Juniors WorkstationLidos BerlinComputer PassDies und Das
Nutzungsbedingungen    Datenschutz    Impressum       Kontakt        Registrieren       <== zurück zur Startseite    
 
  Lernen durch Lehren
 
  LDL - Wissenswertes
  LDL - Hardwaretests
  LDL - Softwaretests
  LDL - Tipps & Tricks
  LDL - Workshops
 


  Profan² Einsteiger FAQ 7.5
 
  Profan² Einsteiger FAQ 7.5
  Profan² an die Schulen
  Profan² Script - FAQ
  Profan² Erweiterungen
  Profan² Helferlein
  Profan² Quellcode
 


  HTML Einsteiger FAQ 4.07
 
  HTML Einsteiger FAQ 4.07
  HTML indirekte Fragen
  kleine JavaScript FAQ
 


250 MB mit PHP / MySQL
 
Sie suchen noch Webspace, der kosten- und werbefrei ist, PHP (5.x) und MySQL (3.x) unter- stützt ...

Sie haben Fragen und benötigen Antworten
 
Das verstehen wir - und genau aus diesem Grund haben wir versucht, auf Ihre (am häu- figsten) gestellten Fragen zu antworten.
 
Lern- und Lehrbereich: Juniors Workstation
 
   einen Beitrag auswählenzum Anfang eine Seite zurück  eine Seite vor zum Ende     
   Bereich Kennung Zuordnung Klick Titel 
1501  Workstation Information Workshop53823  Microsoft Office 2010 - Die neuen Funktionen Workshop - Microsoft Office 2010 - Die neuen Funktionen
1522  Workstation Information Wissenswertes39601  Die Spielkonsolen der Zukunft Wissenswertes - Die Spielkonsolen der Zukunft
1523  Workstation Information Hardwaretest47715  All in One PCs im Überblick Hardwaretest - All in One PCs im Überblick
1524  Workstation Information Hardwaretest44423  Navigationsgeräte unter € 150,- Hardwaretest - Navigationsgeräte unter € 150,-
1609  Workstation Information Softwaretest33411  Tuningtools im Vergleich Softwaretest - Tuningtools im Vergleich
1611  Workstation Information Hardwaretest34166  Windows Phone 7 Hardwaretest - Windows Phone 7
1612  Workstation Information Tipp/Trick39452  Legal, illegal, nicht egal! Tipp/Trick - Legal, illegal, nicht egal!
1613  Workstation Information Softwaretest36135  Bewegungsverfolgung über das Internet für jedermann Softwaretest - Bewegungsverfolgung über das Internet für jedermann
1615  Workstation Information Hardwaretest36443  USB im neuen Kleid Hardwaretest - USB im neuen Kleid
1616  Workstation Information Tipp/Trick39048  So sparen Sie beim Druck Tipp/Trick - So sparen Sie beim Druck

156 registrierte Beiträge gefunden; davon werden aktuell 10 angezeigt. 

 
   Microsoft Office 2010 - Die neuen Funktionen

Office 2010 steht in den Startlöchern. Und das vielleicht noch bis zum Sommer, aber die erste öffentliche Beta-Version gibt es ja bereits zum Download, also wollen wir einmal einen genaueren Blick auf die Änderungen und neuen Funktionen werfen, soweit sie bereits verfügbar sind.

Wie gewohnt will Microsoft auch bei der neuen Office-Version gegenüber dem Mitbewerb wieder hauptsächlich in zwei wesentlichen Dingen punkten: Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Dazu hat man für 2010 auch einiges aufzubieten, sowohl für die Firmenkunden als auch den Privatanwender oder Kleinunternehmer.


Der neue Look

Für beide Gruppen gleich ist einmal das Aussehen. Die überarbeitete Menüstruktur ist übersichtlicher und in fast allen Anwendungen gleich aufgebaut, sogar bei den Web-Applikationen, zu denen wir später kommen. Das bedeutet, dass sich wie üblich am oberen Bildschirmrand die Menüleiste („Ribbon" - Menüband) befindet. Sie ist in Reiter unterteilt, je nachdem welche Funktionen man gerade benötigt. So findet man beim Reiter Start immer die wichtigsten Funktionen zum Programm (z.B. bei Word die Textformatierung, bei Outlook die Befehle für Neu, Weiterleiten etc.), für weniger häufig genutzte Befehle stehen weitere Reiter mit den entsprechenden Untergruppen zur Verfügung. Da dieses Menüband viel Platz einnimmt (besonders auf Netbooks), um übersichtlich zu sein, kann man es jedoch auch einfach per Klick nach oben verschwinden lassen bzw. wieder hervorholen.

