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Das verstehen wir - und genau aus diesem Grund haben wir versucht, auf Ihre (am häu- figsten) gestellten Fragen zu antworten.
 
Lern- und Lehrbereich: Juniors Workstation
 
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   Pinnacle Studio 14 Teil 2/3

Im ersten Teil haben wir bereits damit angefangen, einzelne Szenen zu einem Film zu montieren. Das Ergebnis kann sich schon mal sehen lassen. Doch mancher dürfte sich an die guten alten Zeiten mit der Super-8-Kamera erinnern. Einige Szenen wurden aneinander gekleistert und fertig ist ein kleiner Stummfilm, der von einer 30-Meter-Rolle abgespult wurde. Aber wir leben in moderneren Zeiten und können das viel besser! Und das werden wir jetzt auch machen.

Moderne Zeiten

Unser Film hat den Super-8-Filmen bereits jetzt einiges voraus. Wir drehen wie selbstverständlich im 16:9-Format. Dafür war früher ein furchtbar teures Zusatzobjektiv nötig. Auch Bild-in-Bild-Aufnahmen oder gar Motiontitel waren nur mit erheblichem Aufwand möglich. Das haben wir schon alles erledigt.

Viele unserer Bearbeitungsschritte sind nicht-destruktiv. Das bedeutet, dass die Originalaufnahmen jederzeit wiederverwendet werden können. Sie möchten eine Szene gleich zwei Mal in Ihrem Film verwenden. Kein Problem. Dann fügen Sie die Szene eben zwei Mal ein. Eine Variante soll als eine Art Rückblende in Schwarzweiß erscheinen? Tun Sie es ruhig. Die Originaldatei bleibt davon unbeeinflusst. Erinnern Sie sich noch an die Riesenberge an Verschnitten aus Super-8-Zeiten, die anschließend dem Mülleimer anheimgestellt werden mussten? Auch ein Relikt der Vergangenheit. Wir brauchen auch keine Musik mehr mühsam auf die Tonspur des Films zu übertragen. Das geht jetzt viel einfacher.

Wozu die Vorrede? Viele Super-8-Veteranen hatten, nachdem die digitale Videobearbeitung ihren Siegeszug angetreten hatte, ihr Hobby ad acta gelegt. Der Grund: Berührungsängste. Die auf dem ersten Blick sehr komplexen Bearbeitungsschritte schrecken viele Laien ab. Doch damit bringen Sie sich um die Chance, sich in einem Umfang kreativ auszutoben, der zuvor undenkbar war. Gehen Sie es an und nutzen Sie die Möglichkeiten! Hier zeigen wir Ihnen, wie es geht.


Videoeffekte

Wir machen direkt mit dem Projekt weiter, das wir im ersten Teil in Angriff genommen haben.

Was wir im Folgenden machen, ist für Übungszwecke bestimmt. Es muss generell davon abgeraten werden, die eigenen Filme dermaßen mit Effekten vollzustopfen. Sinn und Zweck ist es, Ihnen ein Gespür für den Umgang des gewaltigen Umfangs der Effektabteilung zu vermitteln. Der verfügbare Platz dieses Workshops reicht leider nicht aus, um den geneigten Leser auch noch umfassend mit Regietipps zu versorgen.

Genug der Vorrede. Das Projekt aus dem ersten Teil wird geladen. Der erste Clip war unser Vorspann. Hier hatten wir ein statisches Hintergrundbild verwendet. Nun wird es Zeit, dass wir hier mal ein wenig Bewegung hinein bringen. In Form von Kratzern im Film!

Lang lebe der Retrostil. Wir werden in einem ersten Schritt dem Vorspann den Look eines alten Films verpassen. Markieren Sie hierfür zunächst den ersten Clip des Films, indem Sie ihn mit der Maus anklicken.

 

Klicken Sie im Menü Toolbox auf den Eintrag Videoeffekte hinzufügen. Links neben dem kleinen Vorschau-Monitor erscheint eine Auswahl an verfügbaren Effekten.

