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   Zocker-Shopper

eBay war gestern! Denn heutzutage geben sich die Schnäppchen-Jäger nicht mehr bloß mit der Preisersparnis zufrieden. Sie wollen beim Einkauf unterhalten werden – selbst wenn sie dabei noch draufzahlen müssen. Wir stellen Ihnen auf den folgenden Seiten diejenigen Geschäftsmodelle vor, die das Einkaufen zum vereinzelt kostensparenden, jedoch zum Großteil kostenintensiven Vergnügen machen.

Die Spannung knistert, das Guthaben ist aufgeladen, die Biet-Rivalen sind aufgestellt: eine Canon Eos 50D für 38,56 Euro wäre schon ein Ding, aber auch einem iPod classic 160GB für 7,93 Euro würde man den Zuschlag geben. Die letzten Sekunden der Auktion zählen herunter, nur mehr vier Sekunden und man ist bei der PS3 Slim 120 GB mit 25,25 Euro der Höchstbietende. Die Hoffnung steigt - sechs Stunden sitzt man schon vor der Auktion, die sich im Sekundentakt um einen Cent erhöht -, doch User  „simmaj“ bietet noch einmal darüber. Wie viele kostenpflichtige Gebote man schon abgegeben hat, verschwindet im Gebots-Schweiße der Schnäppchen-Jagd. Die neue Art des Shoppens fand Einzug in die Online-Auktionshäuser der neuen Generation. Hier geht ein Kuhhandel vonstatten. Während sich ein User über ein Schnäppchen freuen kann, schauen viele andere zockende Mitbieter durch die Finger, durch die zuvor massig Gebote und somit Geld geronnen sind.


Ebay war gestern

Während man früher dem Ende klassischer Online-Auktionen via eBay und Konsorten entgegen gefiebert hatte, wird mit den neuen Arten des Schäppchen-Jagens der Spieltrieb der User angestachelt. Nicht zuletzt deshalb fällt immer öfter auch der Begriff des „Entertainment Shoppings“, wenn es um derartige Online-Dienste geht.

Demzufolge kam auch die Umbenennung einer der deutschen Pioniere auf diesem Sektor nicht von ungefähr. Denn seit knapp einem Jahr heißt in etwa die Münchener „Sofina GmbH“ - nun umgewandelt in eine Aktiengesellschaft - „Entertainment Shopping AG“. Unter beiden Namen unterhielt bzw. unterhält die Gesellschaft das Auktionsportal Swoopo (ehemals TeleBid). „Mit der Umbenennung in Entertainment Shopping AG haben wir jetzt den letzten wichtigen Schritt zu Neupositionierung unseres Unternehmens getan. Der Name beschreibt nun sehr deutlich unser Geschäftsmodell und unser Selbstverständnis: Swoopo ist die Shopping-Alternative mit dem höchsten Unterhaltungsfaktor“, begründet Unternehmens-Vorstand Gunnar Piening die Umbenennung.


Auktionen mit Gebotskosten

Swoopo setzt dabei - wie viele andere Anbieter auch - auf Auktionen mit Gebotskosten. Dabei steigen beim Portal die Preise für das bebotene Produkt mit jedem Gebot um ein bis zehn Cent. Darüber hinaus verlängert ein abgegebenes Gebot die Dauer der Auktion um 20 Sekunden. Um Teil dieses „Spiels“ zu werden, muss man sich bei Swoopo registrieren und Gebotspakete, sogenannte BidPacks, erwerben. Diese gibt es in verschiedenen Größen, wobei ein einzelnes Gebot 50 Cent kostet. Und es bedarf schon einiger Gebote, um erfolgreich ein Schnäppchen zu erwerben - und selbst das ist dann nicht sicher.

Nehmen wir das Beispiel einer jüngst verkauften Nikon D90 inklusive DX 18-55 Objektiv. Zwar hat der User „Katanas01“ die Kamera für 49,78 Euro ersteigert, musste dafür aber rund 230 Gebote abgeben. Somit kommt der User auf rund 115,- Euro, die er fürs Bieten alleine investiert hat. Zwar erreichte er mit dem Kauf der Kamera für knapp 50,- Euro (plus der Versandkosten) trotz allem eine saftige Ersparnis, doch es ist nicht auszudenken, wenn er diese Auktion nicht gewonnen hätte. User „Rrj1jp“, „Mouha07“ oder „Xyalo“ können davon ein Lied singen. Schließlich sind sie unter denjenigen Bietern, die insgesamt knapp 2.500 Gebote abgegeben hatten... und nun mit leeren Händen dastehen. Der Umsatz für das Unternehmen lässt sich dagegen sehen. Schließlich erzielte man alleine mit dieser Auktion knapp 5.000,- Euro.

Diese Lukrativität lockt dementsprechend Nachahmer auf den Plan. Schließlich schien es selten so leicht, mit wenig Einsatz solch großen Gewinn zu erzielen - eine Menge an biet- und zahlungshungrigen Usern auf der Webseite vorausgesetzt.

