01.01.

  • Inkrafttreten der Beschlüsse der Volkskammer über ein neues Zivilgesetzbuch und über die Verlängerung der Wahlperiode der Volkskammer und der Bezirkstage von vier auf fünf Jahre.

14.03.

  • Frankreich scheidet aus dem Europäischen Währungsverbund aus.

30.03.

  • Unterzeichnung eines Regierungsabkommens DDR-BRD auf dem Gebiet des Post- und Fernmeldewesens sowie eines Verwaltungsabkommens. Einrichtung eines Durchwählverkehrs bei Telefonaten.

01.04.

  • Die Bundesregierung gibt bekannt: 1975 erhielten durch Verhandlungen 5.499 DDR-Bürger eine Ausreisegenehmigung und 1.200 politische Gefangene konnten in die BRD entlassen werden.

23.04.

  • Eröffnung des "Palastes der Republik" auf dem Marx-Engels-Platz in Berlin (Ost) am früheren Standort des Stadtschlosses.

09.05.

  • Ulrike Meinhof wird in ihrer Zelle erhängt aufgefunden.

18.05.

  • IX. Parteitag der SED in Berlin (Ost) (18. bis 22. Mai). Ein neues Parteiprogramm und Parteistatut werden angenommen. Erich Honecker wird zum Generalsekretär der SED gewählt.

27.05.

  • :Gemeinsamer Beschluss des ZK der SED, des FDGB-Vorstandes und des Ministerrates über die planmäßige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen. Erhöhung der Mindestlöhne und Mindestrenten.

28.05.

  • Die USA und die UdSSR unterzeichnen ein Abkommen über die Begrenzung der unterirdischen Atomwaffenversuche.

24.06.

  • Verabschiedung des Gesetzes zur Verlängerung der Legislaturperiode von Volkskammer und Bezirkstagen auf fünf Jahre.

07.07.

  • Gustav Heinemann stirbt in Essen.

09.09.

  • Der Tod Mao Tse-tungs wird in Peking bekannt gegeben.

03.10.

  • Wahl zum 8. Deutschen Bundestag.

17.10.

  • Wahl zur Volkskammer in der DDR.

29.10.

  • Horst Sindermann wird Präsident der Volkskammer, Erich Honecker Vorsitzender des Staatsrates und Verteidigungsrates, Willi Stoph Vorsitzender des Ministerrates.

03.11.

  • Der Schriftsteller Rainer Kunze wird aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen. Er reist am 14. Juli 1977 in die BRD aus.

13.11.

  • In Brokdorf protestieren 20.000 Menschen gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerkes. 160 Personen werden bei Auseinandersetzungen mit der Polizei verletzt.

16.11.

  • Wolf Biermann wird nach einem Konzert in Köln, das von der ARD übertragen wird, aus der DDR ausgebürgert. Zahlreiche Künstler, die sich für seine Wiedereinbürgerung einsetzen, folgen ihm in den Westen. Eva-Maria und Nina Hagen, Katharina Thalbach, Manfred Krug, Angelika Domröse und Hilmar Thate sind einige prominente Vertreter.

26.11.

  • Willy Brandt wird zum Vorsitzenden der Sozialistischen Internationale gewählt. Der DDR-Regimekritiker Robert Havemann wird unter Hausarrest gestellt.

14.12.

  • Karl Carstens (CDU) wird zum Bundestagspräsidenten gewählt.

15.12.

  • Helmut Schmidt wird von der sozialliberalen Koalition erneut zum Bundeskanzler gewählt.

22.12.

  • Dem ARD-Korrespondenten Lothar Loewe wird von den DDR-Behörden die Akkreditierung entzogen.