Und tatsächlich wird es für Standardaktionen auch nicht so oft benötigt, denn darüber (oder wahlweise auch darunter) findet sich eine schmale Schnellstartleiste mit den wichtigsten Befehlen, die sich außerdem sehr einfach konfigurieren, also an die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt. So bleibt der Bildschirm aufgeräumt und übersichtlich, ohne Einschränkungen beim Bedienkomfort.

Doch da die Anwender meist auch „Gewohnheitstiere" sind, haben die Entwickler altbekannte Funktionen auch an ihrem alten Platz belassen. So findet sich in jeder Anwendung ganz links der Reiter Datei, hinter dem sich die „Backstage"-Funktionen befinden. Dazu gehören beispielsweise die Druckmenüs und allgemeinen Programm-optionen mit den Voreinstellungen, aber auch die Freigabeoptionen für die jeweiligen Dokumente, um diese gemeinsam mit anderen zu bearbeiten.


Die neue Freiheit des vernetzten Arbeitens

Womit wir bei einer weiteren grundlegenden Änderung der 2010er Version sind - wir dürfen jetzt immer und überall arbeiten, so wir das wollen. Aber Office macht’s zumindest möglich. Das war zwar auch bei der Version 2007 mittels „Groove“ und den „Workspace“ möglich, jetzt hat man jedoch dieses „Geheimwissen“ publik gemacht und ausgebaut. Wobei hier zwei Alternativen zur Auswahl stehen:

In der Business Class, also für größere Firmen, steht das kommunikative Arbeiten auch über einen Sharepoint-Server offen. Der setzt auf einem Windows Server auf und ist für den Heimanwender oder ein kleineres Unternehmen von der Kosten/Nutzen-Rechnung her vermutlich uninteressant. Der Vorteil liegt einfach darin, dass der Zugriff und die Dateiaufbewahrung im firmeneigenen Netzwerk erfolgt und auch der momentane Status eines Mitarbeiters ersichtlich ist (frei, beschäftigt, abwesend) respektive Sofortnachrichten und sogar Telefonate per Mausklick möglich sind (benötigt zusätzlich Communications Server).

Aber auch in der Economy ist man nicht viel schlechter unterwegs, denn hier werden über die WebApps (Web-Applikationen – kleine Zusatzprogramme bzw. Plug-Ins für Office) diese Funktionen ebenfalls zu einem guten Teil realisiert und man benötigt dafür lediglich einen (schnellen) Internetzugang sowie eine WindowsLiveID. Aber schön der Reihe nach…


Willkommen im Club

Microsoft hat viel Platz auf den eigenen Servern, also stellt man ihn den Usern gratis zu Verfügung. Alles, was man dafür haben will, sind Name und Adresse. Wir registrieren uns also einmalig bei Microsoft mit diesen Daten sowie einem Kennwort ...

... Und erhalten dafür Folgendes: eine zusätzliche Mailadresse (... @ live.de/at/com bzw. dasselbe in Hotmail) und jede Menge Webspace. Außerdem haben wir sofort eine eigene Benutzerseite, auf der wir uns präsentieren, eigene Blogs verfassen und einige andere Dinge tun können. An dieser Stelle interessiert uns jedoch einmal nur die uns zugewiesene „Skydrive“, gut versteckt im Menü Mehr auf der Startseite (das kann bei den Einstellungen jedoch geändert werden).

Ganze 25 Gigabyte Speicherplatz spendiert Microsoft seinen Anwendern (Tipp: pro Account!), der sich von Haus aus in zwei öffentliche und zwei private Ordner für Favoriten und Dateien aufteilt, was jedoch ebenfalls angepasst (neue Ordner etc.) werden kann. Und damit sind wir wieder beim eigentlichen Thema, denn dort können wir nun Dokumente zum gemeinsamen Bearbeiten ablegen. Unter dem Menüpunkt Datei > Freigeben befindet sich nämlich jetzt auch die Option Speichern auf Skydrive!

Direkt aus der Anwendung heraus verbindet man sich also mit seinem Webspace und speichert die Datei dort im Order seiner Wahl ab. Dieser Ordner kann nun für weitere Personen freigegeben werden, die dann auf dieses Dokument zugreifen können. Und zwar im Idealfall gleich online, denn die wichtigsten Bearbeitungswerkzeuge stehen auch dort zur Verfügung. Damit es zu keinen Überschneidungen kommt, sind dabei die Bearbeitungspassagen für andere Nutzer gesperrt (in Word z.B. der gerade bearbeitete Absatz). So kann man also schnell gemeinsam arbeiten, sei das nun für eine einfache Einladung in PowerPoint oder eine komplexere Abrechnung in Excel. Das spart Zeit und teilweise unübersichtliches Hin- und Herschicken von Mails. Zur Zeit werden übrigens nur Excel und PowerPoint unterstützt, die weiteren Office-Anwendungen sollen jedoch bis zur Veröffentlichung der finalen Version folgen.

