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Sie haben Fragen und benötigen Antworten
 
Das verstehen wir - und genau aus diesem Grund haben wir versucht, auf Ihre (am häu- figsten) gestellten Fragen zu antworten.
 
Lern- und Lehrbereich: Juniors Workstation
 
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   Pinnacle Studio 14 Teil 1/3

Das Jahr ist zu Ende und alles, was bleibt, sind die Erinnerungen. Idealerweise sind diese auf Video gebannt und warten in der Videokamera darauf, ansprechend nachbearbeitet zu werden. Mit einem geeigneten Werkzeug wie Pinnacle Studio 14, lassen sich aus den Schnipseln ohne weiteres Filme erzeugen, die ein wenig mehr zu bieten haben, als nur das bloße Aneinanderreihen von einzelnen Sequenzen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Erste Gehversuche

Studio 14 ist ein sehr komplexes Programm, das trotz einfachster Benutzerführung aufgrund der vielen Optionen eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt.

Aus diesem Grunde fangen wir auch erst einmal mit der Aneinanderreihung einzelner Szenen an, damit Sie ein Gefühl für die Software bekommen. Für Ihre ersten Gehversuche können Sie auf beliebiges Filmmaterial zurück greifen.

Wenn Sie diesen Workshop 1:1 nachvollziehen möchten, dann können Sie sich die hier verwendeten Beispieldateien herunterladen. Wählen Sie zunächst im Menü Datei den Eintrag Neues Projekt. Achten Sie hierbei darauf, dass das Bildverhältnis dem der Quelldateien entspricht um optische Verzerrungen zu vermeiden.

Die bereit gestellten Beispieldateien benötigen ein Bildverhältnis von 16:9. Die nötigen Einstellungen nehmen Sie im Menü Setup/Projekt-Voreinstellungen vor.

Die Benutzeroberfläche

Die Oberfläche unterteilt sich im Wesentlichen in drei Bereiche. Links oben befindet sich der Werkzeugbereich, rechts daneben finden Sie die Vorschau und das gesamte untere Drittel wird durch die Zeitleiste in Anspruch genommen, in der Sie Ihren Film schneiden. Der Werkzeugbereich ändert sich immer dann, wenn Sie bestimmte Tools aus der Toolbox auswählen oder auf eine der Schaltflächen am linken Rand klicken. Sie werden im Laufe dieses Workshops die wichtigsten Werkzeuge nach und nach kennenlernen.


Import

Klicken Sie zunächst auf die Schaltfläche Importieren, die Sie im Hauptfenster links oben direkt unter dem Menü finden. Sie erhalten nun ein umfangreiches Dialogfenster, in dem Sie Ihre Videoclips von beliebigen Medien importieren können. Auch die an dem PC angeschlossene Videokamera kann hierbei herangezogen werden. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus. Wenn Sie direkt auf Dateien Ihrer Festplatte zugreifen möchten, verwenden Sie den Eintrag Andere Geräte links oben in der Box mit der Überschrift Importieren von aus. Es werden anschließend alle Laufwerke und Ordner angezeigt. Dort können Sie Ihre Auswahl treffen. Wenn Sie die gewünschten Dateien gefunden haben, klicken Sie abschließend rechts unten auf die Schaltfläche Import starten. Je nach Anzahl und Größe der Dateien dauert dieser Vorgang einige Sekunden oder Minuten. Anschließend stehen Ihnen die gewünschten Clips in Studio 14 zur Verfügung.