In der linken der beiden Listen wählen Sie Studio Ultimate RTFx aus. Bereits der erste Eintrag in der rechten Liste hört auf den klangvollen Namen Alter Film. Wählen Sie ihn aus.

Sofort ändert sich das Bild im Vorschaufenster. Die Szene wird nunmehr in Schwarzweiß dargestellt. Wenn Sie die Vorschau jetzt mit einem Klick auf die Wiedergabe-Schaltfläche starten, werden Sie außerdem feststellen, dass die Szene von einzelnen Kratzern und Streifen durchzogen ist.

Bis jetzt haben wir den Effekt noch nicht zugewiesen. Dieser Vorschau-Modus bietet Ihnen eine gute Möglichkeit, die Wirkung der Effekte zu prüfen, ehe Sie diese einsetzen. Mit diesem Wissen im Schlepptau können Sie nun herangehen und mit den einzelnen Effekten experimentieren. Um den Effekt zuzuweisen, klicken Sie einfach abschließend auf die OK-Schaltfläche. Alternativ können Sie auf den ausgewählten Eintrag der rechten Liste doppelklicken.

Nun verschwinden die beiden Auswahllisten und die Effektparameter werden angezeigt. Bei diesem Effekt ist die Auswahl nicht allzu spektakulär. Lediglich zwei Dropdown-Listen zieren den Parameterbereich. Die obere Liste ist etwas seltsam mit stellungen beschriftet. Ein Tooltip liefert jedoch rasch die Antwort: Eigentlich sollte es Voreinstellungen heißen und vermutlich ist bei der Lokalisierung der darstellbare Bereich etwas verrutscht. Dort wählen Sie den Eintrag Verkratzt.

Die untere Liste bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, den Farbtyp auszuwählen: Schwarzweiß, Sepia und Vollfarbe stehen Ihnen zur Auswahl. Richten Sie sich hier ganz nach Ihrem Geschmack.

Spielen Sie den Film ab und überprüfen Sie den Effekt


Experimentieren Sie ruhig!

Die gute Nachricht ist: Nichts von dem, was Sie Ihren Filmen angedeihen lassen, ist unumkehrbar. Deswegen sollte Sie auch nichts davon abhalten, selbst ein wenig zu experimentieren.

Wählen Sie einfach den nächsten Clip aus und fügen Sie nach Belieben weitere Effekte hinzu. Sie können mehrere Effekte gleichzeitig einfügen. In bestimmten Fällen schließen sich einige Effekttypen gegenseitig aus. In diesem Fall werden die betreffenden Einträge in der Liste ausgegraut dargestellt.

Wenn Sie links nur noch die Liste der bereits hinzugefügten Effekte und rechts den Parameterbereich vorfinden, so klicken Sie einfach unter der Liste auf die Schaltfläche Effekt hinzufügen, um zur Effektauswahl zurückzukehren.

Wenn Ihnen ein bereits zugewiesener Effekt nicht zusagt, dann wählen Sie diesen zunächst aus und klicken anschließend auf das kleine Mülleimer-Symbol rechts neben der Effekt hinzufügen-Schaltfläche.

Einige Effekte, wie zum Beispiel Chroma Key haben einen besonderen Status. Diese werden im dritten Teil des Workshops genauer erörtert.

Brauen Sie sich einen starken Kaffee zusammen und probieren Sie die ganzen Effekte der Reihe nach aus.


Musik

Erinnern Sie sich noch an die guten alten Zeiten? Der fertig geschnittene Film wurde eingelegt und mit der Stoppuhr wurden die Längen aller wesentlicher Szenen akribisch genau gemessen, um danach in endloser Suche und anschließendem Abmischen die passende Hintergrundmusik auszuwählen. Das ist Vergangenheit! Wir machen es eleganter.

