mit einem Hardwaregerät durch einfaches Reparieren bzw. Aktualisieren des Gerätetreibers behoben werden. Wie Sie eine Treiber-Aktualisierung vornehmen, möchten wir Ihnen nachfolgend erklären.

Öffnen Sie die Systemsteuerung, navigieren Sie auf System und starten Sie den Gerätemanager.

Darin werden Ihnen alle Hardwaregeräte angezeigt. Wählen Sie nun das Gerät, dessen Treiber Sie aktualisieren möchten, mit der rechten Maustaste aus, und klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl Treibersoftware aktualisieren.

Im nächsten Schritt wählen Sie Automatisch nach aktueller Treibersoftware suchen. Falls der Treiber auf dem neuesten Stand ist, wird eine entsprechende Meldung eingeblendet, ansonsten können Sie nun einen neuen Gerätetreiber installieren.

 

Netzwerkprioritäten festlegen

Jeder der ein Notebook besitzt und sowohl über LAN als auch über WLAN ins Internet geht, lernt die Vorteile beider Möglichkeiten zu schätzen. Standardmäßig nutzt Windows die WLAN-Verbindung zuerst, obwohl auch eine LAN-Verbindung – die in der Regel schneller ist - vorhanden wäre. Wie Sie dies ändern können und bevorzugt mit der LAN-Verbindung arbeiten, möchten wir Ihnen nachfolgend zeigen.

Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie im Suchfeld den Begriff Netzwerk ein. Öffnen Sie das Netzwerk und Freigabecenter und wählen Sie im linken Abschnitt den Eintrag Adaptereinstellungen ändern aus.

Über die ALT-Taste blenden Sie die Menüleiste ein. Wählen Sie dann im Menü Erweitert den Unterpunkt Erweiterte Einstellungen. Wählen Sie im Register Adapter und Bindungen die LAN Verbindung aus und verschieben diese, mit einem Klick auf das Symbol mit dem nach oben zeigenden grünen Pfeil, an die erste Stelle. Übernehmen Sie die Einstellungen mit OK.

Schon haben Sie die Priorität der LAN-Verbindung höher eingestuft als die der WLAN-Verbindung. Hat Ihr System also die Wahl zwischen LAN und WLAN wird ab sofort die LAN-Verbindung bevorzugt

 

Nur bestimmte Anwendungen zulassen

Möchten Sie verhindern, dass Ihre Kinder oder andere Benutzer Ihres Computers bestimmte Anwendungen starten? Dann legen Sie doch einfach fest, welche Programme auf Ihrem Computer von Anwendern ohne Administratorrechten ausgeführt werden dürfen und welche nicht.

Öffnen Sie dazu das Startmenü und geben Sie in die Suchleiste den Suchbegriff „gpedit.msc“ ein. Starten Sie den Gruppenlinieneditor. Im Abschnitt Benutzerkonfiguration öffnen Sie den Ordner Administrative Vorlagen und anschließend den Unterordner System. Hier finden Sie den Eintrag Nur zugelassene Windows Anwendungen ausführen. Machen Sie auf diesen einen Doppelklick.

Aktivieren Sie die Option Nur zugelassene Anwendungen ausführen, indem Sie auf Aktiviert klicken und lassen Sie sich die zugelassenen Anwendungen anzeigen. Geben Sie nun den Namen der zuzulassenden Anwendung in das Feld Wert ein. Beispielsweise winword.exe. Haben Sie alle zugelassenen Anwendungen eingetragen, bestätigen Sie mit OK um die Einstellungen zu übernehmen. Möchte ein Anwender ein nicht in der Liste angeführtes Programm ausführen, bekommt er eine Fehlermeldung angezeigt.

 

NTFS Dateisystem beschleunigen

In älteren Windows-Versionen war das Dateinamensschema 8.3 gängig und somit weit verbreitet. Seit der Einführung des NTFS-Dateisystems sind jedoch auch längere Dateinamen erlaubt. Andererseits unterstützt NTFS auch noch das alte 8.3-Schema, das allerdings das Erstellen und Hantieren mit Dateien etwas verlangsamt. Wer ohnehin keine älteren Windows Versionen mehr benutzt, sollte diese Unterstützung daher deaktivieren.

Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie in das Suchfeld den Begriff "regedit" ein. Bestätigen Sie mit OK und öffnen Sie damit den Registrierungseditor.

In der Registry navigieren Sie über HKEY LOCAL MACHINE > SYSTEM > Current Control Set > Control > FileSystem zu den Dateisystemeinstellungen.

Doppelklicken Sie auf den Eintrag NtfsDisable8dot3NameCreation, und geben Sie im nachfolgenden Fenster den Hexadezimalwert 1 ein. Bestätigen Sie im Anschluss mit OK.

Damit die Einstellungen übernommen werden, müssen Sie Ihren Computer nur noch neu starten. Ihr System läuft durch das Deaktivieren der Dateinamensunterstützung nun schneller.

 

Windowstresor leeren

Der Passworttresor von Windows speichert Passwörter und Anmeldeinformationen für Microsoft Anwendungen automatisch. Er ermöglicht Ihnen dadurch den Zugang zu vielen Programmen ohne zuvor ein Passwort eingeben zu müssen. Diese Funktion birgt aber auch ein Sicherheitsrisiko, da Unbefugte Ihre Passwörter leichter ausspähen können. Desshalb ist es ratsam, den Passworttresor von Windows zu leeren. Wie Sie dies bewerkstelligen, möchten wir Ihnen nachfolgend zeigen.

Öffnen Sie die Systemsteuerung und klicken Sie auf Benutzerkonten und Jugenschutz. In der Anmeldeinformationsverwaltung finden Sie Ihren Windows-Tresor, in dem die Anmeldeinformationen gespeichert werden. Klicken Sie auf den Eintrag, den Sie aus dem Tresor löschen möchten, wählen Sie den Link Aus Tresor entfernen und bestätigen Sie die Meldung. Umgehend wird das betreffende Passwort gelöscht.

 

Leistungsbremsen ermitteln

Haben Sie manchmal das Gefühl, das Windows besonders viel Zeit für die Erledigung bestimmter Aufgaben benötigt? Dann finden Sie doch einfach heraus, welche Programme diese Verzögerungen verursachen. Das funktioniert so:

Wechseln Sie in die Systemsteuerung, scrollen Sie nach unten und öffnen Sie das Wartungscenter. In der rechten Seitenleiste wählen Sie den Eintrag Leistungsinformationen anzeigen.

Unter Weitere Tools finden Sie den Eintrag Systemintegritätsbericht erstellen. Dieser Vorgang dauert einige Momente, anschließend bekommen Sie einen Bericht mit den Schwachstellen Ihres System angezeigt. Alle angezeigten Fehler sind potenzielle Leistungsbremsen für Ihr System. In vielen Fällen führt eine Google Suche nach dem Fehlernamen zu einer Lösungsbeschreibung. Viel Erfolg.

 

Ordner mit einfachem Klick öffnen

In Windows 7 können Sie Ordner auch durch einen einfachen Klick öffnen. Dies erspart Zeit und beschleunigt Ihre Arbeitsabläufe. Wie Sie das erreichen, erklären wir nachfolgend.

