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Das verstehen wir - und genau aus diesem Grund haben wir versucht, auf Ihre (am häu- figsten) gestellten Fragen zu antworten.
 
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   Der Google-GAU

Die Orwell"sche Vision „Big Brothers Eye is watching you" ist, glaubt man den Medien, schon lange kein Science Fiction mehr. Vielmehr hat das Prinzip der permanenten Überwachung einen Namen, der allen Internet-Nutzern sehr geläufig ist: Google. Der Datenhunger des Suchmaschinen-Anbieters scheint keine Grenzen zu kennen. Der Mensch wird zunehmend just in dem Augenblick gläsern, sobald er eine Internet-Verbindung herstellt.

StreetView

Seit die Kamera-Fahrzeuge von Google Deutschlands Straßen unsicher machen, herrscht helle Aufregung. Bislang eher unkritische gesetzliche Regelungen bekommen eine neue Bedeutung. Eigentlich darf jeder Fotograf eine Hauswand ablichten, denn diese gehört zum regulären Straßenbild. Fotografierte Menschen müssen vor einer Veröffentlichung gefragt werden, ob sie damit einverstanden sind - andererseits sind diese mit geeigneten Mitteln auf dem Bild unkenntlich zu machen. Wie gesagt: bisher. Doch plötzlich ist alles anders. Seit Google Straße für Straße ablichtet, um für den neuen Service StreetView dem Anwender zu ermöglichen, virtuell fremde Städte zu bereisen, ist das Getöse groß. Jeder macht sich ernsthaft Sorgen um seine Privatsphäre, um seine Sicherheit und um den Schutz seiner persönlichen Daten.Rasch schaltet sich die Politik ein und es wird eine Einigung erzielt, die jedem Mieter und Hausbesitzer ermöglicht, Widerspruch gegen die Veröffentlichung der Hausfassade einzulegen, welche die eigenen vier Wände von außen zeigt, woraufhin diese verpixelt werden. Das ist sehr erheiternd, wenn Sie bedenken, dass Google schon längst ganz andere Mittel und Wege nutzt, um uns auszuspionieren.


Datenschutz auf Amerikanisch

Die Amerikaner geben sich mit geradezu stoischer Gelassenheit allen technischen Neuerungen hin, die vermeintlich das Alltagsleben erleichtern. Zwar treten auch jenseits des großen Teichs ab und zu die Datenschützer auf den Plan, aber so intensiv wie innerhalb der Europäischen Union wird dieses Thema nicht abgehandelt. Umso bemerkenswerter ist es, dass jetzt auch amerikanische Datenschützer gegen Google zu Felde ziehen. Dies erfolgt etwa mittels eines Werbespots, der auch bei YouTube betrachtet werden kann. Ein Eisverkäufer fährt in diesem Spot vor und verschenkt Eis an Kinder. Natürlich erfolgt diese großzügige Gabe nicht ganz ohne Gegenleistung: Die Kinder müssen sich von oben bis unten scannen lassen und im Anschluss braucht der Eismann schon gar nicht mehr nach der bevorzugten Eissorte zu fragen. Diese ist wie alles andere bereits bekannt.Damit warnen die US-Datenhüter vor der Sammelwut des Anbieters. Natürlich ist es schön, wenn der Anwender nützliche Tools kostenlos erhält. Das Problem dabei ist jedoch das gleiche wie mit dem Eis: Der User gibt immer mehr von sich bei Google preis. Und das in einem Ausmaß, das selbst die Amerikaner nicht mehr ganz so ruhig schlafen lässt.


Privatsphäre ade?