Und eine weitere gute Nachricht: Als Browser muss nicht der Microsoft eigene Internet Explorer verwendet werden (der allerdings über ein eigenes Live-Plug-In verfügt), da jetzt auch Mozilla Firefox und Apples Safari nativ unterstützt werden (indem Microsoft auf die bisherigen DirectX Komponenten verzichtet und die WebApps auf die „Silverlight“ Basis verlagert hat).

Neben der Zusammenarbeit bietet das Auslagern der Dokumente natürlich noch den weiteren Vorteil, dass man von überall aus praktisch vollen Zugriff hat. Ob auf Geschäftsreise oder im Urlaub, man „schleppt“ die Daten nicht zwangsweise auf seiner Festplatte mit sich herum, sondern nutzt den kostenlosen Speicherplatz und holt sich nur bei Bedarf die Daten auf den lokalen Rechner. Außerdem besteht auch die Möglichkeit der Nutzung mittels Smartphones, entweder über die Browserfunktion des Handys oder die Zusatzsoftware „Office Mobile 2010“ für Telefone mit Windows Mobile 6.5.

Soweit die Neuigkeiten im Allgemeinen, widmen wir uns jetzt den Features der einzelnen Programme.


Word 2010

Neben den Möglichkeiten des gemeinsamen Bearbeitens eines Dokuments samt Kommentaren sind es bei Word vor allem die erneuerten visuellen Effekte, welche eine eindrucksvollere Gestaltung eines Schriftstücks leicht von der Hand gehen lassen. Die WordArt Effekte wurden nämlich erheblich erweitert und bringen neben dreidimensionalen Buchstaben auch Spiegelungen, Schatten, Leuchteffekte und so weiter.

Doch nicht nur die Schrift glänzt im neuen Erscheinungsbild, zusätzlich lassen sich auch wie gewohnt Bilder einbinden, die jetzt aber auch gedreht, gekippt und mit anderen Stilmitteln versehen werden können. Sogar eine mehrstufige Tonwertkorrektur ist implementiert worden. Das alles macht Word noch anwenderfreundlicher, zumal sämtliche Veränderungen sofort in der Vorschau zu sehen sind. Dasselbe gilt übrigens auch für die verbesserte Diagrammdarstellung, mit der sich Dokumente wirklich in überschauliche Präsentationsunterlagen verwandeln lassen.

Sehr praktisch ist außerdem die neue Suchfunktion. In einer Navigationsleiste werden alle Ergebnisse zum Suchbegriff im Kontext angezeigt und man kann sofort darauf zugreifen. Damit wurde Word 2010 in Summe zwar rundum verbessert, jedoch ohne es mit unnötigen Funktionen zu überladen.


Excel 2010

Auch in Excel soll für den Anwender mehr Übersicht einfach zu realisieren sein. So wurde als neue Funktion die „Drilldown“ Übersicht eingebaut, die Daten nach Kategorien gefiltert darstellt. Sucht man beispielsweise in seinem Haushaltsplan nur nach den Ausgaben für das Auto, wird einfach diese Kategorie ausgewählt und man erhält die relevanten Daten gefiltert im Überblick.

Genauso anschaulich sind die ebenfalls neuen „Sparklines“. Sie stellen in einer einzigen Zelle den Verlauf bzw. die Abweichungen einer Datenreihe als Grafik dar, entweder in verschiedenfarbigen Linien- oder Balkenformen samt Höchst- und Tiefstpunkten. So lassen sich jetzt Entwicklungen schnell und einfach darstellen und ablesen.


Outlook 2010

Auch in Outlook können wir nun unsere Mails mit neuen Grafiken schmücken, das ist aber nicht die eigentliche Verbesserung. Diese liegt nämlich wieder in der besseren Übersicht. Dazu steht ein völlig neues Werkzeug bereit, und zwar die Option Ordner aufräumen.

