Juniors WorkstationLidos BerlinComputer PassDies und Das
Nutzungsbedingungen    Datenschutz    Impressum       Kontakt        Registrieren       <== zurück zur Startseite    
 
  Lernen durch Lehren
 
  LDL - Wissenswertes
  LDL - Hardwaretests
  LDL - Softwaretests
  LDL - Tipps & Tricks
  LDL - Workshops
 


  Profan² Einsteiger FAQ 7.5
 
  Profan² Einsteiger FAQ 7.5
  Profan² an die Schulen
  Profan² Script - FAQ
  Profan² Erweiterungen
  Profan² Helferlein
  Profan² Quellcode
 


  HTML Einsteiger FAQ 4.07
 
  HTML Einsteiger FAQ 4.07
  HTML indirekte Fragen
  kleine JavaScript FAQ
 


250 MB mit PHP / MySQL
 
Sie suchen noch Webspace, der kosten- und werbefrei ist, PHP (5.x) und MySQL (3.x) unter- stützt ...

Sie haben Fragen und benötigen Antworten
 
Das verstehen wir - und genau aus diesem Grund haben wir versucht, auf Ihre (am häu- figsten) gestellten Fragen zu antworten.
 
Lern- und Lehrbereich: Juniors Workstation
 
   einen Beitrag auswählenzum Anfang eine Seite zurück  eine Seite vor zum Ende     
   Bereich Kennung Zuordnung Klick Titel 
1631  Workstation Information Wissenswertes69975  iPhone Killer Wissenswertes - iPhone Killer
1628  Workstation Information Wissenswertes35917  Die Zukunft der Maus Wissenswertes - Die Zukunft der Maus
1627  Workstation Information Wissenswertes39606  Fernsehen in 3D Wissenswertes - Fernsehen in 3D
1623  Workstation Information Wissenswertes37076  Eingabegeräte der Zukunft Wissenswertes - Eingabegeräte der Zukunft
1621  Workstation Information Wissenswertes33290  Strahlende Zukunft Wissenswertes - Strahlende Zukunft
1620  Workstation Information Wissenswertes36217  Das intelligente Haus Wissenswertes - Das intelligente Haus
1617  Workstation Information Wissenswertes39612  Erfindungen die die Welt Verändern Wissenswertes - Erfindungen die die Welt Verändern
1522  Workstation Information Wissenswertes39601  Die Spielkonsolen der Zukunft Wissenswertes - Die Spielkonsolen der Zukunft
1521  Workstation Information Wissenswertes38916  Vernetztes Multimediaparadies Wissenswertes - Vernetztes Multimediaparadies
1516  Workstation Information Wissenswertes35929  Windows 7 Beta Wissenswertes - Windows 7 Beta

48 registrierte Beiträge gefunden; davon werden aktuell 10 angezeigt. 

 
   iPhone Killer

Auch Kritiker des iPhones müssen dem Apple-Smartphone zugestehen, dass es die Richtung, in die sich aktuelle und kommende Mobiltelefone entwickeln, entscheidend geprägt hat. Heute erwartet man sich von einem solchen Gerät einen Alleskönner, der von Telefonie, über aufwändige Applikationen bis hin zu Web 2.0-Funktionalitäten alles bietet. Doch während in der medialen Berichterstattung das iPhone und dessen Betriebssystem iPhone OS eine dominante Stellung einnehmen, fristeten die ambitionierten Konkurrenten Goolge Android und Windows Mobile bisher eher ein Schattendasein. Wir haben uns deshalb die beiden genauer angesehen und verraten Ihnen, wie sich diese im Härtetest schlagen.

Wie bei Apple-Produkten üblich, ist dieses Betriebssystem nur in Kombination mit Apple-Hardware, also dem iPhone, erhältlich. Daneben kommt das iPhone OS  in einer etwas abgewandelten Form auch auf dem iPod Touch zum Einsatz. Auf dem in Kürze erscheinenden iPad soll überdies die Version 3.2 verwendet werden. Grundsätzlich handelt es sich beim iPhone OS um eine angepasste Version des Apple-Betriebssystems Mac OS X, das auch auf Notebooks und Desktopgeräten des IT-Riesen läuft. Die grössten Mankos sind fehlendes Multitasking und eine (noch) fehlende Java-Plattform sowie Flash-Unterstützung. Youtube-Videos können deshalb etwa nur über eine spezielle App wiedergegeben werden.