Vor allem die vollmundigen Worte aus der Google-Chefetage lassen wenig Gutes erwarten. Nicht nur, dass Google-Häuptling Schmidt Jugendlichen, die es im Internet ein wenig zu toll getrieben haben empfiehlt, im Erwachsenenalter die Namen zu ändern, um so zu verhindern, dass sich die Jugendsünden eines Tages als Bumerang erweisen. Bei einer Rede anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin verkündete dieser auch noch, Google wisse, wo wir sind und was wir bevorzugen. Wie funktioniert das? Google sammelt und analysiert Ihre Surfdaten und ermittelt daraus Ihr Profil. Dieses kann später genutzt werden, um Ihnen zielgerichtet Werbung zukommen zu lassen. Um Erlaubnis werden Sie freilich nicht gefragt. Mit jeder Seite, die Sie ansurfen, bekommt Google ein immer klareres Bild von Ihren Präferenzen. Zwar werden zwei Zusatzprogramme angeboten, die diese Funktionen unterbinden, aber Google hält diese gut verborgen und nur die wenigsten wissen von deren Existenz.


WLAN

Die Sammelwut des Suchmaschinen-Anbieters hört nicht bei der Analyse Ihres Surfverhaltens und bei dem Ablichten von Häuserfronten auf. Während die Streetview-Fahrzeuge für heftige Diskussionen sorgen, weil Häuser, Straßenzüge, Autos und zufällig dort befindliche Personen fotografiert werden, gibt es eine weitere Kleinigkeit, die in diesem Zusammenhang kaum zur Kenntnis genommen wird: Gleichzeitig werden auf den Routen für den Streetview-Dienst auch die WLAN-Netze gescannt. Dieses Vorgehen tut den Datenschützern richtig weh.Zunächst einmal ist kaum bekannt, welche Daten hierbei erfasst werden. Theoretisch ist es möglich, jedem WLAN-Netz den Benutzer zuzuordnen. Da die Router meist nur eine sehr geringe Reichweite haben, ist eine adressengenaue Ermittlung kein Problem. Google wäscht seine Hände in Unschuld. Die Ermittlung der WLAN-Daten diene lediglich zur Standortbestimmung und sei vor allem als Service für den Benutzer zu betrachten. Wer eine besondere Dienstleistung in Wohnortnähe sucht, bekommt so die nächstgelegenen Angebote angezeigt. Haben Sie sich vielleicht schon einmal gewundert, wenn Sie im anonymen Internet auf eine Seite gehen und erhalten „Singles in Ihrer Nähe“ mit der tatsächlichen Angabe Ihrer Stadt? Hier ist die Antwort.Google ist inzwischen zwar zurückgerudert und hat nach eigenen Angaben die Erfassung der WLAN-Netze gestoppt, aber wie viele Netze bereits erfasst wurden und was mit dem Datenmaterial passiert, weiß niemand.


Glückstreffer Google Maps

Ein besonderes Kuriosum ist der Routenplaner Google Maps. Der Dienst scheint bei größeren Städten zwar noch ganz passabel zu funktionieren, aber auf dem platten Land kann es schon einmal zu seltsamen Auswüchsen kommen. Wer im Internet eine Route planen will, tut in jedem Fall gut daran, die ermittelte Fahrtstrecke mit einem zweiten Routenplaner zu verifizieren. In England befindet sich zum Beispiel laut Google Maps ein Ort, der den dort lebenden Menschen nicht bekannt ist. Es handelt sich um ein Phantom, das es real gar nicht gibt. Ein Blick auf die Satellitendarstellung offenbart auch, dass an der eingezeichneten Stelle nur ein paar Grasflächen nebst einer Landstraße zu finden sind. Ortstypische Elemente wie Häuser sucht der Anwender indessen vergebens. Womöglich sind die Briten in dieser Gegend ja so exzentrisch, dass sie es bevorzugen, unter der Erde zu leben.Eine ähnliche Kuriosität findet sich in der ostsächsischen Stadt Löbau in Form eines Badesees mitten in der Innenstadt. Wer die betreffende Stelle anfährt, darf sich sogleich über einige Trockenschwimm-Übungen freuen, denn außer ein paar Schrebergärten findet der Erholungssuchende nichts. Der See freilich existiert wirklich – etwa achtzig Kilometer entfernt.