Das bewirkt, dass alle redundanten – also doppelt vorhandenen - Informationen gelöscht werden. Bestes Beispiel ist ein E-Mailverkehr, in dem die Originalnachrichten bei den Antworten stets beibehalten werden. Die Mail wird nicht nur länger, sondern man hat den gesamten Verlauf der Korrespondenz - also jede einzelne Email - in seiner Inbox. Das ist nicht notwendig, wenn z.B. in der letzten Mail ohnehin der ganze Schriftverkehr enthalten ist. Beim „Aufräumen“ durchsucht Outlook nun den Ordner nach solchen redundanten Mails und verschiebt sie in einen anderen Ordner (Standard: Gelöschte Objekte), falls man einzelne Mails doch behalten will.

Gleichzeitig wird der Anwender noch auf eine weitere Weise unterstützt. Zusammenhängende Mails werden in der neuen Version automatisch erkannt und untereinander dargestellt sowie mit Linien verbunden. Selbst wenn man also einzelne Mails eines Schriftverkehrs in verschiedenen Ordnern abgelegt hat, sieht man sie auf einen Blick in ihrem Zusammenhang und erspart sich die umständliche Suche (obwohl übrigens auch die Suchfunktion verbessert und beschleunigt wurde).

Und noch eine praktische Neuerung gibt es, die so genannten „Quicksteps“. Damit lassen sich verschiedene Befehlsabfolgen auf einen einzigen Befehl zusammenfassen, wie beispielsweise Mail löschen > Ordner Gelöschte Objekte leeren > Ordner Junk-Email leeren, um mit einem Klick seinen Mailmüll zu entsorgen. So lassen sich aber natürlich auch automatische Weiterleitungen oder Gesprächsanfragen an eine Gruppe von Mitarbeitern und vieles mehr definieren.

Und nicht zuletzt kann, wie bereits am Anfang erwähnt, der Online-Status von Personen abgefragt werden. Im Firmennetzwerk eben über den Sharepoint- und Communications-Server, aber auch z.B. via Facebook und andere öffentliche Netzwerke. Diese Option ist in der verfügbaren Betaversion allerdings noch nicht implementiert.


Powerpoint 2010

Was für Word gilt, ist selbstverständlich auch im neuen PowerPoint zu finden. Einfache Bildbearbeitung mit vielen Möglichkeiten der Gestaltung, gemeinsames Bearbeiten der Präsentation und so weiter. Ansonsten sind noch einige neue Folienübergänge hinzugekommen, der wesentliche Unterschied zur Vorgängerversion liegt jedoch darin, dass nun eingebundene Videodateien direkt in PP auf die passende Länge getrimmt werden können.

Doch Vorsicht: die Datei bleibt in Originalgröße eingebettet, es wird lediglich der ausgewählte Abschnitt abgespielt. Bei kleineren Filmen ist das kein Problem, größere Dateien sollten jedoch bereits im Vorfeld auf die richtige Länge geschnitten werden, damit die Dateigröße der Präsentation nicht überdimensional wird. Und zusätzlich ist zu beachten, dass bei einer Komprimierung der Präsentation, um die Dateigröße zu verringern, klarerweise auch die Bildqualität des Films beeinträchtigt wird.


Onenote 2010

Auch die überaus praktische Sammelmappe für Notizen kann  man jetzt zur Bearbeitung in das Internet auslagern, außerdem wird natürlich ebenfalls das Einbinden verschiedenster Dateiformate unterstützt. Für das Ablegen bzw. Verknüpfen seiner Notizen ist in allen Office Programmen ein entsprechender Befehlsbutton vorhanden, allerdings ist die oft einfachere Variante über die Druckoptionen zu exportieren, da OneNote einfach als „Drucker“ installiert ist und so problemlos angesprochen werden kann.


Access, Publisher & Co…

Soweit die wichtigsten Neuerungen, die alle Benutzer von MS Office betreffen. Bleibt noch zu erwähnen, dass auch in den anderen Programmen der Suiten die grafischen Optionen verbessert und erweitert wurden. Ansonsten treffen die Funktionen der beschriebenen Anwendungen zu, viele andere geänderte Details wären zu speziell, um sie an dieser Stelle genauer auszuführen.


Unser Fazit:

Hinter der optischen Kosmetik verbirgt Office 2010 ein in vielen Bereichen deutlich stärkeres Werkzeug für viele Bereiche, sowohl privat als auch geschäftlich. Nicht nur das gemeinsame Arbeiten wird um einiges funktionaler, auch der unkomplizierte Zugang zu allen relevanten Daten vereinfacht gemeinsam mit der grafischen Verbesserung die Möglichkeiten einer effizienten Nutzung. Der Umstieg ist daher nicht unbedingt notwendig, jedoch zumindest mittelfristig sehr empfehlenswert

©2012 Lidos Berlin - alle Rechte vorbehalten.