Zeitgeschichtliches Archiv

Seitenanfang
Seite
Menü
Info

ZGA FAQ Begriffe

In dem Erfassen (der Verschlagwortung) liegt unser Schwerpunkt der Digitalisierungsarbeit, die mehr Zeit in Anspruch nimmt und mit Verantwortung und Konzentration, Kreativität und Sorgfältigkeit erledigt werden muss.

Da es um die Wiedergabe eines Textes (präzise und kompakt!) beim Erfassen geht, sind Regeln zur Erfassung unumgänglich. Die wichtigsten Begriffe sind im nachfolgenden Block kurz zusammengefasst.

Was ist eine Zeitschrift?

Eine Zeitschrift, in der Print Presse (z.dt. gedruckte Presse), ist eine Druckschrift oder auch ein Presseerzeugnis.

Eine Zeitschrift ist zum Beispiel "Der Spiegel", "Focus", "Stern". Diese Art Zeitschriften dienen, einem breiten Publikum die Mitteilung von Nachrichten, Berichten, Analysen oder Interviews zu ermöglichen, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Es gibt aber auch Zeitschriften, welche ein definiertes Themenspektrum haben. Als solche sind sie für ein bestimmtes Publikum (beispielsweise nach fachlich-beruflichen Richtungen und Interessen) gedacht.

Eine Zeitschrift erscheint periodisch (nach einem festgelegten Zeitraum). Eine Zeitschrift, der Häufigkeit ihrer Erscheinung nach, kann wöchentlich (Wochenzeitschrift), fünfzehntägig, monatlich (Monatszeitschrift), vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich (Jahreszeitschrift) sein. Die Zeitschrift kann ähnliches Format (Höhe und Breite) wie eine normale Zeitung haben.

 

Was ist eine Zeitung?

Zeitung war ursprünglich der Begriff für eine Nachricht. Heute verstehen wir darunter ein regelmäßig erscheinendes Druckerzeugnis mit aktuellen Nachrichten, Berichten, Analysen oder Interviews.

Eine Zeitung besteht aus mehreren Artikeln(inhaltlich in sich abgeschlossenen Texte).

 

Was ist ein Ordner?

Die Artikelordner des ZGA-Archivs haben ihre eigene Identität, die an bestimmte Merkmale sichtbar und zu erkennen sind:

  • Ein Artikelordner kann bis zu 999 Zeitungsartikel enthalten.
  • Auf dem Ordnerrücken steht das Thema oder das Stichwort, z. B. "Kultur". Davor steht der Name des Ortes bzw. der Stadt, z. B. "Berlin"
  • Unter dem Begriff / Titel "Kultur" kommt ein Untertitel, z. B. Gedenkstätten / Museen.
  • Unter einem dieser Begriffe kommen Stichwörter, die zum Großthema "Kultur" gehören, z. B. Arbeiterbewegung
  • Unter allen diesen Stichwörtern steht das Logo "ZGA" und zwei Kreise:
    - Ein roter Punkt bedeutet, der Aktenordner ist erfasst.
    - Ein grüner Punkt bedeutet, der Inhalt des Aktenordners ist gescannt.
  • Über den zwei Punkten steht eine einmalig im ZGA vorkommende fünfstellige Ziffer, z.B. 12345. Dies ist die Signatur des Ordners oder anders: die eindeutige Identität dieses Ordners.
 

Was ist ein Artikel?

Ein Artikel in der Presse ist ein schriftlicher Beitrag zu einem Thema oder einem Ereignis. Der Artikel kann eine Verfasser (Autor), aber auch zwei bzw. mehrere Autoren (Autorenkollektiv).

Als informierender, journalistischer Text, besteht ein Artikel meistens aus einer Titel (Überschrift), einem Untertitel (Vorspann) und dem eigentlichen Text. Für die ersten werden oft graphische Hervorhebungen genutzt, wie etwa Schriftgröße, Fettdruck, Kursiv, Sperrdruck, etc.

Der Titel,ist wie das Dach eines Artikels. Daher wird auch von einer Dachzeile gesprochen. Darauf folgt der Vorspann (engl. Lead), der den Inhalt eines Artikels- die wesentlichen Aussagen des Beitrags -in einer Zusammenfassung wiedergibt. Der Vorspann erscheint öfter in Fettdruck oder Kursiv.