So etwa BidRivals, das gegenüber dem „großen Bruder“ durch mehr Transparenz und einer „Fair Auction Guarantee“ punkten will. Letztere soll garantieren, dass kein System eingesetzt wird, das bei den Auktionen automatisch mitbietet (sogenannte Autobids). Des Weiteren wird auf der Homepage garantiert, dass die Angestellten und deren Angehörigen bei den Auktionen nicht mitbieten dürfen. Alleine, dass man auf diesen Umstand hinweisen muss, rückt die Geschäftspraktiken und Auktionsabläufe der Mitbewerber in ein schiefes Licht. Andererseits nimmt es auch hier Wunder, wenn Auktionen beim Stand von verbleibenden null Sekunden trotzdem noch in die Höhe schießen.


Rückwärtsauktionen

Nach einem ähnlichen Prinzip wie die eben vorgestellten Auktionen - nur in umgekehrter Reihenfolge - funktionieren die Rückwärtsauktionen, die mit einem hohen Nominalpreis starten und mit jedem abgegebenen, kostenpflichtigen Gebotsklick um einen definierten Betrag günstiger werden. Für Schnäppchen-Jäger gilt hier insbesondere im Auge zu behalten, dass solche Rückwärtsauktionen - wie etwa auf dem Portal Luupo - erst bei hohem Traffic und entsprechend vielen Bietern optimal funktioniert, während man bei Swoopo und Konsorten die besten Schnäppchen vor allem dann an Land zieht, wenn nur wenige Nutzer mitbieten.
Das Besondere an den Rückwärtsauktionen ist, dass der Preis häufig nicht klar ersichtlich ist. Denn meist sind die Preise bei dieser Art der Schnäppchen-Suche zunächst einmal verdeckt und müssen von den Usern kostenpflichtig eingesehen werden. Ist man mit dem aufdeckten Preis zufrieden, kann die Ware sofort erstanden werden.

Mit einem ähnlichen Prinzip versucht auch die Rabattschlacht User an seine Auktionen binden. Hier sind die aktuellen Preise ebenso zunächst verdeckt. Mit dem Aufdecken des aktuellen Preises, was mindestens 80 Cent kostet, wird der Preis des Produktes um 50 Cent gesenkt. Je mehr Leute den Preis schon davor aufgedeckt haben, umso deutlicher ist der aktuelle Preis bereits gefallen. Der User, der gerade den Preis aufgedeckt hatte, kann das Produkt zum aktuellen Preis kaufen. Doch je länger man auf den Abschluss der Auktion wartet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in der Zwischenzeit schon ein anderer User das lukrative Angebot unter den Nagel gerissen hat. Und sobald der erste Kunde den Bestellknopf drückt, geht alles wieder von vorne los. Andererseits fanden auch schon Amazon-Gutscheine im Wert von 25,- Euro, DVDs und sonstiges einen Abnehmer für lau.


Live-Shopping

Ein Countdown - leider nicht was den Preis betrifft - kommt auch bei den diversen Live-Shopping-Angeboten zum Einsatz. Das Konzept sieht vor, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt - oft wird diesbezüglich ein Tag festgelegt - ein einzelnes Produkt unter die Kunden gebracht werden soll. Im Internet gilt das amerikanische Portal Woot.com als Pionier in Sachen Live-Shopping im Internet.

Aber auch hierzulande werden es immer mehr, wie etwa iBood, Guut.de, ZackZack oder Preisbock.de. Den Käufern wird da wie dort angeraten, die tagesaktuellen Produkte möglichst schnell zu erwerben. Schließlich weiß man nie, ob bloß zehn oder gar 10.000 Stück des drastisch preisreduzierten Produkts auf Lager sind.

Tipp: Wer sich im Übrigen einen Überblick verschaffen will, welche Produkte derzeit bei den diversen Live-Shopping-Portalen um welches Geld verkauft werden, der kann das kostenlose Service der Live-Shopping-Suchmaschine www.liveshopping-aktuell.de nutzen.


Unique Bid

In den Graubereich der Glücksspiele fällt eine weitere Art des zockenden Shoppens: Die sogenannten Unique Bid-Auktionen. Bei diesem Modell wird derjenige zum Gewinner einer Auktion, der den kleinsten und von keinem anderen angebotenen Preis vorgeschlagen hat. Die Grafik des entsprechenden Portals Deals.de veranschaulicht dies. Dabei erfolgen alle Gebote, die zumeist 50 Cent pro Tipp kosten, im einzelnen Cent-Bereich.

Aber auch die umgekehrte Variante kommt manches Mal - wenn auch viel seltener - zum Tragen. Wie etwa bei Bidwiz.de. Hier gewinnt derjenige, der das höchste, alleinstehende Angebot abgibt. Damit die Preise nicht über die Ufer treten, legt der Betreiber seinerseits eine Höchstgrenze für Angebote fest. Und diese sind keineswegs zu hoch gegriffen, schließlich liest sich der maximale Preis für einen Mercedes-Benz CLC200 Coupe CDI mit 199,- Euro auch nicht schlecht.

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