Öffnen Sie den Windows Explorer mit einem Rechtsklick auf den Startbutton und der anschließenden Auswahl von Windows Explorer öffnen. Alternativ dazu können Sie auch die Tastenkombination Windows + E verwenden.

Im Explorer navigieren Sie über Organisieren und öffnen die Ordner und Suchoptionen.

Hier wählen Sie im Abschnitt Auswählen von Elementen die Option Öffnen durch einfachen Klick (Auswählen durch Zeigen) aus. Bestätigen Sie diesen Vorgang mit OK und schon werden Ordner durch das Zeigen mit dem Mauszeiger auf diesen markiert. Ein einfacher Klick genügt nun um den Ordner zu öffnen.

 

Festplattenplatz festlegen

Teilen Sie Ihren Rechner mit anderen Familienmitgliedern? Dann kennen Sie sicher das Problem, dass der Speicherplatz Ihrer Festplatte nie groß genug sein kann. Wie Sie den Speicherplatz für einzelne Benutzerkonten Ihres Computers beschränken können, möchten wir Ihnen im Nachfolgendem kurz erklären. Öffnen Sie Ihren Arbeitsplatz und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Partition, deren Speicherplatz Sie beschränken möchten. Wählen Sie den Eintrag Eigenschaften und klicken Sie im Register Kontingent auf Kontingentverwaltung aktivieren.

Aktivieren Sie des Weiteren die Option Speicherplatz beschränken auf und geben Sie im Feld daneben die Größe des Festplattenkontingentes ein. Wenn Sie eine Warnstufe festlegen, wird der Nutzer informiert, dass er bereits einen Großteil seines Kontingentes aufgebraucht hat. Möchten Sie den Kontingenteintrag übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Kontingenteinträge und fügen im nächsten Fenster über Kontingent > Neuer Kontingeneintrag eine neue Begrenzung ein.

Geben Sie im freien Feld den Benutzer ein, auf den das Kontingent zutreffen soll, bestätigen Sie mit OK und wählen Sie den Speicherplatz sowie eine Warnstufe für den Nutzer aus. Schon haben Sie den maximalen Speicherplatzbedarf für den Benutzer festgelegt.

 

Desktop Icons ohne Text anzeigen

In Windows 7 können Sie auch Desktopicons ohne Beschriftung anzeigen lassen. Hilfreich zum Beispiel dann, wenn Sie ohnehin wissen, wozu sie gut sind. Dann wirkt der Desktop ein wenig aufgeräumter. Eventuell haben Sie ja schon mal versucht, die Beschriftung eines solchen Icons einfach mit der Entf-Taste zu löschen und dabei Schiffbruch erlitten. Dies ist nämlich nicht möglich, vielmehr müssen Sie sich mit einem kleinen Trick behelfen.

Machen Sie einen Rechtsklick auf das gewünschte Icon und wählen Sie umbenennen.

Geben Sie nun bei gedrückter ALT Taste auf dem Ziffernblock die Zahl 255 ein und bestätigen Sie dies abschließend mit der Eingabetaste. Wie sie sehen, weist das Icon nun keine Beschriftung mehr auf. Also, es geht doch. Man muss nur wissen wie.

 

Anzahl der CPU Kerne ermitteln

Möchten Sie unter Windows 7 schnell ermitteln, wie viele Prozessor Kerne in Ihrem Rechner verbaut sind? Sie finden die entsprechende Anzahl der Kerne auf die Schnelle im Taskmanager. Diesen rufen Sie über die Tastenkombination STRG + ALT + ENTF auf.

Die Anzahl der CPU Kerne finden Sie im Register Leistung. Hier wird für jeden CPU Kern ein eigenes Auslastungsfenster angezeigt. In unserem Fall besitzt der Prozessor vier Kerne, deren Auslastung grafisch in den vier Flächen dargestellt wird.

 

Herunterfahren Schaltfläche abändern

In Windows 7 ist standardmäßig die Herunterfahren Schaltfläche im Startmenü sichtbar. Möchten Sie aber anstatt Herunterfahren die Option Abmelden oder Neustarten auf dem Button legen, weil Sie diese Funktionen öfter benutzen, können Sie dies durch folgenden Trick erreichen.

Öffnen Sie das Startmenü und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Herunterfahren. Wählen Sie Eigenschaften und legen Sie im nächsten Schritt die Standardaktion für Beenden fest. Bestätigen Sie mit OK und starten Sie den Computer neu.

Nach dem Neustart ist die Schalfläche Herunterfahren verschwunden und Abmelden ist als Standard festgelegt. Natürlich können Sie auch eine der anderen Optionen als Standard festlegen. Es empfiehlt sich die Schaltfläche mit dem Befehl zu belegen, den Sie selbst am häufigsten verwenden.

 

Registry sichern und wiederherstellen

Haben Sie vor, Ihre Windows Registrierung von unnützen Einträgen zu säubern, weil Ihr System zum Starten immer mehr Zeit benötigt? Da ist Vorsicht geboten, denn unverhofft löschen Sie einen Eintrag, der zur vollständigen Funktion eines Ihrer Programme erforderlich ist. Deshalb wollen wir Ihnen kurz erklären, wie Sie eine Sicherung der Registry erstellen und, für den Ernstfall, diese wiederherstellen können.

Öffnen Sie das Startmenü geben Sie in das Suchfeld den Begriff regedit ein. Wählen Sie das entsprechende Programm in den Suchergebnissen oder nutzen Sie die Eingabetaste.

Auf der Linken Seite benötigen Sie den Eintrag Computer, scrollen Sie gegebenenfalls ganz nach oben. Wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Exportieren aus, und geben Sie einen Speicherort sowie einen Namen für Ihre Sicherungskopie an.Schon wurden Ihre Registryeinträge am angegebenen Ort gespeichert.

Wollen Sie Ihre Registry nach einem missglückten Reinigungsversuch wiederherstellen genügt ein Doppelklick auf die Sicherungsdatei und die Bestätigung des Dialoges mit Ja. Starten Sie Ihren Computer anschließend neu um allen Änderungen wirksam zu machen.

 

Präsentationsmodus von Windows

In älteren Versionen von Windows war es nicht immer einfach einen Windows-Rechner an einen Beamer anzuschließen. In der aktuellen Version 7 ist dies aber nun ein Kinderspiel.

Sie wählen Start > Systemsteuerung und in der Folge den Eintrag Windows-Mobilitätscenter. Alles was Sie jetzt noch tun müssen, ist auf Monitor anschließen zu klicken. Ein Projektor wird quasi als zweiter Monitor gesehen.

So, nun haben Sie die Qual der Wahl: Doppelt, Erweitert oder Nur Projektor. Am sinnvollsten ist wohl die Option Doppelt. Dann sehen Sie am Bildschirm während der Präsentation denselben Inhalt wie Ihre Zuschauer auf der Leinwand.

Übrigens, wenn Sie sich die Tastenkombination Windows + P merken, können Sie den Präsentationsmodus noch schneller aufrufen. Nach der Präsentation klicken Sie dann einfach auf die erste Option Verbindung mit dem Projektor trennen. Fertig.