Was danach kommt, ist der so genannte Corpus des Artikels (Hauptteil). Er wird nach dem Inhalt in Absätze gegliedert und nach der Seitenfläche in Spalten, wenn der Artikel sehr lang ist.

 

Was ist ein Titel?

Ein Titel - auch Überschrift, Schlagzeile oder Hauptzeile genannt -, fällt sofort auf.

Der Titel erscheint in der Regel in einer auffälligen Schriftgröße und als Fettdruck. Manchmal zeigt der Titel eine andere Eigenschaft: der Titel wird in Kursiv gedruckt.

Der Titel ist sehr oft ein vollständiger Satz (Satz = Subjet+Prädikat),kann aber auch (wie der Untertitel) aus einem Satzteil bestehen.

 

Was ist ein Untertitel?

Der Untertitel eines Artikels befindet sich zwischen dem Titel (Schlagzeile oder Dachzeile) und dem Vorspann des Hauptteils (Corpus) des Artikels.

Hinweise:
Wenn mehrere Sätze (Satz = Subjet + Prädikat) in einem Untertitel vorkommen, werden Sie durch Punkt und gefolgtem Leerzeichen getrennt.

Achtung:
Überschriften innerhalb eines Artikels sind keine Untertitel und werden nicht übernommen!

 

Was ist ein Autor?

Das Wort Autor bezieht sich auf "eigenes", "selbst". Das Wort kommt aus dem lateinischen "Auctor" und bedeutet "Urheber", "Schöpfer". Der Verfasser ist der "Hersteller" eines Textes (für die Print- oder Online-Presse, für die Literatur oder die Wissenschaft).

Der Verfasser ist der Autor des schriftlichen Beitrages, sei es Artikel, Bericht, Interview, Meinung oder Kommentar.

 

Was ist ein Deskriptor?

Ein anderes Wort für Deskriptor ist Schlagwort oder Etikett. Ein Deskriptor, ein Schlagwort oder ein Etikett geben Hinweis darauf, worum es in einem Artikel, Bericht oder Aufsatz geht. Anhand von Deskriptoren muß der Informationssuchenden in der Lage sein, den Sachverhalt eines Dokumentes zu rekonstruieren bzw. den Inhalt zu verstehen.

Hinweis:
Jede Deskription im ZGA beschreibt alle erkennenden Merkmale eines Artikels überhaupt.

 

Was ist eine Institution?

Eine Institution, im Sinne des Zeitgeschichtlichen Archiv (ZGA) ist eine Einrichtung, hat einen einmaligen Namen und eine dazugehörige Adresse. Somit kann sie eindeutig identifiziert (erkannt bzw. zugeordnet) werden.

Eine Institution, im weitesten Sinne von ZGA, ist eine feste Einrichtung, wie zum Beispiel ein Archiv (Bundesarchiv), ein Ministerium (Bundesministerium der Finanzen) oder Gericht (Bundesgerichthof).

Hinweis:
Gerichte und Behörden z.B. folgen dem Gesetz oder Dienstvorschriften (Verordnung, Dienstanweisung, Vorgaben, Bestimmungen, etc.). Ein Verein, eine Band, ein Orchester oder Associationen haben ein Reglement, Satzung oder Statut.

Innerhalb einer (namhaften) Institution gibt es also ein Organigramm. Das Organigramm - auch als Organisationsdiagramm, Organisationsplan, Organisationsschaubild - dient dazu, optischen Überblick über die Personen, Fachbereiche oder Abteilungen einer Einrichtung - also einer Institution (!) - zu ermöglichen.

 

Was ist ein Land?

Der Begriff Land bezieht sich,

  • auf eine Landfläche bzw. Landmasse (was nicht vom Wasser bedeckt ist)
  • auf ein ländliches Gebiet (was die so genannte unberührte Natur ist)
  • auf ein politisches Gebilde namens Staat, der ein bestimmtes Territorium (Staatsgebiet/Landfläche)

Zum Staat/Staatsgefüge gehören Begriffe wie Staatsvolk, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt (bzw. politische Macht oder Herrschaft).

Im Zeitgeschichtlichen Archiv (ZGA) geht es um das politische Gebilde, also, Land als Synonym vom Staat.