Der Vorspann

Am Anfang steht der Vorspann. Der Film bekommt einen Namen und bei Bedarf eine Auflistung aller Beteiligten (in der Fachsprache auch Credits genannt). Für unseren Vorspann wählen wir einen Vollbild-Motiontitel. Hier können wir ein einfaches Hintergrundbild einfügen und einen Text drüber legen. Auch das Hintergrundbild muss an das eingestellte Bildverhältnis angepasst sein. Klicken Sie im Menü Toolbox auf den Eintrag Titel erstellen. Im Werkzeugbereich erscheint ein Dialog, in dem Sie zunächst die Art des Titels auswählen können. Klicken Sie also auf die Schaltfläche Vollbild-Motiontitel und es erscheint ein neues Dialogfenster. Sie können den Titel auf schwarzem Hintergrund erscheinen lassen. Doch wir können die ganze Sache auch interessanter gestalten, indem wir ein Bild unterlegen. Am linken Rand des Dialogfensters sind fünf Schaltflächen angebracht. Klicken Sie auf die zweite Schaltfläche von oben. Sie ist mit einem Fotoapparat-Symbol markiert. Daneben erscheinen nun die Vorschaubilder der verfügbaren Fotos. Wählen Sie das Foto aus, das Ihnen am ehesten zusagt und ziehen Sie es mit gedrückter linker Maustaste in das kleine Rechteck, das Sie rechts unten im Bereich Hintergrund finden. Das Foto wird in den Bereich eingepasst. Danach widmen wir uns dem Titel. Wählen Sie diesen aus, indem Sie auf die Vorgabe Text klicken. Es wird ein Rechteck markiert, das zudem mit Anfassern versehen ist. Sie können den Titel an eine beliebige Stelle des Bildes schieben, aber auch die Größe ändern, indem sie an den Anfassern bei gedrückter linker Maustaste das umgebende Rechteck aufziehen.

Nachkorrekturen

Nachdem Sie den Titel festgelegt und eingegeben haben, wird es vielleicht nötig sein, die Schriftart und Schriftfarbe anzupassen. Ein weißer Text auf Schnee ist nun mal nicht besonders gut lesbar. Da helfen auch Schatten nicht. Klicken Sie, solange das Textrechteck ausgewählt ist, links auf die vierte Schaltfläche von oben, die das Piktogramm Aa enthält.

Nun können Sie das Erscheinungsbild des Textes anpassen. Mit einem Klick auf das kleine Quadrat unter Füllen öffnen Sie einen Farbauswahldialog, in dem Sie einen passenden Farbton festlegen können. Wenn Ihnen das Erscheinungsbild des Titels zusagt, dann kann er in das Projekt eingefügt werden. Da wir später noch ein wenig mit Überblendungen arbeiten werden, ist die voreingestellte Dauer von vier Sekunden zu kurz. Ändern Sie daher den Wert rechts oben auf sechs Sekunden. Anschließend klicken Sie auf OK. Das Dialogfenster wird geschlossen und der Titel erscheint als erster Filmschnipsel in der Zeitleiste.


Schlag auf Schlag

Nun machen wir es uns erst einmal einfach. Durch einen Klick auf das „x“ rechts oben im Werkzeugbereich schließen Sie eventuell noch offene Werkzeuge und gelangen wieder in die Dateiauswahl zurück. Die importieren Filmclips sollten als kleine Vorschaubilder sichtbar sein. Nehmen Sie nun alle Filmclips und ziehen Sie diese per Drag & Drop nach und nach in die Zeitleiste. Sie werden feststellen, dass die einzelnen Schnipsel stets passgenau hinter das jeweils letzte Filmbild gesetzt werden. Sie müssen sich also nicht darum bemühen, millimeterweise die einzelnen Clips aneinanderzureihen, damit keine unschönen Lücken entstehen. Bereits nach wenigen Sekunden haben Sie Ihren ersten Film zusammengeschnitten. Fürs Erste.