 

Einen Ordner als Laufwerk einbinden

Einen oft verwendeten Ordner möchte man immer schnell zur Verfügung haben. Mit dem folgenden Trick können Sie ihn als Laufwerk in Ihrem Arbeitsplatz einrichten.

Öffnen Sie das Startmenü und klicken Sie auf Ausführen. Geben Sie im Ausführen Dialog den Begriff „subst“ gefolgt vom Laufwerksbuchstaben, wiederum gefolgt von einem Doppelpunkt ein. Nach einem Leerzeichen geben Sie den Pfad für den einzubindenden Ordner an. Sobald Sie dies mit der Eingabetaste bestätigen wird der ausgewählte Ordner als Laufwerk gemountet und Sie haben ab sofort über Ihren Arbeitsplatz Zugriff darauf. Besonders nützlich ist dieser Trick bei Ordnern die sich tief verschachtelt in einer Ordnerstruktur verstecken, aber häufig ausgewählt werden müssen.

 

Windows 7 entschlacken

Windows 7 ist im Vergleich zu seinem Vorgänger Vista ein eher ressourcen- sparendes Betriebssystem, trotzdem kann es auf älteren Systemen hin und wieder passieren, dass der Rechner nicht so schnell läuft wie gewünscht, weil unnötige Systemdienste oder Spielereien den Prozessor überlasten. Wie Sie einige dieser unnötigen Ressourcenfresser loswerden, erklären wir nachfolgend.

Wir beginnen mit der Deaktivierung der Aero-Oberfläche. Diese benötigt durch visuelle Effekte wie Animationen unnötige Rechenleistung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie den Eintrag Anpassen. Hier finden Sie mögliche Windows Designs. Wählen Sie das Windows 7 Basisdesign aus.

So, nun wollen Sie wahrscheinlich weitere visuelle Effekte deaktivieren die die Systemleistung beeinträchtigen. Dazu öffnen Sie die Systemsteuerung und stellen die Ansicht auf kleine Symbole um. Öffnen Sie Leistungsinformationen und –tools.

In den Leistungsoptionen wählen Sie im Reiter Visuelle Effekte die Option Für optimale Leistung anpassen.

Auch durch das Deaktivieren von Aeroshake können Sie einiges an Systemressourcen gewinnen. Mit Aeroshake lassen sich alle nicht fokussierten offenen Fenster durch Schütteln bei gedrückter Maustaste minimieren. Um diese Funktion zu deaktivieren gehen Sie wie folgt vor. Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie in das Suchfeld den Begriff "regedit" ein. Öffnen Sie nun den Registrierungseditor.

Navigieren Sie zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER/Software/Policies/Microsoft/Windows und legen Sie mit einem Rechtsklick und der Auswahl von Neu > DWORD-Wert (32-Bit) einen neuen Schlüssel mit dem Namen "NoWindowMinimizingShortcuts" und dem Hexadezimalwert "1" an. Mit dieser Eingabe haben Sie nun die Animation beim Minimieren und Maximieren von Fenstern deaktiviert.

So, nun werden wir noch einige unnötige Systemdienste von Windows deaktivieren. Suchen Sie in der Suchleiste nach Dienste und öffnen Sie das Programm.

Auf dieser Oberfläche werden alle Windows-Systemdienste aufgelistet und verwaltet. Zur besseren Übersicht maximiere ich das Fenster und ziehe die Spalte Beschreibung etwas breiter.

Wenn Sie einen Desktop PC oder einen anderen Rechner ohne Toucheingabe verwenden, können Sie beispielsweise den Dienst "Tablet PC-Eingabedienst" ausschalten, falls dieser gestartet ist. Auch den Bluetooth-Unterstützungsdienst können Sie ausschalten, wenn Sie kein Bluetooth Gerät im Einsatz haben. Wählen Sie dazu den nicht benötigten Dienst mit einem Doppelklick aus und deaktivieren Sie diesen über die Schaltfläche Beenden.

So, nun sollte Ihr Windows 7 PC wieder um einiges schneller laufen.

 

Größe der Auslagerungsdatei

Die Auslagerungsdatei, auch virtueller Arbeitsspeicher genannt, unterstützt Windows beim Laden von Programmen. Nicht immer können alle Daten im Arbeitsspeicher gehalten werden, aus diesem Grund nutzt Windows eine Auslagerungsdatei als virtuellen Arbeitsspeicher. In den virtuellen Arbeitsspeicher auf der Festplatte verschiebt Windows Programme, die aktuell genutzt werden um den Arbeitsspeicher zu entlasten. Werden die Programme wieder benötigt stehen Sie trotzdem zum schnellen Abruf bereit.

Öffnen Sie die Systemsteuerung über Start > Systemsteuerung, und navigieren Sie zum Eintrag System. Auf der rechten Seite wählen Sie nun den Link erweiterte Systemeinstellungen. Im Register Erweitert öffnen Sie die Leistungseinstellungen über die entsprechende Schaltfläche. Auch im soeben geöffneten Fenster Leistungsoptionen wechseln Sie auf den Register Erweitert, und klicken auf die Schaltfläche Ändern im Abschnitt virtueller Arbeitsspeicher. Entfernen Sie nun das Häkchen bei Auslagerungsdateigröße auf allen Laufwerken automatisch verwalten.

Windows zeigt Ihnen in diesem Abschnitt eine Empfohlene Größe für die Auslagerungsdatei an. Geben Sie nun bei der Anfangsgröße und der Maximalen Größe den gleichen Wert ein, der Wert sollte knapp über der empfohlenen Auslagerungsdateigröße liegen. Über die Schaltfläche Festlegen bestätigen Sie die Größe, und mit OK schließen Sie den Vorgang ab. Damit die Änderungen wirksam werden muss der Computer allerdings neu gestartet werden.

 

Systemstart beschleunigen

Bei längerer Verwendung wird Windows 7 über die Wochen und Monate immer langsamer, wenn nicht hin und wieder ausgemistet wird. Der Systemstart kann dann schon mal einige Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie diese Zeit nicht ohnehin für ein Kaffeekränzchen benötigen, können Sie dies jedoch ganz einfach ändern.

Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie in das Suchfeld den Begriff msconfig ein und führen Sie diese Anwendung mit der Eingabetaste aus. Im erscheinenden Fenster wechseln Sie auf den Register Dienste. Hier werden alle Systemdienste von Windows aufgeführt, wobei jeder Dienst natürlich Ressourcen Ihres Rechners verbraucht und das System dadurch verlangsamt. Seien Sie aber vorsichtig, wenn Sie Dienste deaktivieren. Nicht jeder Dienst lässt sich ohne negative Konsequenzen abschalten, deshalb sollten Sie sicher sein dass Sie bzw. Windows diesen nicht benötigt.

In diesem Beispiel werden der eher nutzlosen Dienst Bing Bar Update Service sowie der Bluetooth Unterstützungsdienst deaktiviert. Die Bing-Suchleiste wird ohnehin nicht verwendet, und auch für eineBluetooth-Verbindung haben wir keine Verwendung. Allerdings hat dies nur bedingt Auswirkungen auf den Systemstart und eher auf die generelle Rechnergeschwindigkeit.