Entgegen vieler Vermutungen, veröffentlichte der Suchmaschinen-Riese Google 2007 kein „Google Phone“, sondern beschränkte sich auf ein Betriebssystem und eine Softwareplattform namens Android. Was Android von seinen beiden Konkurrenten abhebt, ist die Tatsache, dass es zum einen völlig kostenlos ist und zum anderen unter der Open Source Lizenz steht. Interessant ist außerdem, dass Android auf Linux aufbaut und Applikationen ausschließlich in Java geschrieben werden. Ein großer Pluspunkt ist auch, dass Adobe Flash standardmäßig voll unterstützt wird. Im Gegensatz zum iPhone OS werden außerdem eine ganze Reihe von Android-Smartphones angeboten.

Ähnlich wie das iPhone OS basiert auch Windows Mobile auf seinem Desktop-Pendant. Wenngleich die Ähnlichkeiten hier weniger im Programmcode als vielmehr im Aussehen und der Bedienung liegen. Eingefleischte Windows-Nutzer dürften sich also sofort wohl fühlen. Im Februar wurde die neueste Version Windows Phone 7 präsentiert, die viele Parallelen zum iPhone OS aufweist. So wird etwa voll auf Multi-Touch gesetzt, einzelne Anwendungen sind frei positionierbar und auch Multitasking wird unterstützt (was auf dem iPhone nicht der Fall ist). Außerdem werden viele Funktionen des Zune, dem iPod-Pendant von Microsoft, eingebaut. Erste Geräte sollen erstmals ab Herbst 2010 erhältlich sein.

Das wohl wichtigste Merkmal eines gelungenen Smartphones ist die Benutzerfreundlichkeit und die Bedienbarkeit des Betriebssystems. Zweifellos hat das iPhone hier mit seinen intuitiven Multi-Touch-Funktionalitäten die Messlatte für mobile Geräte sehr hoch gelegt. Android und Windows Mobile hatten bislang also kein leichtes Spiel.

Im Gegensatz zum iPhone OS ist Android auf mehreren Smartphones unterschiedlicher Hersteller vertreten. Das führt auch dazu, dass es Unterschiede in der Bedienung gibt. Alle Android-Geräte verfügen aber über separate Tasten für Zurück, Home und programmspezifische Optionen. In Sachen Geschwindigkeit ist das Google-Betriebssystem gleichauf mit dem iPhone OS. Dank Multi-Touch, das Gesten mit mehreren Fingern erlaubt, ist Android ähnlich intuitiv zu bedienen wie das iPhone OS.

Wie auch Android ist Windows Mobile auf verschiedenen Geräten zu haben, wodurch sich kleinere Unterschiede in der Bedienung ergeben. Im Vergleich zum iPhone OS oder zu Android ist Windows Mobile aufgrund seiner starken Ähnlichkeit zur Desktopvariante von Windows weniger benutzerfreundlich. In der aktuellen Version 6.5 wurde zwar versucht auf die Konkurrenz zu reagieren, indem größere Symbole eingebaut wurden, letztlich kommt man aber in vielen Menüs mit der Steuerung per Finger nicht weiter und muss gezwungenermaßen zum Stift greifen. Das HTC HD2 unterstützt als erstes Windows Mobile-Gerät Multi-Touch, das auch auf dem iPhone und entsprechend ausgestatteten Android-Geräten zum Einsatz kommt.

Hiermit sind vor allem das Hauptmenü sowie das Design der einzelnen Untermenüs gemeint. Alle drei Betriebssysteme unterscheiden sich in dieser Kategorie, bei Android und Windows Mobile gibt es teils auch modellabhängige Unterschiede, da Hersteller wie beispielsweise HTC eigene Erweiterungen integrieren.

Während das iPhone Betriebssystem im Hauptmenü sämtliche installierte Applikationen auflistet und eine Schnellstartleiste für bis zu vier Apps bietet, verfügt Android über einen dreigeteilten Startbildschirm. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Quellcode von Android frei verändern lässt, gibt es im Android Market zahlreiche Applikationen, die eine völlig individuelle Anpassung der Oberfläche erlauben. Wie schon erwähnt, gibt es auch modellbezogene Unterschiede, da Android an die Ansprüche der einzelnen Geräte angepasst werden kann.