Bildstabilisierung

Moderne Videokameras sind klein und handlich. Das ist gleichermaßen Fluch und Segen. Solche Kameras lassen viel Platz für weiteres Reisegepäck, aber wenn Sie ohne Stativ filmen, werden Sie merken, dass es eigentlich kaum möglich ist, die Kamera absolut ruhig zu halten. Verwackelte Bilder sind die Folge. Die bereitgestellten Beispieldateien weisen diesen Effekt in besonders gravierender Weise auf. Wenn die eigene Kamera keine elektronische Bildstabilisierung hat, kann innerhalb von Studio 14 nachgeholfen werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor: Wählen Sie im Menü Toolbox den Eintrag Videoeffekte hinzufügen aus. Der Werkzeugbereich ändert sich entsprechend. Anschließend markieren Sie alle in Frage kommenden Clips in der Zeitleiste. Da wir den Vorspann mit einem statischen Bild ausgestattet haben, muss dieser nicht stabilisiert werden, alle anderen Clips kommen hierfür schon eher in Frage. Wählen Sie einfach den ersten Clip nach dem Vorspann mit der Maus aus und anschließend bei gleichzeitig gedrückter Umschalttaste den letzten Clip. Alle anderen hinzugefügten Videoschnipsel dazwischen werden automatisch mit markiert. Im Werkzeugbereich betätigen Sie nun die Schaltfläche Effekt hinzufügen. Es erscheinen zwei Listen. Die linke Liste trägt die Überschrift Kategorie. Hier wählen Sie Studio HD RTFx aus. Rechts klicken Sie auf den Eintrag Bildstabilisierung und anschließend unten auf die OK-Schaltfläche. Die Listen verschwinden und Sie finden nunmehr die Optionen für diesen Effekt vor. In Abhängigkeit zu dem verwendeten Videomaterial experimentieren Sie einfach mal mit den Werten.

 Ein- und Ausblenden

Es ist zwar jetzt schon ohne weiteres möglich, den fertigen Film zu rendern und dem geneigten Publikum zur gefälligen Betrachtung vorzusetzen, doch Ihr Werk kann mit ein wenig Kosmetik noch viel interessanter gemacht werden. Das werden wir jetzt tun.Im ersten Schritt sorgen wwir dafür, dass der Film nicht gleich abrupt anfängt, sondern dass er eingeblendet wird. Das bedeutet, er beginnt erst mit einem schwarzen Bildschirm, der kontinuierlich heller wird, bis die ersten Bilder vollständig dargestellt werden. Falls im Werkzeugbereich noch ein Fenster geöffnet ist, dann schließen Sie dieses zunächst. Dann klicken Sie links auf die zweite Schaltfläche von oben, die ein Blitz-Symbol aufweist. Nun sollten die Übergangseffekte angezeigt werden. Dargestellt werden diese durch kleine Symbole, die Sie per Drag & Drop an die gewünschte Position in der Zeitleiste schieben können. Über diesen Symbolen befindet sich zudem noch eine Dropdown-Liste, in der alle Effekte zur besseren Übersicht in Kategorien eingeteilt sind. Ausgewählt sollte 2D-Übergänge sein. Gleich das erste Symbol ist unser gewünschter Effekt. Schieben Sie dieses gleich an den Anfang der Zeitleiste. Wir belassen es bei den Vorgabewerten und schon wird der Film sanft eingeblendet. Und da wir gerade so schön dabei sind, schieben wir dieses Symbol auch gleich an das Ende unseres Films. Damit haben Sie dafür gesorgt, dass Ihr Film auch ebenso sanft ausgeblendet wird.

Übergänge

Bleiben Sie noch ein wenig bei den Übergangseffekten. Wenn Sie weitere Effekte auswählen und diese zwischen die einzelnen Filmschnipsel platzieren, können Sie sehr interessante Übergänge erzeugen. Dabei können Sie zunächst einmal frei experimentieren. Wenn Sie jedoch ernsthaft einen Film schneiden sollten, empfiehlt es sich, etwas sparsamer mit solchen Effekten umzugehen. Diese verlieren nach einiger Zeit ihren Reiz und stören mehr, als dass sie nützen.


2 Tipps zu Abschluß:

Beispieldateien
Sie können die Beispieldateien unter www.j-ws.de/download/workshop/pinnacle_01.zip (Größe 350 MB!) herunterladen, wenn Sie diesen Workshop anhand dieser Dateien nachvollziehen möchten.

Verwackelte Bilder abmildern
Wenn die Bildstabilisierung nicht alle verwackelten Bilder ausgleichen kann, so können Sie in einigen Fällen den Effekt abmildern, indem Sie einfach die Länge des betreffenden Clips verdoppeln. Damit wird dieser in Zeitlupe wiedergegeben und verwackelte Szenen sind dann oft nicht mehr erkennbar. Allerdings sollten keine besonderen Bewegungen, wie zum Beispiel laufende Menschen, in der Szene sein. Auch sehr langsame Schwenks wirken dann in Zeitlupe nervtötend.

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