Im Register Systemstart befinden sich alle Programme, welche sofort beim hochfahren des PCs ausgeführt werden. Gerade das verlangsamt den Start, daher sollten hier alle Programme, welche nicht unbedingt benötigt werden, aus der Liste entfernt werden.

Entfernen Sie dazu die Häkchen bei den Programmen die Sie nicht rund um die Uhr verwenden. Beispielsweise ist der RealPlayer eher überflüssig, und Microsoft OneNote wird auf diesem Rechner gar nicht verwendet. Allerdings sollten Sie auch hier nicht vorgehen wie die Axt im Wald und gleich alles ausschalten, der Autostart eines Antiviren-Programms oder einer Firewall ist nämlich durchaus sinnvoll.

Um die Einstellungen für Ihr System zu übernehmen bestätigen Sie abschließend wie gewohnt mit OK. Sie werden daraufhin eventuell aufgefordert den Computer neu zu starten, kommen Sie dieser Forderung nach. Immerhin dauert der Neustart nun nicht mehr so lange wie zuvor.

 

Internet Explorer deaktivieren

Zum Surfen im Internet muss nicht der Internet Explorer verwendet werden, es gibt viele Alternativen, vom Mozilla Firefox über Google Chrome bis zum Norweger Opera. Doch selbst wenn Sie einen oder mehrere neue Browser installieren bleibt der Internet Explorer vorhanden. Um diesen gänzlich abzuschalten müssen Sie wie folgt vorgehen.

Im Startmenü klicken Sie zunächst auf den Eintrag Systemsteuerung. Die gewünschte Option finden Sie im Bereich Programme und Funktione am linken Seitenrand, der Link nennt sich Windows Funktionen Aktivieren oder Deaktivieren.

Im erscheinenden Dialogfenster, welches etwas für den Aufbau benötigen könnte, finden Sie auch den Internet Explorer aufgelistet. Entfernen Sie das Häkchen neben diesem und bestätigen Sie die Sicherheitswarnung mit Ja. Mit OK werden die Einstellungen übernommen und der Internet Explorer wirkt wie vom Erdboden verschluckt.

 

Änderungen der Taskleiste sperren

Endlich haben Sie Ihre Taskleiste genau nach Ihren Bedürfnissen eingerichtet. Ihrer perfektionistischen Ader folgend ist jedes Detail exakt so, wie Sie es haben möchten. Dumm nur, dass Sie kurz einen Freund oder Kollegen an Ihren Rechner lassen, denn im Handumdrehen ist alles ruiniert. Sehr ärgerlich, und genau deshalb zeigen wir Ihnen, wie Sie die Taskleiste in Stein meißeln und Veränderungen unmöglich machen.

Öffnen Sie dazu das Startmenü und geben Sie in der Suchleiste den Begriff gpedit.msc ein. Sie öffnen das Programm mit der Eingabetaste oder durch auswahl des gefundenen Eintrages. Wechseln Sie darin zum Ordner Administrative Vorlagen der Benutzerkonfiguration und wählen Sie im Anschluss den Ordner Startmenü und Taskleiste aus.

Suchen und finden Sie den Eintrag Alle Taskleisteneinstellungen sperren, welchen Sie mit einem Doppelklick öffnen. Im erscheinenden Fenster schalten Sie von Nicht konfiguriert auf Aktiviert um, sobald Sie dies mit OK bestätigen ist Ihre Taskleiste geschützt.

Wenn Sie nun die Eigenschaften der Taskleiste mit der rechten Maustaste bearbeiten wollen sind die Register Taskleiste und Symbolleisten nicht zu finden. Der ganze Vorgang lässt sich natürlich durch das Deaktivieren der Option wieder rückgängig machen.

 

Icons der Taskleiste an den rechten Rand

In Windows 7 werden Programmicons in der Taskleiste standardmäßig links neben der Startschaltfläche angeordnet. Wollen Sie diese lieber auf der rechten Seite positionieren, können Sie dies mit nachfolgendem Trick leicht bewerkstelligen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und stellen Sie zunächst sicher, dass die Option Taskleiste fixieren deaktiviert ist. Navigieren Sie anschließend auf Symbolleiste > Neue Symbolleiste. Nun können Sie einen leeren Ordner auswählen bzw. einen erstellen. Bestätigen Sie mit Ordner auswählen. Rechts in der Taskleiste sollte nun der Ordnername angezeigt werden.

Klicken Sie diesen mit der rechten Maustaste an um das Kontextmenü zu öffnen und deaktivieren Sie die Häkchen bei Titel anzeigen sowie bei Text anzeigen. Nun sollte nur noch die Trennlinie zu sehen sein. Diese müssen Sie nur noch per Drag&Drop nach links verschieben, bis der neue Ordner mit den herkömmlichen Symbolen den Platz tauscht und die vorhandenen Icons auf die rechte Seite springen. Nun können Sie die Trennlinie der Icons ebenfalls so weit nach rechts ziehen, dass alle Symbole zu sehen sind, andernfalls können Sie mit dem Doppelpfeil am rechten Rand zwischen verschiedenen Zeilen wechseln. Viel Erfolg.

 

Schnellere Aktualisierung von Inhalten

Nutzen Sie ein Windows Widget zum Anzeigen von Newsfeeds um sich auf dem Laufenden zu halten? Dann möchten Sie doch sicher immer die aktuellsten Nachrichten angezeigt bekommen. Wie Sie die Aktualisierungshäufigkeit von Newsfeeds beschleunigen können möchten wir Ihnen nun kurz zeigen.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und geben Sie in das Suchfeld den Begriff "Minianwendungen" ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste, alternativ gelangen Sie auch über die Systemsteuerung an die gewünschten Einstellungen.

Nun können Sie das Widget zum Anzeigen von Feedschlagzeilen mit einem Doppelklick zu Ihrem Desktop hinzufügen.Mit einem Klick auf Schlagzeilen anzeigen können Sie im Anschluss Feeds hinzufügen.

 

Dateien und Ordner umbenennen

Ab und an stellt sich die Aufgabe, mehrere Ordner oder Dateien in einem Ordner umbenennen zu müssen. Selbstverständlich ist es möglich die Aufgabe über das Kontextmenü zu lösen. Doch dies ist zeitaufwendig und umständlich. Stattdessen gibt es im Explorer Tastenkombinationen mit denen das Umbenennen ein Kinderspiel ist.

Wählen Sie das gewünschte Objekt aus und drücken Sie danach die Taste F2. Nun können Sie den gewünschten Namen vergeben. Die Tabulator-Taste ermöglicht Ihnen das Umbenennen des nächsten Ordners. Wiederholen Sie den Vorgang bei den weiteren Elementen.

Falls Sie einen Ordner zurück springen möchten drücken Sie zusätzlich zur Tabulator-Taste auch noch die Shift-Taste. Klarerweise können Sie mit den Pfeiltasten durch das Textfeld navigieren. So einfach und schnell können Sie nun mehrere Elemente bearbeiten bzw. umbenennen.

 

Auswahl von Dateien per Checkbox

Wenn Sie im Windows Explorer aus einer Liste von mehreren Dateien nur bestimmte Elemente markieren möchten, ist dies meist gar nicht so einfach. Wäre es nicht bequemer die Dateien in einer Checkbox auswählen zu können. In Windows 7 können Sie Dateien tatsächlich mit Kontrollkästchen versehen. Wir zeigen Ihnen wie.