Kostenlos aber nicht umsonst

Google ist großzügig. Nicht nur eine Suchmaschine haben die Macher im Angebot, sondern auch gleich ein ganzes Portfolio an nützlicher Software. „Google Earth“ gehört wahrscheinlich zu den populärsten Titeln. Generell spricht zwar nichts gegen den Download und die Installation dieser Produkte, aber eines muss dem interessierten Anwender klar sein: Die Macher sind nicht so mildtätig, dass sie solche Programme nur zu dem Zweck herausgeben, um in strahlende Gesichter zu blicken. Immer wieder geraten auch die Software-Titel in die Kritik, weil Nutzerdaten und Anwenderprofile allzu eifrig gesammelt werden. Manchmal gibt ein Blick in die Nutzungsbedingungen Aufschluss, oft bleiben die wahren Intentionen scheinbar verborgen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…


Bücherscan

Bereits seit 2004 ist Google dabei, Bücher einzuscannen. Inzwischen blickt der Anbieter bereits auf einen digitalen Bücherberg, der aus mehreren Millionen Titeln besteht. Anders als bei verschiedenen anderen derartigen Projekten handelt es sich aber nicht nur um Titel, deren Autoren bereits ausreichend lange tot sind, sodass das Copyright erloschen ist. Vielmehr sind auch Bücher dabei, die bestehenden Urheberrechtschutz genießen. Dieses Vorgehen sorgt bereits weltweit für Unmut und auch Gerichte beschäftigen sich mit diesem Thema. Einige Versuche, eine gütliche Einigung herbeizuführen, sind bereits gescheitert.Das Problem: Google macht sich erst gar nicht die Mühe, die Autoren um Erlaubnis zu fragen. Die Begründung, eine vorherige Anfrage würde die Arbeit unnötig verzögern, mutet einigermaßen schwachsinnig an. Zwar haben Autoren die Möglichkeit, einen Widerspruch einzulegen, doch das übliche Procedere bei der Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials ist in jedem Rechtssystem nahezu gleich: Erst um Erlaubnis fragen, dann kopieren. Wenn ein Surfer illegal MP3-Dateien herunterlädt, würde dieser vor Gericht mit dem Hinweis auf ein Widerspruchsrecht der Urheber wohl kaum auf offene Ohren stoßen. Doch die Google-Welt sieht wie so oft wieder mal anders aus. Irgendwie verdreht eben.


Horrorvisionen

Es sind vor allen Dingen die Horrorvisionen vieler Menschen, welche die Datensammelei von dem fernen Planeten Google in einem recht beunruhigenden Licht erscheinen lassen.Mit jeder Online-Aktivität erhält der Anbieter ein kleines Puzzleteilchen aus Ihrem Leben. Für sich genommen ist nichts von dem, was Sie im Internet machen, wahrscheinlich weltbewegend. Doch aus den vielen kleinen Bruchstücken setzt sich ein Bild zusammen. Früher oder später kommen vielleicht noch persönliche Daten von Ihnen hinzu. Gepaart mit anderen Aktivitäten, wie etwa ein Einkauf mit Kreditkarte, Handynutzung und vielem mehr werden Sie zu dem berühmten gläsernen Menschen. Derzeit hat Google noch freie Bahn. Die Gesetzgeber der einzelnen Länder legen meist die geistige Flexibilität einer abgelaufenen Parkuhr an den Tag und können schon lange nicht mehr mit der rasanten technischen Entwicklung mithalten. Folglich existieren im Persönlichkeits- und Datenschutzrecht noch unerfreulich viele weißen Flecken, die juristisch nicht wasserdicht sind. Bis es endlich mal soweit ist, dass ein funktionierendes Gesetz existiert, das Internet-Nutzer umfassend schützt, sind Sie bereits so umfassend gescannt, dass Sie Schwierigkeiten haben werden, sich unerkannt im World Wide Web aufzuhalten. Auch die Werbeindustrie dürfte ein großes Interesse an diesen Daten haben – ebenso wie Firmen à la Google ein ziemlich großes Interesse für gewaltige Summen für den Kauf der Datenbanken.Der Begriff Horrorvision impliziert allerdings, dass es keineswegs soweit kommen muss. Es liegt letztlich an der gesunden Aufmerksamkeit der Surfer und an dem Verantwortungsbewusstsein der Macher. Hoffen wir das Beste!

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