In der ZGA-Datenerfassung wird jedes Land unter dem Namen aufgenommen, den es zum historischen, im Artikel beschriebenen Zeitpunkt hatte.

 

Was ist ein Ort?

In der Geographie ist ein Ort ein Raum, der eine erkennbare Fläche hat. In der Geographie bekommen die Orte einen Namen. Die Orte sind Teil eines großen Raumes bzw. eines Gebietes.

Ein Ort bezeichnet eine Lage, einen Standort oder eine Position. Somit hat der Ort eine Dimension (einen Platz) und ist immer physikalisch zu ermitteln.

Hinweis:
Ein Ort kann eine Stadt, ein Dorf, ein Park, eine Landschaft, eine Anlage sein. So zu sagen, ist ein Ort im Sinne des ZGA ein begrenzter Punkt auf einer großen Fläche.

Achtung:
Einzig korrekte Schreibweise für den östlichen und westlichen Teil Berlins ist:
 - Berlin (Ost)
 - Berlin (West)

Hier ist zu beachten, dass es sowohl in der BRD als auch in der DDR üblich war, von Berlin zu sprechen. In einem solchen Fall müssen Sie dies erkennen und die entsprechende Bezeichnung Berlin (West), bzw. Berlin (Ost) verwenden.
 
Nach der Wende benutzen wir die Orts-Auswahl Berlin für ganz Berlin; bei Land wird entsprechend Deutschland eingetragen.

Berlin (West) und Berlin (Ost) können auch nach der Wende für die jeweiligen Teile der Stadt verwendet werden, wenn es sich ausdrücklich um Probleme von Ostberlin oder Westberlin handelt. Durch die Landesbezeichnung BRD, DDR oder Deutschland wird klar, ob es sich um das geteilte Berlin vor der Wende oder das wiedervereinigte Berlin nach der Wende handelt.

Merke:
Die Berliner Stadtbezirke werden wie folgt eingegeben:
 - Berlin (Ost), Berlin-Treptow
 - Berlin (West), Berlin-Wedding, usw.

Gewässer wie Ostsee, Werbelinsee oder Havel und Gebiete wie Harz, Uckermark oder Lüneburger Heide können unter Ort im Erweiterungsfeld eingegeben werden.

 

Was ist ganzseitig?

Wenn ein Artikel genau auf einer Seite gedruckt ist, spricht man in der Begrifflichkeit des ZGA von "Ganzseitigkeit".

Anders ausgedrückt:
Der Begriff Ganzseitigkeit bezieht sich auf eine ganze Druckseite. Dabei spielt weder die Zahl noch die Form der Artikelspalten eine Rolle. Dies bedeutet aber auch, dass es kein anderen Artikel auf dieser Zeitungsseite gibt.

Erfassen Sie einen Artikel, der auf eine ganze Druckseite abgebildet ist, wählen Sie das Wort "ganzseitig" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

 

Was ist mehrseitig?

Im Gegensatz zu Ganzseitigkeit oder ganzseitig spricht man im ZGA von Mehrseitigkeit oder mehrseitig, wenn eine Druckseite ganz voll ist und der Artikel noch auf mindestens einer weiteren Druckseite fortgesetzt wird.

Erfassen Sie einen Artikel, der über mehrere Druckseiten geht, wählen Sie das Wort "mehrseitig" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

Was ist eine Kurznotiz?

Eine Kurznotiz / Kurznachricht ist in der Journalistensprache eine spezielle Schreibform. Unter Kurznotiz / Kurznachricht (in der DDR allgemein "Kurzmeldung" bzw "Eilmeldung" genannt) ist ein Zeitungstext mit max. 10 Zeilen zu verstehen.

Den Begriff "Kurznotiz" (gleich "Kurznachricht") können Sie unter "Bemerkungen" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus der Auswahlliste auswählen.

Hinweis:
Normalerweise hat eine Kurznotiz nur einen Titel, aber keinen Untertitel sowie auch keinen Autor.

 

Was ist eine Beilage?

Ganz allgemein gesagt, ist Beilage etwas, was zu einem Produkt dazugelegt wird. Ein Synonym (d.h. ein sinnverwandtes Wort) für Beilage wäre zum Beispiel Beigabe.