Eine allgemeine Bewertung der Windows Mobile-Oberfläche ist schwierig, da es hier zwischen den einzelnen Herstellern mitunter recht starke Unterschiede gibt. So setzt etwa HTC bei seinen aktuellen Windows Mobile-Geräten die alternative Benutzeroberfläche TouchFLO 3D ein. Diese Oberfläche kann durch hohe Individualisierbarkeit überzeugen.

So lassen sich ein Kalender oder eine Wettervorhersage direkt am Startbildschirm anzeigen und wahlweise durch andere Informationen ersetzen. Weniger technikaffine Benutzer könnte aber genau diese Freiheit überfordern. Mit HTC Sense, das etwa beim HTC HD2 zum Einsatz kommt, orientierte man sich hingegen eher an der Einfachheit des iPhone OS und Android-Betriebssystems.

Wie erwähnt, ist das iPhone OS nur in Kombination mit dem iPhone erhältlich. Bei Android und Windows Mobile sieht das jedoch ganz anders aus, denn für beide Betriebssysteme gibt es eine breite Modellpalette unterschiedlicher Hersteller.

Das erste Smartphone mit Android als Betriebssystem war das HTC Dream, das auch als T-Mobile G1 oder Android G1 beworben wurde und im Herbst 2008 erhältlich war. Das anfänglich karge Modellangebot ist mittlerweile auf eine überschaubare Auswahl angewachsen. Im Laufe des Jahres werden eine ganze Reihe neuer Android-Smartphones erscheinen, etwa das HTC Legend oder der Motorola Milestone-Nachfolger Backflip.

Wer sich für Microsofts mobiles Betriebssystem entscheidet, hat mit Abstand die größte Geräteauswahl. Egal ob Sie ein kompaktes oder eher größeres Smartphone oder ein Gerät mit oder ohne Tastatur suchen – hier ist für jeden Geschmack und Verwendungszweck etwas dabei. Aktuelles Spitzenmodell ist das HTC HD2, das durch modernste Technik sowie einem kapazitivem Touchscreen mit Multi-Touch überzeugen kann.

Vor kurzem noch nur für Businessanwender von Relevanz, gehören Anwendungen für Mobiltelefone (kurz Apps) heute zum guten Ton. Auch diese Entwicklung ist mehr oder weniger auf den Erfolg des iPhones und dem von Apple eingeführten AppStore zurückzuführen. In diesem virtuellen Software-Laden ist von Spielen über Instant Messenger bis hin zu kompletten Office Suiten so ziemlich alles erhältlich, was man als User braucht - oder auch nicht. Doch wie sieht es bei Android und Windows Mobile aus?

Ähnlich wie beim iPhone OS gibt es auch bei Android einen eigenen Marktplatz für Applikationen: den Android Market. Dieser ist direkt vom Mobiltelefon aus zu erreichen und bietet derzeit über 30.000 kostenlose oder kostenpflichtige Apps. Das noch relativ junge Angebot entwickelt sich rasant, so kommen laut den offiziellen Android-Statistiken monatlich etwa 4.500 Applikationen hinzu. Etwa zwei Drittel der derzeit angebotenen Software ist kostenlos. Um die Übersicht zu wahren, sind die Apps in verschiedene Kategorien unterteilt.

Mit der Version 6.5 bekam auch Windows Mobile ein AppStore-Pendant spendiert: den Marketplace. Im Gegensatz zum AppStore von Apple und dem Android Market ist das Angebot auf dem Microsoft Marketplace aber sehr begrenzt. Negativ fällt zudem auf, dass es nur sehr wenige kostenlose Applikationen gibt und so gut wie alle anderen Apps zu überteuerten Preisen feilgeboten werden. Zwar lassen sich viele Programme auch ohne Marketplace auf Windows Mobile-Geräte übertragen, im Vergleich zu den Lösungen der Konkurrenz wirkt dieses Verfahren aber altbacken.

Eine wichtige Funktion bei der Nutzung von Smartphones ist der Datenabgleich, also die Synchronisation des Mobiltelefons mit dem Notebook oder dem Desktop-Computer. Vor allem Business-Anwender profitieren hier von reibungslosen Lösungen, da Termine, Notizen oder Kontaktdaten auf allen Geräten stets auf den gleichen Stand sein sollten. Beim iPhone funktioniert die Synchronisation via iTunes auf Macs sowie Windows-PCs gleich effizient. Wie schlagen sich jedoch Android und Windows Mobile?