Ihre CDs können Sie im Regal lassen. Messen Sie die Gesamtdauer Ihres Films. Am einfachsten geht das, indem Sie auf der Tastatur die Taste "Ende" drücken. Der Positionsmarker springt an das Ende des Films und Sie können unterhalb des Vorschau-Monitors die genaue Laufzeit ablesen. Mit der Taste  setzen Sie den Positionsmarker wieder an den Anfang.

Klicken Sie im Menü Toolbox nun auf den Eintrag Hintergrundmusik erstellen.

Nun erscheint links neben dem Vorschaubereich ein neues Bearbeitungsfenster, das im Wesentlichen aus drei Listen besteht. Darüber befindet sich eine Art Titelleiste, an deren rechten Rand die gewünschte Dauer eingestellt werden kann. Die Zeitangabe erfolgt in dem Format Stunden : Minuten : Sekunden : Frames. Stellen Sie hier die ermittelte Gesamtlänge Ihres Films ein.

In der linken Auswahlliste legen Sie zunächst die Stilrichtung fest. Das ist vor allem von Ihrem Geschmack, als auch von dem Inhalt des Films abhängig.

Die mittlere Liste enthält eine Auswahl an Titeln. Da diese Musiktitel für sich genommen nicht besonders aussagekräftig sind, erscheint, wenn Sie die Maus eine Weile über einem Titel ruhen lassen, ein Tooltip, der Ihnen die Charakteristik des gewählten Musikstücks näher beschreibt.

Die rechte Liste bietet darüber hinaus verschiedene Versionen an. Das ist vor allem bei längeren Filmen sinnvoll und Sie sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Nichts nervt so sehr, wie ein Film, der dem Zuschauer über einen größeren Zeitraum immer wieder die gleiche Musik vordudelt.

Mit einem Doppelklick auf eine der Versionen in der rechten Liste können Sie diese vorhören.

Suchen Sie sich ein Musikstück Ihrer Träume aus und klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche Zum Film hinzufügen um dieses einzufügen. Danach erscheint eine fertige Tonspur in der Zeitleiste und Ihr Film ist nunmehr mit der Musikuntermalung Ihrer Wahl versehen.

Uraufführung

Wir betrachten jetzt unseren Film fertig geschnitten und vorführbereit. Es liegt nahe, das Werk auf DVD zu brennen und auf dem heimischen DVD-Player vorzuführen. Es gibt aber auch andere Varianten der Verbreitung.

Speichern Sie Ihr Projekt, falls noch nicht geschehen, an dieser Stelle ab, da wir es im letzten Teil des Workshops nochmals umkrempeln.

Unterhalb des Menüs klicken Sie auf die Schaltfläche 3. Film erstellen. Nun hängt es davon ab, wie Sie den fertigen Film unter die Leute bringen möchten.

Besonderes Augenmerk sollten Sie darum auf die vier Schaltflächen richten, die untereinander am linken oberen Bildschirmrand angebracht sind.

 

Auf Festplatte speichern

Im einfachsten Fall archivieren Sie den fertigen Film einfach auf der Festplatte. Klicken Sie hierfür auf die Schaltfläche Datei.

Wählen Sie zunächst das gewünschte Ausgabeformat. Legen Sie ferner die Ausgabegröße fest. Herfür stehen einige Voreinstellungen zur Verfügung. Greifen Sie zunächst darauf zu, um sich zeitraubende Feineinstellungen zu ersparen.

Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Datei erstellen…. Es erscheint ein Dateiauswahldialog über den Sie Dateinamen und Dateipfad festlegen können. Danach wird der Film vorbereitet und auf die Festplatte gespeichert.


Auf Youtube hochladen

Wenn Sie der Meinung sind, Ihr Werk habe ein größeres Publikum verdient, als „nur“ die geneigte Verwandtschaft, dann können Sie YouTube bemühen. Für diese Option ist generell ein Internetanschluss erforderlich. Voraussetzung ist ein gültiger Account. Wenn die diesen noch nicht haben, dann gehen Sie zunächst auf www.youtube.de, um sich neu anzumelden.