Klicken Sie auf den Befehl Organisieren und wählen Sie den Eintrag Ordner- und Suchoptionen. Wechseln sie nun zum Register Ansicht und scrollen Sie nach unten. Aktivieren Sie die Option Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden und bestätigen Sie dies mit OK. So, ab sofort haben Sie die Möglichkeit bestimmte Dateien mit einem Klick auf das Kontrollkästchen vor einem Dateinamen auszuwählen.

Wollen Sie bestimmte Dateien ausschließen deaktivieren Sie einfach das Kästchen neben der entsprechenden Datei. Wenn die gewünschten Dateien markiert sind, können Sie sie beispielsweise kopieren oder via E-Mail versenden.

 

Einem Ordner ein Bild zuweisen

In Windows 7 haben Sie die Möglichkeit, jeden Ordner mit einem beliebigen Symbol zu versehen. Sie können einem Ordner aber auch ein Bild zuweisen. Und so funktioniert es.

Machen Sie einen Rechtsklick auf den Ordner und wählen Sie im Kontextmenü die Option Eigenschaften. Im Eigenschaftenfenster aktivieren Sie das Register Anpassen. Hier können Sie das Ordnerbild bestimmen. Klicken Sie dazu auf Datei auswählen und suchen Sie nach dem passenden Bild. Wenn Sie mit OK bestätigen und anschließend unter Ansicht ändern die Option Große Symbole wählen, sehen Sie die Auswirkung dieser Änderung. Auf diese Weise können Sie jedem Ordner ein individuelles Bild zuweisen, wobei es sich dabei nicht gezwungenermaßen um eine jpeg-Datei handeln muss.

Wenn Sie einem Ordner hingegen ein Symbol zuweisen, ist dieses auch im linken Navigationsbereich des Explorers zu erkennen. So lassen sich Ordner leichter unterscheiden. Wieder öffnen Sie den Eigenschaftendialog. Diesmal aber wählen Sie im Register Anpassen die Schaltfläche Anderes Symbol. Wählen Sie aus der Liste ein passendes Symbol aus oder suchen Sie auf einem anderen Ort nach Symbolen.

Sie sehen, der Ordner wird nunmehr durch das ausgewählte Symbol gekennzeichnet. Auf diese Weise lassen sich jedem Ordner außer den Bibliotheken und Ordnern in Netzlaufwerken geeignete Symbole zuweisen.

 

Automatisch zur Standardschaltfläche

Notebookbesitzer wissen ein Lied davon zu singen. Das Navigieren des Mauszeigers mit dem Mauspad ist oftmals eine Kunst, die mehr Treffsicherheit erfordert als so mancher hat. Windows bietet daher die Option, den Mauszeiger in einem Dialogfenster gleich auf die Standard- schaltfläche zu stellen, z.B. auf OK. Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie Maus in das Suchfeld ein. Klicken Sie auf den Eintrag Maus ganz oben. Und wechseln Sie in das Register Zeigeroptionen. Hier finden Sie die Option In Dialogfeldern automatisch zur Standardschaltfläche springen. Aktivieren Sie diese.

So, das war´s. Checken Sie die Auswirkungen gleich einmal. Öffnen Sie z.B. das Dialogfenster Maus erneut, indem Sie "Maus" eingeben und die Eingabetaste drücken. Sie sehen: Der Mauszeiger springt umgehend auf die OK-Schaltfläche. Sie müssen ihn erst gar nicht dorthin bewegen. Dies funktioniert natürlich in jedem Dialog. Versuchen Sie es z.B. in einem Dialog von Word. Z.B. im Speichern unter-Dialog. Auch hier klappt es. Es bedarf zwar einer Umgewöhnung, kann aber dennoch recht praktisch sein.

 

MP3-Tags im Windows-Explorer

Haben Sie das gewusst? Im Windows-Explorer ist es möglich, Tags von MP3-Dateien anzuzeigen und zu bearbeiten. Im Nachfolgendem zeigen wir Ihnen, wie dies funktioniert.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu bearbeitende MP3-Datei und wählen Sie die Option Eigenschaften aus. Wechseln Sie in das Registerblatt Details. Hier finden Sie verschiedene Kategorien, in denen Sie einige Details ändern bzw. einfügen können. Fügen Sie z.B. einen Titel hinzu. Oder fügen Sie eine Bewertung ein und erstellen Sie anschließend einen kurzen Kommentar, um auf den Inhalt der MP3-Datei hinzuweisen. Ist Ihr Kommentar vollständig, bestätigen Sie diese Eingabe mit der Eingabe-Taste. Scrollen Sie nun ein wenig nach unten, für den Fall, dass Sie noch weitere Details bearbeiten bzw. einfügen möchten. Vervollständigen Sie die Tags nach Ihren Vorstellungen. Sind Ihre Eingaben vollständig und korrekt, klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen und danach auf OK.

So einfach geht´s. Worauf warten Sie noch? Vervollständigen Sie Ihre MP3-Sammlung.

 

Der Prozess svchost.exe

Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass im Task-Manager jede Menge Prozesse mit dem Namen svchost.exe laufen. Was am ersten Blick wie ein Bug bzw. Arbeitsspeicherverschwendung aussieht ist in der Tat genial.

Svchost, das ist die etwas unaussprechliche Abkürzung für Service-Host, ist nämlich eine Art Sammelprozess. Alle dynamic link libraries kurz DLL werden in diesem Prozess zusammengefasst und ausgeführt. Wenn dem nicht so wäre, würden im Task-Manager direkt nach der Windows-Installation ca. 200 Prozesse laufen. DLL-Dateien werden verwendet um den benötigten Speicherplatz im Hauptspeicher sowie auf der Festplatte zu reduzieren, indem Sie oft benötigte Programmbibliotheken in solche Dateien auslagern, sodass mehrere Programme darauf zugreifen können ohne für die Bibliothek Speicher zu verbrauchen

 

Foto als Desktophintergrund

Unter Windows 7 können Sie ein bzw. auch mehrere Bilder als Desktophintergrund festlegen. Nach einem gewissen zeitlichen Abstand wird das Bild auf Wunsch auch automatisch gewechselt. Dabei kann es sich durchaus auch um eigene Fotos handeln. Bevor Sie beginnen, speichern Sie also die gewünschten Bilder auf den Computer, um Sie im Anschluss auswählen zu können.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Anpassen aus. Im neuen Fenster können Sie die Darstellung von Windows 7 nach Ihrem Geschmack ändern. Um das Hintergrundbild zu ändern, klicken Sie auf Desktophintergrund. Unter Bildpfad können Sie nun den Ordner mit den entsprechenden Fotos auswählen. In dem Beispiel klicken Sie im Auswahlmenü auf Bildbibliothek. Sollte Ihr Ordner in diesem Menü nicht aufgeführt werden, können Sie ihn über Durchsuchen hinzufügen. Haben Sie den passenden Ordner gefunden, können Sie die gewünschten Bilder aussuchen. Standardmäßig sind alle Bilder in diesem Ordner markiert. Löschen Sie die Auswahl mit einem Klick auf Alle Löschen und wählen Sie danach Ihre Bilder einzeln aus. Setzen Sie ein Häkchen in die gewünschten Fotos.