Als das T-Mobile G1 als erstes Android-Smartphone auf den Markt kam, stieß Google mit seiner Strategie viele Benutzer vor den Kopf. Denn um das Handy überhaupt nutzen zu können, war ein Google-Account Pflicht. Mittlerweile ist dies nicht mehr erforderlich, dennoch entfalten auch aktuelle Geräte ihr volles Potenzial nur in Kombination mit einem Google-Konto. Features wie der Android Market oder eine Online-Synchronisation mit Google Docs, Google Mail oder dem Google Kalender sind nämlich nur so möglich. Ein pikantes Detail ist außerdem, dass eine Desktop-Synchronisation standardmäßig nicht unterstützt wird. Bei manchen Smartphones wie dem HTC Hero oder Tattoo wurde diese Funktion aber von HTC selbst nachgerüstet. Für andere Modelle bleibt lediglich der Griff zu entsprechenden Apps aus dem Android Market.

Wie nicht anders zu erwarten, ist Windows Mobile genau auf Microsoft Betriebssysteme wie Windows 7 oder Windows Vista zugeschnitten. Für deren Benutzer klappt die Synchronisierung via Windows Mobile Gerätecenter perfekt. Problematisch wird es aber dann, wenn kein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft verwendet wird. Auf einem Mac- oder Linux-Rechner ist deshalb Zusatzsoftware nötig, um einen Datenabgleich zu ermöglichen.

Mobiltelefone müssen in den Augen vieler Anwender mehr bieten als Telefonie- und SMS-Funktionen. Eingebaute Kameras sowie MP3- und Videoplayer gehören da schon wieder zum alten Eisen. Heute zählt vor allem auch, ob man Musik- oder Video-Inhalte direkt auf dem Gerät erwerben kann und ob und wie sich Web 2.0-Inhalte wie Youtube oder Facebook nutzen lassen.

Während beim iPhone aufgrund der starken Ähnlichkeiten zum iPod Touch und dem bereits jahrelang bewährten iTunes Store Multimedia-Inhalte wie Musik oder Videos eine wichtige Rolle einnehmen, ist dies bei Android-Smartphones nicht der Fall. Einen Musik- oder gar Video-Store gibt es nicht. Sehr wohl bieten die Geräte aber entsprechende Wiedergabe-Programme und die meisten Android-Smartphones verfügen auch über einen Klinkenausgang, um handelsübliche Kopfhörer zu unterstützen. Facebook, Youtube und Co. können mit Android problemlos genutzt werden.

Man merkt es dem Microsoft­-Betriebssystem an, dass  es über Jahre hinweg auf die Ansprüche von Business-Anwendern getrimmt wurde. Wie auch bei Android können Multimedia-Inhalte zwar problemlos wiedergegeben werden, ein Musik- oder Video-Store fehlt aber auch hier. Zumindest ist seit einiger Zeit aber immerhin ein Datenabgleich mit dem Windows Mediaplayer möglich.


Fazit:
 
Jedes der drei Betriebssysteme hat seine Vor- und Nachteile. Für welches Sie sich letztlich entscheiden, hängt davon ab, wozu Sie ihr Smartphone vorwiegend nutzen möchten. iPhone-Killer sind Android und Windows Mobile (noch) nicht, jedoch setzen sie andere Schwerpunkte.

Das iPhone OS zeichnet sich durch seine Zugänglichkeit aus, zudem bietet es dank des umfangreichen iTunes Store-Angebotes von Musik, über Videos bis Apps alles, was man sich als Nutzer wünscht. Die Stärken des Apple-Betriebssystems liegen also ganz klar im Bereich Multimedia und auch in immer umfangreicher werdenden Spielen.

Wer auf die Google-Onlinedienste wie Google Docs oder den Kalender nicht verzichten kann, wird am ehesten mit Android glücklich werden. In Kombination mit einem leistungsstarken Smartphone wie dem Motorola Milestone entfaltet das Google-Betriebssystem sein volles Potenzial. Und auch der Android Market wächst beständig. Die Schattenseite von Android ist aber, dass so gut wie alle Funktionalitäten eine Internetverbindung erfordern.

Obwohl die beiden Konkurrenten auch hier schon gehörig nachziehen, ist und bleibt Windows Mobile für anspruchsvolle Business-Anwender und eingefleischte Windows-User die erste Wahl. Der Spaßfaktor bleibt dabei leider auf der Strecke, denn der App-Store ist mehr als dürftig und auch sonst gibt sich Windows Mobile bewusst  biederer als die Konkurrenz.

©2012 Lidos Berlin - alle Rechte vorbehalten.