Zu Beilage, im Allgemeinen, wird auch Anlage oder Anhang gesagt. Die Anlage oder der Anhang kann also ein beigefügtes Schriftstück, das in einer Akte oder einem Dossier enthaltet ist, sein. In dieser Bedeutung finden Sie zum Beispiel die Anlage oder den Anhang auch bei E-Mails (als den in Textform, Foto bzw. Musikstück) wieder.

Eine Beilage im Zeitungswesen kann eine Broschüre oder ein Flyer sein. Broschüre und Flyer werden zwischen die Seiten der Zeitung oder Zeitschrift gelegt. Als Beilage in der Printpresse gelten auch die Magazine, ein Werbeprospekt oder einfach ein loses Blatt.

Sollten Sie eine Beilage zu einem Artikel festgestellt haben, wählen Sie das Wort "Beilage" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

Was ist eine Abbildung?

Eine Abbildung im Artikel ist eine optische Ergänzung, die zur Anschaulichkeit, zum besseren Verständnis oder zur Zusammenfassung des Inhalts dient. Unter dem Begriff "Abbildung" fallen Graphiken, Fotos, Diagramme, Tabellen und Zeichnungen. Also, das Wort Abbildung gilt als Oberbegriff bzw. Sammelbegriff.

Sollten Sie eine Abbildung in einem Artikel festgestellt haben, wählen Sie das Wort "Abbildung" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

Was ist eine Chronik?

Chronik ist eine Prosadarstellung und bedeutet auch Rückblick oder Retrospektive. Sie wirft einen Blick auf einen Prozeß bzw. eine Entwicklung. In diesem Sinne ist Chronik auch Geschichte.

Eine Chronik ist eine chronologische Darstellung von Ereignissen. Je nachdem, was der Inhalt oder das Objekt der Chronik ist, unterscheidet man zwischen Weltchroniken, Kaiser- und Königschroniken, Landeschroniken, Kloster- und Städtechroniken, Familienchroniken, Betriebschronik, Dorf- oder Vereinschronik, etc.

Eine Chronik nimmt Daten und Fakten auf und folgerichtig ist sie eine Form der Geschichtsschreibung, jedoch erhebt sie nicht den Anspruch, das Niveau oder die Rigorosität der Geschichte als Wissenschaft zu haben.

Erfassen Sie einen Artikel, der mehrere Ereignisse in einer zeitlichen Reihenfolge darstellt, wählen Sie das Wort "Chronik" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

Was ist eine Rezension?

Eine Rezension (oder auch Besprechung) ist in der Regel die schriftlich niedergelegte, zuweilen aber auch mündlich in Funk, Film oder Fernsehen veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt.

Es werden in ihr Inhalte wissenschaftlicher Erkenntnisse oder kultureller Schöpfungen, wie beispielsweise Bücher, Filme, Bilder, Tonträger, sonstige Kunstwerke, Konzerte sowie mittlerweile auch Computerspiele oder Software ihrer Entwicklung nach beschrieben, analysiert und bewertet.

Rezensionen sind häufig mit bis zu drei Seiten eher knapp gehalten, können aber in der journalistischen Darstellungsform des Essays auch weit mehr Seiten bis zum Umfang eines eigenständigen Buches einnehmen.

Als Teil eines wissenschaftlichen Diskurses bilden Rezensionen eine unmittelbare Antwort z. B. auf eine in einer Fachzeitschrift veröffentlichten These oder Theorie.

Als Teil des Feuilletons erscheinen Rezensionen zeitnah kurz vor oder nach der Veröffentlichung ihres Betrachtungsgegenstandes. Während jedoch zum Beispiel bei einer Filmkritik Vorabbesprechungen durchaus üblich sind, wollen Buchverlage für Literaturkritiken bzw. Buchbesprechungen meist einen Zeitpunkt für diese erst nach Bucherscheinung vorgeben.

In der Regel rezensieren gleich mehrere Rezensenten unabhängig voneinander den Gegenstand ihrer Betrachtung. Deren selten einhellige Bewertung kann von uneingeschränktem Lob bis zum Totalverriss reichen, sodass in den Rezensionen oftmals auch völlig gegensätzliche Auffassungen und Bewertungen vertreten werden.

Sollten Sie eine Rezension in einem Artikel festgestellt haben, wählen Sie das Wort "Rezension" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

Was ist ein Interview?