So, Sie haben Ihre Auswahl getroffen und können nun die Bildposition bestimmen. Die Standardeinstellung Gefüllt sorgt in diesem Beispiel wohl für das beste Ergebnis. Haben Sie übrigens mehrere Fotos ausgewählt, können Sie jetzt noch die Anzeigendauer jedes einzelnen festlegen. Klicken Sie im Menü z.B. auf 30 Minuten. Und aktivieren Sie die Option Mischen, damit Ihre Fotos in unterschiedlicher Reihenfolge erscheinen. Okay, Sie können das Fenster nun mit einem Klick auf Änderungen speichern schließen. Auf diese Weise können Sie z.B. einen ganzen Ordner mit Urlaubsbildern auswählen, um sich bei der Arbeit an den letzten Sommerurlaub erinnern zu lassen. Hoffentlich kommt dabei nicht zu viel Urlaubsfeeling auf.

 

Keine optischen Spielereien

Je umfangreicher die Programme für Windows werden und je mehr Sie davon installiert haben, desto langsamer wird der Rechner. Manchmal kann dies auch zum Absturz führen. Um dies zu verhindern, können Sie andere Anwendungen schließen bzw. in der Funktionsweise einschränken.

Die Aero Effekte von Windows gehören zu diesen Anwendungen. Immerhin können Sie Ihren Computer auch ohne diese grafischen Effekte weiterhin benutzen. Schalten Sie die Aero-Effekte also einfach ab. Dazu öffnen Sie zunächst das Startmenü. Anschließend geben Sie in das untere Suchfeld den Suchbegriff Effekte ein. Danach wählen Sie den Eintrag Darstellung und Leistung von Windows anpassen aus. In dem neuen Fenster können Sie nun einstellen, wie mit grafisch aufwändigen Programmen verfahren werden soll und worauf Sie ganz persönlich Wert legen. Wählen Sie die Option Für optimale Darstellung anpassen und bestätigen Sie danach mit Übernehmen. Es treten keine sichtbaren Veränderungen auf. Wählen Sie nun Für optimale Leistung anpassen und bestätigen Sie wieder mit Übernehmen. Windows aktualisiert das Fenster und die Taskleiste. Von der Optik her erinnert die neue Einstellung an Windows 2000.

Natürlich tritt die eben vorgenommene Änderung auch bei allen anderen Fenstern auf. Somit erscheinen alle in der nostalgischen Optik und sparen somit wichtige Ressourcen. Wodurch z.B. die Akkulaufzeit eines Notebooks verlängert wird

 

Taskleiste verkleinern

Die Taskleiste von Windows 7 benötigt relativ viel Platz. Für Tablet PCs mit Multitouch Bedienung z.B. recht praktisch, weil man die Symbole gut erkennen und auswählen kann, für Notebooks oder Netbooks mit kleinem Monitor allerdings ungeeignet. So reduzieren Sie auf solchen Rechnern die Höhe der Taskleiste und ihrer Symbole!

Übrigens können Sie die Taskleiste durch Ziehen mit der Maus auch seitlich andocken, aber dann benötigt Sie noch mehr Platz. Um die Taskleiste zu verkleinern, machen Sie einen Rechtsklick darauf und wählen den Befehl Eigenschaften. Im Register Taskleiste setzen Sie nun ein Häkchen vor die Option Kleine Symbole verwenden und bestätigen mit OK.

Voila! Die Taskleiste ist deutlich schmäler, was aber kaum stört und dennoch mehr Platz schafft. Wenn Sie sie seitlich andocken, benötigt Sie gleich viel Platz wie vorhin. Lediglich oben und unten bringt Sie einen Platzgewinn.

 

Die letzte Aktion anzeigen

Sie möchten wissen, was Sie als Letztes mit dem Windows Explorer gemacht haben? Kein Problem, die letzte Aktion wird auf Wunsch angezeigt.

Zu diesem Zweck müssen Sie die Menüleiste einblenden. Wenn dies dauerhaft sein soll, dann wählen Sie im Dropdown-Menü Organisieren den Befehl Layout und aktivieren darin den Optionsschalter Menüleiste.

Wenn Sie das Menü nur temporär einblenden möchten, genügt es, die Alt-Taste zu drücken. Die Menüleiste wird eingeblendet. Im Menü Bearbeiten zeigen Sie nun mit der Maus auf den ersten Befehl. In der Statusleiste wird angezeigt, welche Aktion Sie rückgängig machen können, welche also die letzte war.

 

Bibliothekenordner anlegen

In Windows 7 sind standardmäßig vier Bibliothekenordner angelegt: Bilder, Dokumente, Musik und Video. Wenn Ihnen das nicht genügt, befolgen Sie den folgenden Tipp.

Machen Sie einen Rechtsklick in den Bibliothekenbereich und wählen Sie aus dem Kontextmenü die Befehlsfolge Neu > Bibliothek. Vergeben Sie einen passenden Namen, etwa Cliparts, wenn der Ordner vorwiegend solche Grafikdateien enthalten soll. Öffnen Sie im Navigationsbereich den neuen Ordner und klicken Sie im rechten Fenster auf Ordner hinzufügen, um den gewünschten Ordner der Bibliothek hinzuzufügen. Sinnvollerweise sollte er Cliparts enthalten. Das war´s auch schon. Sie haben nun einen neuen Bibliothekenordner, dessen Sortierung Sie nach Belieben ändern können. Bestimmte Cliparts, wie etwa GIF-Dateien sind auch mit Anzeigeprogrammen verknüpft und man kann Sie vorab betrachten.

 

Assistenten zum Freigeben verwenden

Die Freigabefunktionen von Ordnern unter Windows 7 sind für viele Nutzer nicht unbedingt verständlich. Glücklicherweise gibt es einen Assistenten, der die Freigabe von Ordnern etwas erleichtert. Um diesen versteckten Assistenten zu verwenden, rufen Sie mit der Tastenkombination Windows + R das Ausführen-Fenster auf und geben darin die Buchstabenkombination shrpubw ein. Diese ist eine Abbreviatur für die englische Bezeichnung Share Public Wizard. Mit der Eingabetaste starten Sie den Assistenten.

Überspringen Sie die Willkommensseite und geben Sie den Pfad desjenigen Ordners an, den Sie anderen Benutzern zugänglich machen möchten, oder dessen Inhalte nur für Sie persönlich gedacht sind. Sie können auch Ihre Festplatte nach dem gewünschten Verzeichnis durchstöbern. Auf der nächsten Seite des Assistenten können Sie dem Ordner einen Freigabenamen verpassen und bei Bedarf einen beschreibenden Text anfügen. Bei den Offline-Einstellungen finden Sie die Schaltfläche Ändern. Damit öffnen Sie ein Dialogfenster mit weiteren Optionen zum Offline-Modus. Eine interessante Variante ist alle Dateien und Programme, welche von anderen geöffnet werden, offline verfügbar zu machen.