Klicken Sie links unten auf die Schaltfläche Web. In der oberen Auswahlliste können Sie die Ziel-Webseite festlegen. Neben YouTube steht noch Yahoo Video zur Verfügung. Aufgrund der besseren Verbreitung geben wir YouTube den Vorzug.

Die Datei darf maximal 1 GB groß sein. Das entspricht etwa 10 Minuten Laufzeit.

Klicken Sie anschließend auf Erstellen. Zunächst erscheint ein Dialogfenster, das die nötigen Informationen abfragt. Weitere Informationen hierzu finden Sie direkt bei YouTube.

Nachdem Sie die notwendigen Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen Sie diese mit der Fortfahren-Schaltfläche. Ein weiteres Dialogfenster fragt anschließend Ihre Login-Daten ab und sobald Sie diese eingegeben und bestätigt haben, wird der fertige Film vorbereitet und hochgeladen.

Auf DVD brennen

Warum nicht gleich auf DVD brennen? Der Gedanke liegt nahe. Der Film kann anschließend auf jedem handelsüblichen DVD-Player wiedergegeben werden. Sie können eine beliebige Anzahl an Kopien brennen und verteilen. Und: Sie können Ihren Film richtig professionell mit einem DVD-Menü präsentieren.

Das DVD-Menü folgt im dritten Teil dieses Workshops. Also bleiben Sie dran. Im einfacheren Fall brennen wir den Film direkt auf die Disc. Wenn die DVD anschließend in den Player eingelegt wird, startet die Wiedergabe unverzüglich.

Stellen Sie den geeigneten Disc-Typ ein. Im Allgemeinen wird es sich um eine DVD handeln. Die Videoqualität belassen wir bei der Einstellung Automatisch.

Wenn Sie auf Disc erstellen klicken, wird der Film gerendert und anschließend auf die zuvor eingelegte DVD gebrannt.


7 goldenen Regeln

Verwenden Sie, so oft wie möglich ein Stativ. Nachträgliche Bildstabilisierung kann auch keine Wunder vollbringen. Und nichts nervt so sehr, wie ein verwackelter Film.

Achten Sie auf die Szenenlänge. Eine ewig lange Szene, in der nichts passiert, wird schnell langweilig. Zu viele Schnitte bei aktionsreichen Aufnahmen sorgen für Verwirrung.

Verwenden Sie das Zoom-Objektiv äußerst sparsam. Allzu eifriges Zoomen wird sehr schnell lästig und stört Filmszenen ganz erheblich. Verwenden Sie, wenn Sie auf Details aufmerksam machen möchten, lieber einen kurzen Zwischenschnitt.

Bei Schwenks achten Sie darauf, dass Sie vor allem langsam Schwenken, damit das Panorama auf den Zuschauer wirkt.

Bei der Auswahl der Musik ist Ihr persönlicher Geschmack von untergeordneter Bedeutung. Bei Unterwasseraufnahmen ist „Hoch auf dem gelben Wagen“ als Hintergrundmusik genau so daneben, wie wenn dem arglosen Zuschauer bei Bergpanoramen plötzlich die Dampfhammer-Gitarren von Rammstein um die Ohren fliegen.

Übertreiben Sie es nicht. Niemand will sich 90 Minuten lang einen Film ansehen, der Folgendes zeigt: Mama vor dem Petersdom, Mama vor dem Hotel, Mama beim Wandern… Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und verzichten Sie auf allzu viele eigentlich uninteressante Details.

Effekte verleiten zum Übertreiben. Das ist ein Fehler, denn eine psychedelische Bilderorgie lenkt vor dem eigentlichen Inhalt ab. Effekte sollten bestimmte Highlights hervorheben und als dramaturgisches Element sparsam eingesetzt werden.


Beispieldateien

Sie können die Beispieldateien unter www.j-ws.de/download/workshop/pinnacle_01.zip (Größe 350 MB!) herunterladen, wenn Sie diesen Workshop anhand dieser Dateien nachvollziehen möchten.

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