Ein Interview ist eine Befragung durch Fragesteller (so genannte Interviewer) mit dem Ziel, persönliche Informationen oder Sachverhalte zu ermitteln.

Die bekannteste Form ist das journalistische Interview, das für Textbeiträge, den Rundfunk und das Fernsehen mit einer Person der Zeitgeschichte (Politiker und andere Persönlichkeiten, die ein öffentliches Interesse betreffen) durchgeführt wird. Es taucht sowohl als Journalistische Darstellungsform, aber auch als Recherchemittel auf.

Journalistische Interviews werden nach Walther von La Roche unterschieden nach:

  • Interview zur Person,
  • Interview zur Sache,
  • Interview zur Meinung.

Sollten Sie ein Interview in einem Artikel festgestellt haben, wählen Sie das Wort "Interview" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

Was ist ein Gespräch?

Ein Gespräch ist ein Austausch an Gedanken und Meinungen, Gefühle und Informationen, welche zwei Personen im Rahmen der Zeit freiwillig und aus gemeinsamem Interesse führen. Ein Gespräch setzt immer einen Sprecher und einen Zuhörer voraus (welche die Rolle im Laufe dieses Gespräches tauschen).

Ein Gespräch enthält immer Fragen, Antworten, Kommentare und aber auch Ergänzungen.

In einem Gespräch ist der Sprechende immer ein Absender (Emisor) und der Zuhörer ist ein Empfänger (Rezeptor). Emisor und Rezeptor haben eine gemeinsame Sprache und etwas, worüber beide sprechen: Die Nachricht oder Botschaft (engl. Message).

Ein Gespräch ist kein Interview. Der Unterschied des Gespräches zum Interview ist, dass eine Person (der Fragende) immer wieder Fragen stellt und die Andere (der Antwortende) die Antworten gibt. Der Fragende will etwas wissen und deswegen fragt er.

Merke:
In Presseerzeugnissen wird in der Regel vom Anfang an gesagt, worum es im nachfolgenden Text geht, d.h. ob es um ein Gespräch oder ein Interview geht.

Erfassen Sie einen Artikel, in dem ein Gespräch geführt wird, wählen Sie das Wort "Gespräch" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 

Was ist eine Rede?

Eine Rede ist eine mündlich vorgetragene Mitteilung, von einer oder mehreren Personen (verbale Darlegung von Ansichten und Gedanken).

Eine Rede ist in der Regel vorher erarbeitet, systematisch aufgebaut und logisch verfasst worden. Sie wird an mehrere Personen gerichtet, hat verschieden Anlässe und kann frei gesprochen sein.

Als Druckfassung in Presseerzeugnissen wird eine Rede wörtlich (wortgetreu) oder gekürzt wiedergegeben. Je nachdem wie die Wiedergabe erfolgt, wird von der Redaktion ersichtlich darauf hingewiesen.

Hinweis:
Zur Eröffnung einer Veranstaltung wird eine Rede auch Ansprache genannt.

Erfassen Sie einen Artikel, in dem eine Rede wiedergegeben wird, wählen Sie das Wort "Rede" aus dem Auswahlfeld "Bemerkung" in der zweiten Eingabemaske (von Ihnen links unten) aus.

 
« vorige Seite Seitenanfang nächste Seite »
Seitenanfang
Seite
Menü
Info
Seitenanfang
Seite
Menü
Info

Impressum

Unsere Webseite wird vertreten durch:

Achim Arzt / Lidos Berlin
Identifikationsnummer: 57001832463

Rüdigerstrasse 26
10365 Berlin

 
E-Mail: mlz @ j-ws.de

Nutzungsbedingungen

Unsere Webseite ist keine Publikation einer offiziellen Stelle; sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, oder auf richtige Darstellungsweise.

Die Bereitstellung kostenfreier Angebote ist eine rein freiwillige Leistung von uns; es besteht kein Rechtsanspruch auf Beibehaltung eines Angebotes.

Datenschutz

Sie können unsere Webseiten grundsätzlich besuchen, ohne uns mitzuteilen, wer Sie sind.

Wir erfahren nur den Namen Ihres Internet Service Providers, die Webseite, von der aus Sie uns besuchen, und die Webseiten, die Sie bei uns besuchen. Sie bleiben  hierbei anonym.