Auf der nächsten Seite des Assistenten können Sie aus drei vordefinierten Berechtigungsstufen auswählen. Zudem lassen sich die Berechtigungen manuell anpassen. Geben Sie zunächst die Berechtigung an, die jeder Benutzer haben soll. Dann klicken Sie auf Hinzufügen um eine andere Benutzergruppe oder einen Benutzer zu berechtigen. Sie können beispielsweise den Namen eines lokalen Benutzers angeben. Mit Namen überprüfen werden die angegebenen Daten konkretisiert und mit OK schließen Sie den Vorgang ab. Nun können auch diesem Benutzer Rechte gegeben oder entzogen werden. So, nun sind Sie fertig, und eine Zusammenfassung zeigt das Ergebnis der Aktion an.

 

Schriften und Elemente vergrößern

Große Bildschirme bedeuten mehr Platz und mehr Fläche. Bei hohen Auflösungen werden Schriften, Symbole und Schaltflächen aber deutlich kleiner dargestellt. Da wünscht man sich hin und wieder, dass Symbole und Texte größer dargestellt werden. Das ist in Windows 7 kein allzu großes Problem. Hier können Sie für eine bessere Lesbarkeit Schriften und Elemente um einen bestimmten Prozentsatz vergrößern.

Für diese kleine Änderung öffnen Sie das Startmenü und klicken anschließend auf Systemsteuerung. Wählen Sie in dieser Ansicht Darstellung und Anpassung aus. Im Bereich Anzeige klicken Sie auf Text und weitere Elemente vergrößern oder verkleinern. Sie können in der Folge eine von drei Optionen wählen. Wählen Sie eine Vergrößerung von 125% oder 150%. Im Vorschaufenster erhalten Sie stets eine Vorschau zur gewählten Auswahl. Klicken Sie auf 125% und bestätigen Sie mit Übernehmen. Im folgenden Fenster klicken Sie auf Jetzt abmelden, damit die Änderungen wirksam werden. Nach erneutem Anmelden fallen zunächst die größeren Desktopsymbole und auch die größere Beschriftung auf.

Die Taskleiste, das Startmenü und die Explorer-Fenster wurden an die neuen Einstellungen angepasst und bieten dem Nutzer nun eine deutlich bessere Lesbarkeit. Sollte die Vergrößerung nicht ausreichend sein, können Sie natürlich auch eine 150%ige Vergrößerung auswählen.

 

Gesperrte Dateien löschen

In einem Verzeichnis liegt eine Datei, die nicht mehr länger benötigt wird. Also klickt man darauf und drückt die Entf-Taste, um sie gezielt in den Papierkorb zu befördern, wo sie ja hingehört. Doch die Datei klammert sich unvermutet heftig an Ihre nicht mehr sinnvolle Existenz. Sie lässt sich einfach nicht löschen. Was tun?

Die Datei thumbs.db ist übrigens eine jener lästigen Dateien, die bei der Vorschau von Bildern im Explorer angelegt wird, aber nach dem Löschen der Bilder nicht aktualisiert wird. Sie lässt sich daher auch nicht gleich entfernen.

Außer mit folgendem Trick: Drücken Sie die Tastenkombination Shift + Strg + Esc, um den Task-Manager aufzurufen. Aktivieren Sie das Register Prozesse und suchen Sie nach dem Prozess explorer.exe.

Machen Sie darauf einen Rechtsklick und wählen Sie aus dem Kontextmenü die Option Priorität festlegen und im nächsten Menü Höher als normal oder Hoch.

So, das war´s auch schon. Schließen Sie den Task-Manager und versuchen Sie erneut, die Datei zu löschen. Diesmal sollte es klappen.

 

Fenstermanagement per Tastatur

Windows 7 bietet die Möglichkeit das jeweils aktive Fenster mit der Tastatur in bestimmte Positionen zu bringen. Statt jedes Fenster mit der Maus zu verschieben, reichen ein paar Tastenkürzel. Und diese zeigen wir Ihnen nachfolgend.

Drücken Sie Windowstaste + Pfeil links, um das aktive Fenster an der linken Seite anzudocken. Windowstaste + Pfeil rechts positioniert das Fenster an der rechten Seite. Mit Windowstaste + Pfeil oben wird das Fenster maximiert. Mit der Tastenkombination Windows + Shift + Pfeil oben wird das Fenster nach oben hin vergrößert. Und mit Windows + Pfeil unten wird das Fenster schließlich minimiert.

 

Sperre nach falscher Passworteingabe

Es kommt ja häufiger vor, dass Sie Ihren Rechner mit anderen Personen teilen müssen. Dann werden Benutzerkonten angelegt und mit Passwörtern versehen, damit man sich gegenseitig nicht hinterherschnüffelt. Ist Ihr Kennwort jedoch leicht zu erraten ist es nur eine Frage der möglichen Anzahl an Versuchen, bis es geknackt wurde. Um zu verhindern, dass jemand Ihr Passwort errät, können Sie in Windows 7 Ultimate Einstellungen treffen, wie viele Falscheingaben erlaubt sein sollen bis der Benutzer gesperrt ist.

Zunächst öffnen Sie das Startmenü und suchen nach Lokale Sicherheitsrichtlinie. Nachdem Sie den Eintrag gewählt haben öffnen Sie im erscheinenden Fenster links den Ordner Kontorichtlinien. Anschließend entscheiden Sie sich im rechten Abschnitt für den Link Kontosperrungsrichtlinien. Doppelklicken Sie nun den Link Kontosperrungsschwelle.

Geben Sie nun den gewünschten Wert in das Eingabefeld, unter Konto wird nicht gesperrt ein. In diesem Fall entscheiden wir uns für 5 erlaubte ungültige Anmeldeversuche. Die Werte 0 bis 999 sind erlaubt, wobei 0 für unendlich steht. Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen und Windows informiert Sie noch kurz darüber, dass Windows zusätzlich die Kontosperrdauer nach der 5.ten falschen Passworteingabe auf den empfohlenen Wert 30 Minuten korrigiert und die Zurücksetzungsdauer des Kontosperrungszählers auch auf 30 Minuten setzt. Ein gesperrtes Konto ist also bereits nach einer halben Stunde wieder verfügbar.

Wählen Sie nun OK. Sie können natürlich auch die Kontosperrdauer ändern, wenn sie befürchten, potentielle Knacker würden von 30 Minuten nicht abgeschreckt.

 

Die Prefetch-Funktion anpassen

Die Prefetch-Funktion ermöglicht es häufig genutzte Anwendungen vorab in den Arbeitsspeicher zu laden und damit schneller zu starten. Standardmäßig ist diese Funktion aktiviert, eine Anpassung ist jedoch mit ein paar Änderungen in der Registry möglich. So funktioniert es.

Zu Beginn öffnen Sie mit der Tastenkombination Windows + R die Anwendung Ausführen und geben in das Eingabefeld den Befehl regedit ein, um den Registrierungseditor zu öffnen. Mit der Tastenkombination Strg + F öffnen sich darin die Suchfunktion. Damit suchen Sie nach dem Eintrag EnableSuperFetch. Per Doppelklick auf diesen Eintrag lässt sich der zugewiesene Wert ändern.

Mit dem Wert 0 deaktivieren Sie die Superfetch-Funktion. Damit bleibt der Arbeitsspeicher frei für andere Aufgaben, der Start von Programmen dauert jedoch länger. Der Wert 1 erzielt, dass nur der Start der Anwendungen beschleunigt. Dem entgegen dient der Wert 2 dazu, den Bootvorgang zu beschleunigen, es sind also zwei Seiten einer Medaille.

Mit dem Wert 3 schließlich wird sowohl der Start von Anwendungen als auch der Bootvorgang beschleunigt. Dies belastet zwar den Arbeitsspeicher, doch für gewöhnlich fällt dies kaum in’s Gewicht, verglichen mit der Zeiteinsparung beim Programmstart. Deshalb belassen auch wir den Wert bei 3 und schließen alle Fenster.

 

Die 22 besten Windows Hotkeys

Tasten sind out, es lebe die Maus! Doch die echten Profis schwören auf Tastenkürzel. Sie sind doch auch ein Profi, oder? Aus diesem Grund erläutern wir Ihnen die 22 besten Windows 7 Hotkeys.

Öffnen Sie den Windows Explorer. Mit der Tastenkombination Windows + Pfeil oben können Sie das aktuelle Fenster auf Vollbild aufziehen. Mit der Tastenkombination Windows + Pfeil links ziehen Sie das Fenster in der linken Bildschirmhälfte auf. Mit Windows + Pfeil rechts ziehen Sie das Fenster in der rechten Bildschirmhälfte auf. Und mit Windows + Pfeil unten minimieren Sie das aktuelle Fenster.

Mit der Tastenkombination Windows + T können Sie Vorschaubilder der laufenden Programme anzeigen. Mit der Tastenkombination Windows + P ist es möglich, die Präsentationsoptionen für Ihr Computerdisplay oder Ihren Beamer aufzurufen.

Öffnen Sie ein Programm Ihrer Wahl, z.B. den Firefox-Browser. Wenn Sie erneut auf die Schaltfläche klicken, minimiert sich die Anwendung. Mit der Kombination Umschalttaste und Linksklick auf das Icon in der Taskleiste öffnet sich eine neue Anwendung dieses Programms. Drücken Sie die Tastenkombination Windows + F um die Suchfunktion zu öffnen.

Um das Windows-Mobilitätscenter aufzurufen, drücken Sie die Tastenkombination Windows + X. Mit der Tastenkombination Windows + E öffnen Sie den Windows Explorer. Um die Systeminformationen einzusehen, drücken Sie die Tastenkombination Windows + Pause.

Möchten Sie das Netzwerk nach angeschlossenen Computern absuchen, dann drücken Sie die Tastenkombination Strg + Windows + F. Um die Adressleiste schnell zu aktivieren, betätigt man die Tastenkombination Alt + D. Im Systemschacht verbergen sich viele Elemente, die man mit der Tastenkombination Windows + B + Eingabetaste schnell einblenden kann.

Um das Menüfenster einer beliebigen Anwendung in der Taskleiste zu öffnen, drücken Sie die Umschalttaste und machen einen Rechtsklick auf die jeweilige Anwendung. Öffnen Sie eine beliebige Bibliothek, beispielsweise die Bibliothek „Bilder“. Um einen neuen Ordner zu erstellen wird etwa die Tastenkombination Strg + Shift + N verwendet.

Mit der Tastenkombination Alt + Pfeil oben kann man im Windows Explorer übrigens eine Verzeichnisebene nach oben gehen. Wählen Sie einen beliebigen Ordner aus und machen Sie darauf einen Rechtsklick, während Sie die Umschalttaste gedrückt halten. Mit dieser Aktion wird z.B. die ansonsten versteckte Option Eingabeaufforderung hier öffnen freigegeben.

Suchen Sie sich eine Datei aus und drücken Sie die Umschalttaste. Halten Sie sie gedrückt und machen Sie einen Rechtsklick auf die Datei. Sie haben damit die Option Als Pfad kopieren freigeschaltet. Mit der Tastenkombination Windows + G können Sie zwischen den einzelnen Gadgets auf dem Desktop hin und her wechseln. Um das Startmenü rasch zu öffnen, müssen Sie die Tastenkombination Strg + Esc drücken. Und wenn Sie den Windows Task Manager aufrufen möchten, verwenden Sie einfach die Tastenkombination Strg + Umschalt + Esc.

 

Info-Bereich von Windows

Der Infobereich wurde in Windows 7 ebenfalls zugunsten der Übersicht überarbeitet. Es werden dort nur noch maximal 4 Symbole angezeigt, die übrigen werden ausgeblendet. Sie können von hier aus beispielsweise auf das Wartungscenter, die Netzwerkverbindung oder auch die Lautstärkeregelung zugreifen.

Um den Infobereich individuell anzupassen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und klicken anschließend mit der linken Maustaste auf den Menüpunkt Eigenschaften.

Klicken Sie nun in der Registerkarte Taskleiste im Bereich Infobereich auf die Schaltfläche Anpassen....

In diesen ausklappbaren Menüs können Sie das Verhalten der einzelnen Symbole konfigurieren.

Wenn Sie beispielsweise das Wartungscenter ausblenden möchten, wählen Sie den Menüpunkt Symbol und Benachrichtigungen ausblenden. Es ist aber empfehlenswert, zumindest das Wartungscenter-Symbol im Infobereich zu belassen. Wenn Sie es wünschen, können Sie auch alle aktiven Symbole im Infobereich anzeigen lassen. Setzen Sie zu diesem Zweck das Häkchen neben Immer alle Symbole und Benachrichtigungen auf der Taskleiste anzeigen. Sie sehen, dass nun alle aktiven Symbole im Infobereich eingeblendet werden.

Entfernen Sie das zuvor gesetzte Häkchen. Klicken Sie nun auf Systemsymbole aktivieren oder deaktivieren. Hier haben Sie die Möglichkeit, systemrelevante Symbole, wie etwa die Lautstärkeregelung, auszublenden. In der Regel ist dies aber nicht empfehlenswert.

Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf Abbrechen.

Um etwaige unerwünschte Änderungen wieder rückgängig zu machen, genügt ein Linksklick auf Standardverhalten für Symbole wiederherstellen. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Änderungen zu übernehmen.

 
« vorige Seite Seitenanfang nächste Seite »
Seitenanfang
Seite
Menü
Info
Seitenanfang
Seite
Menü
Info

Impressum

Unsere Webseite wird vertreten durch:

Achim Arzt / Lidos Berlin
Identifikationsnummer: 57001832463

Rüdigerstrasse 26
10365 Berlin

E-Mail: mlz @ j-ws.de
 

Nutzungsbedingungen

Unsere Webseite ist keine Publikation einer offiziellen Stelle; sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, oder auf richtige Darstellungsweise.

Die Bereitstellung kostenfreier Angebote ist eine rein freiwillige Leistung von uns; es besteht kein Rechtsanspruch auf Beibehaltung eines Angebotes.

Datenschutz

Sie können unsere Webseiten grundsätzlich besuchen, ohne uns mitzuteilen, wer Sie sind.

Wir erfahren nur den Namen Ihres Internet Service Providers, die Webseite, von der aus Sie uns besuchen, und die Webseiten, die Sie bei uns besuchen. Sie bleiben  hierbei anonym.